DVD (unzensiert) Leihvideo

Ein Duke kommt selten allein

Actionkomödie nach der populären Hitserie um zwei Cousins, die Autos, Prügeleien und Frauen lieben.


Ein Duke kommt selten allein (unzensiert)

Leihvideo

Erhältlich seit:
17.02.2006

Originaltitel: The Dukes of Hazzard

Action/ Komödie

USA 2005
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 12

Seann William Scott
Johnny Knoxville
Alice Greczyn

Regie: Jay Chandrasekhar
Warner Home Video Germany

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Leinwandversion der Action-Comedy-Serie aus dem Jahr 1979 um zwei moderne Robin Hoods in Amerikas Süden.

Die Dukes hecken wieder was aus (Foto: Warner) Großansicht

Die Dukes hecken wieder was aus (Foto: Warner)

Die harmlosen Cousins Bo (Seann William Scott) und Luke Duke (Johnny Knoxville) lieben es, mit Hilfe ihres roten Flitzers General Lee sowie ihrer scharfen Cousine Daisy (Jessica Simpson) und ihrem Onkel Jesse (Country-Legende Willie Nelson) im Hinterland der Südstaaten den Autoritäten von Hazzard County kleine Streiche zu spielen.

Als sie eines Tages erfahren, dass sich der korrupte Landrat Boss Hogg (Burt Reynolds) und Sheriff Coltrane die Grundstücke in der Nachbarschaft illegal aneignen, laufen die Dukes zu Höchstform auf. Und natürlich alles nur für den guten Zweck.

Boss Hogg verfolgt einen hinterhältigen Plan (Foto: Warner) Großansicht

Boss Hogg verfolgt einen hinterhältigen Plan (Foto: Warner)

Der coole General

Die Leinwandversion einer Action-Comedy-Serie von 1979 vereint Hollywood-Jungstar Seann William Scott, Jackass-Chaot Johnny Knoxville und Pop-Singspatz Jessica Simpson mit US-Stars der älteren Liga. Eine wichtige Rolle spielt auch das ultracoole Auto General Lee, in dem die zwei Südstaatenjungs als Reinkarnationen von Robin Hood ihrer White-Trash-Nachbarschaft zu Hilfe kommen.

Die Kultserie war auch Vorbild für ein erfolgreiches Game, und die ultrakurzen Hotpants der Daisy Duke sind noch heute legendär.

Ein Duke kommt selten allein (unzensiert)

Keine 30 Sekunden dauert es, bis Bo und Luke Duke auf ihrem Dodge Charger mit einem lustvollen Yeeeeha!!! auf einer der staubigen Landstraßen von Hazzard County einfliegen und bei den Fans der Eighties-Hitserie nostalgische Erinnerungen wecken. In der folgenden Laufzeit entfernt sich diese in den USA erfolgreich gestartete Actionkomödie nicht wesentlich von ihrer Ouvertüre, zeigt Verfolgungsjagden, Provinzromantik, die in Tops und Hotpants gepresste Anatomie von Popstar Jessica Simpson und Kumpelkult mit Sean William Scott ("American Pie") und "Jackass"-Star Johnny Knoxville. Ein Film also für eine Zielgruppe, die Vogue, Elle oder Glamour nicht zur Standardlektüre zählt.

1988 kamen erstmals auch die deutschen Zuschauer in den Genuss der TV-Antwort auf "Ein ausgekochtes Schlitzohr", die die Zutaten von Burt Reynolds' Blockbuster auf 147 Folgen streckte. Nur 105 Minuten muss die von Klamauk-Profi Jay Chandrasekhar ("Super Troopers- Die Superbullen") inszenierte Kinoversion mit Entertainment füllen und versteht darunter aneinander gereihte Hi-Speed-Jagden durchs Hillbilly-Hinterland und eine Metropole von Georgia, bei der Infrastruktur und Blechkisten ruiniert werden. Einen Plot braucht man bei Filmen mit dieser Gangschaltung nicht wirklich, wenn man die erforderliche Einstellung oder trinkbaren Spiritus mitbringt, wie ihn Onkel Jessie Duke (Willie Nelson) in seiner Schwarzbrennerei produziert. Ein Kommentator stellt für Einsteiger in das Universum von Hazzard County die Protagonisten vor. Zum eingeschworenen Duke-Clan gehören Kindskopf und Autoteufel Bo (Scott), Cousin und Frauenheld Luke (Knoxville), Cousine und Männerschwarm Daisy (Filmdebüt von J. Simpson) sowie Onkel Jessie. Zu den Spaßverderbern auf Seiten von Macht und Gesetz zählen Landrat Boss Hogg (Burt Reynolds als ganz in Weiß drapierter Provinz-Gatsby), der Hazzard County an sich reißen und ausplündern will, sein Erfüllungsgehilfe, der Sheriff, sowie eine Armee von mehr oder weniger überforderten Cops, die sich angesichts der Stepford-Reize Daisys von ihren Aufgaben ablenken lassen. Das Figuren-Sortiment komplettieren schließlich ein paar Duke-Sympathisanten, darunter ein Automechaniker mit Zauberhänden, sowie einige hübsche Girls, bei denen die Duke-Cousins Feuer fangen. Wenn die Wild Boys nicht gerade Indianapolis spielen oder sich in einer Kneipe prügeln, versuchen sie Boss Hoggs Machenschaften zu enthüllen, geben sich als japanische Wissenschaftler aus oder erklären ein paar Ghetto-Jungs, warum ihr Auto den schönen Namen General Lee trägt und damit einem erklärten Helden des Ku Klux Klan ein Denkmal setzt. Während sich Gitarreros wie die James Gang und Country-Legende Willie Nelson im Soundtrack um Fusion bemühen, wird sich der Film damit nicht leicht tun. Wer so gestricktes Stunt-Entertainment ablehnt, wird sich im Fazit mit Molly Hatchets "Flirtin' With Disaster" solidarisieren. Wer es aber liebt, fühlt sich von Willie Nelsons "Good Ol' Boys" bestens vertreten. kob.

Darsteller:  Seann William Scott   als Bo Duke
  Johnny Knoxville   als Luke Duke
  Alice Greczyn   als Laurie Pullman
  Steve Lemme   als Jimmy
  Michael Weston   als Enos Strate
  Mitch Braswell   als Out of Towner
  Michael Roof   als Dil Driscoll
  Jessica Simpson   als Daisy Duke
  Rusty Tennant   als Einheimischer
  Dolan Wilson   als Einheimischer
  James Roday   als Billy Prickett
  Heather Hemmens   als Mädchen
  David Leitch   als Schläger
  A.J. Foyt IV   als Rennfahrer
  M. C. Gainey   als Sheriff Roscoe P. Coltrane
  Burt Reynolds   als Boss Hogg
  David Koechner   als Cooter
  Willie Nelson   als Onkel Jesse
  Jack Polick   als Hilfssheriff Cletus
  Lynda Carter   als Pauline
  Jim Cody Williams   als Wachmann Chip
  Kevin Heffernan   als Sheev
  Tammi Arender   als Reporterin
  Artist W. Robinson   als Lkw-Fahrer
  Tenia Taylor   als Hübsches Mädchen
  Nikki Griffin   als Katie Johnson
  Jacqui Maxwell   als Annette
  Charlie Finn   als Royce
  Paul Soter   als Rick Shakely
  Rip Taylor   als Rip Taylor
 
Regie:  Jay Chandrasekhar  
Buch:  Jonathan Davies  
  John O'Brien  
  Jay Chandrasekhar  
  Kevin Heffernan  
  Steve Lemme  
  Paul Soter  
  Erik Stolhanske  
Musik:  Nathan Barr  
Kamera:  Lawrence Sher  
Produzent:  Bill Gerber  
 

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