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Leihvideo
Erhältlich seit:
07.08.2003
Originaltitel: Two Weeks Notice
USA 2002
Laufzeit: 97 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Sandra Bullock
Hugh Grant
Alicia Witt
Regie: Marc Lawrence
Warner Home Video Germany

Die Leinwandliebelei von Sandra Bullock, Amerikas Ulknudel von nebenan (zuletzt in "Die göttlichen Geheimnisse der Ya-Ya Schwestern"), und dem englischen Charmebolzen Hugh Grant ("About A Boy") schien lange vorprogrammiert. Mit der romantischen Komödie, in der beide ihren jeweiligen populären Rollenstereotypen treu bleiben, ist es nun so weit. Für die Inszenierung wurde Regienovize Marc Lawrence verpflichtet, der bereits die beiden Bullock-Vehikel "Auf die stürmische Art" und "Miss Undercover" geskriptet hatte. Lawrence, der hier ebenfalls das Drehbuch beisteuerte, legt seinen Protagonisten zwar nicht gerade gewitzte Dialogflapsigkeiten vom Format Katherine Hepburn und Spencer Tracy in den Mund, doch Fans von leichtverdaulichem Hausmannskost-Humor mit eingebauter Happy-End-Garantie werden zufrieden sein.
Wie J.Los aktuelle Romantikkomödie "Manhattan Love Story" ist "Ein Chef zum Verlieben" in New York City angesiedelt und präsentiert sich als cineastische (wenngleich visuell weniger ausgefeilte) Liebeserklärung an den Big Apple. Und auch hier stammt das zukünftige Paar aus unterschiedlichen sozialen Klassen. So mimt Bullock die umwelt- und sozialpolitsch engagierte Anwältin Lucy Kelson, deren Akademikereltern ein Musterbild an politischer Korrektheit sind und daher jegliche Form von "Big Money" verabscheuen. Ein Paradeexemplar für genau jene Kategorie ist Lucys potentieller neuer Arbeitgeber und Playboy George Wade (Grant), der mit seinem Bruder ein Immobilienimperium leitet. Nach intensivem Hadern mit sich selbst nimmt Lucy die Stellung an, da Wade sie mit der Aussicht, das Wohltätigkeitsbudget des Konzerns zu verwalten, ködert und ihr zudem verspricht das Coney Island Gemeindezentrum vor dem geplanten Abbruch zu bewahren. Im Zeitraffer-Format - verdeutlicht mit Einblendungen der verstrichenen Monate und Jahre - wird Lucys lange Leidenszeit mit ihrem sympathischen Hallodri-Boss (Grants Filou aus "Bridget Jones" stand wohl ein wenig Pate) amüsant skizziert. George hat keine Skrupel, Lucy zu den unmöglichsten Zeiten anzurufen, um sie nach ihrer Meinung bezüglich Krawattenauswahl bis hin zu Ratschlägen in punkto seiner jeweiligen neuen Flamme zu befragen. Völlig entnervt reicht sie schließlich ihre Kündigung ein. Doch als sie damit konfrontiert wird, dass ihre junge, attraktive Nachfolgerin June Carter (Alicia Witt) prompt mit George anbandelt, versetzt es der ebenso kompetenten wie ungraziösen Lucy einen Stich - mitten ins Herz. Ihr Stolz lässt es jedoch nicht zu, George ihre wahren Gefühle zu zeigen, und so entwickeln sich diverse Komplikationen, bevor sich die beiden beim Happy End selig in die Arme schließen dürfen.
Bullock beherrscht ihren Rollentypus der kumpelhaften Frau von nebenan - ihre Zugänglichkeit und "Normalität" wird von Schnarchen, Tollpatschigkeit und Riesenappetit unterstrichen - mittlerweile bereits im Schlaf. Kollege Grant braucht seinen patentierten Playboytypen ebenfalls kaum zu variieren, wobei er dank seiner trocken-lakonischen Vortragsweise und seines perfekten Timings selbst mittelprächtigen Onelinern zur treffsicheren Punchline verhelfen kann. Die romantische Chemie zwischen den Leads ist zwar nicht hundertprozentig, aber für einen Screwballspaß mit Sitcom-Charakter sind die beiden allemal erste Wahl, wobei mit etwas originellerem Material der komische Funken zwischen ihnen sicherlich besser überspringen hätte können. ara.
| Darsteller: | Sandra Bullock | als Lucy Kelson | |
|---|---|---|---|
| Hugh Grant | als George Wade | ||
| Alicia Witt | als June Carter | ||
| Dana Ivey | als Ruth Kelson | ||
| Robert Klein | als Larry Kelson | ||
| Heather Burns | als Meryl Brooks | ||
| David Haig | als Howard Wade | ||
| Dorian Missick | als Tony | ||
| Joseph Badalucco | als Vorarbeiter | ||
| Jonathan Dokuchitz | als Tom | ||
| Veanne Cox | als Melanie Corman | ||
| Janine LaManna | als Elaine Cominsky | ||
| Iraida Polanco | als Rosario | ||
| Charlotte Maier | als Helen Wade | ||
| Katheryn Winnick | als Tiffany | ||
| Jason Antoon | als Norman | ||
| Rocco Musacchia | als Fischer | ||
| Wynter Kullman | als Tyler | ||
| Francie Swift | als Lauren Wade | ||
| Adam Grupper | als Anwalt von Wades Exfrau | ||
| Regie: | Marc Lawrence | ||
| Buch: | Marc Lawrence | ||
| Musik: | John Powell | ||
| Kamera: | László Kovács | ||
| Produzent: | Sandra Bullock | ||
Sprachen: Deutsch, Englisch
Tonformat: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Dänisch, Finnisch, Isländisch, Norwegisch, Schwedisch
Bildformat: 1:1,85/16:9
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