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Ein fast perfekter Seitensprung

Kecke Erotikposse aus Österreich von Reinhard Schwabenitzky.


Ein fast perfekter Seitensprung

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Erhältlich seit:
04.11.2002

Originaltitel: Ein fast perfekter Seitensprung

Komödie

Österreich 1995
Laufzeit: 80 Min.
FSK: ab 16

Elfi Eschke
Andreas Vitásek
Hans Clarin

Regie: Reinhard Schwabenitzky
ZYX Music

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Ein fast perfekter Seitensprung

Österreichs erfolgreichster heimischer Film des Jahres 1995, inszeniert von Österreichs wohl produktivstem Regisseur, Reinhard Schwabenitzky, ist eine liebenswerte Komödie ohne Ecken und Kanten. Im Zentrum steht einmal mehr die Gattin des Filmemachers, Elfi Eschke, die sich in ihrer Wirkung vor allem auf ihre liebenswerte Ausstrahlung verlassen kann.

Sieben Spielfilme, zahllose Fernsehfilme und -serien, darunter Publikumserfolge wie "Büro, Büro" oder "Ein echter Wiener geht nicht unter" hat Reinhard Schwabenitzky seit 1975 in Szene gesetzt. All seine Werke sind in technischer und handwerklicher Hinsicht nicht zu beanstanden - ein Umstand, der nicht gerade auf viele deutsche oder österreichische Produktionen zutrifft. Dies gilt auch für "Ein fast perfekter Seitensprung", eine Variation seines letzten Kinofilms "Verlassen Sie bitte ihren Mann", der von dem neuen Verleih Circuli (zunächst nur) in die Kinos Bayerns und der neuen Bundesländer gebracht wird.

Henny läßt an ihrem Hochzeitstag den verdutzten Bräutigam vor dem Traualter stehen und setzt sich in das nächste Flugzeug nach Wien. In der österreichischen Metropole angekommen, geht ihr bald das Geld aus. Kurzerhand beschließt sie, sich einen reichen Freier zu angeln. Den glaubt sie, in Sigi gefunden zu haben. Doch bald stellt sich heraus, daß der Dekorateur ein einfacher Familienvater ist, den seine eifersüchtige Ehefrau ständig des Seitensprungs bezichtigt.

Ist der Plot auch simpel und hausbacken, versteht es Schwabenitzky dennoch, ein Höchstmaß an Witz zu erzeugen. Dies geschieht vor allem durch das Aufeinanderprallenlassen zweier "Kulturen" - auf der einen Seite stehen die reichen, snobistischen Norddeutschen, vertreten durch die Eltern des Ehemannes in spe, auf der anderen die bodenständigen, lebenslustigen Wiener. Und da ist natürlich noch die Ulknudel Elfi Eschke, die allein durch ihre Präsenz so manchen Lacher garantiert. Etwas unverständlich ist jedoch, warum Herr Schwabenitzky seiner Frau (wie in jedem seiner Filme) Nacktauftritte hineingeschrieben hat, sind doch ihre großzügig zur Schau gestellten Rundungen weder von inhaltlicher noch dramaturgischer Bedeutung. Ein anderer Mangel der Boulevardkomödie ist die enge Kadrierung, das Fehlen echter Kinobilder. Das ist jedoch kein Fehler des tadellos arbeitenden Kameramannes Walter Kindler, sonder eher darauf zurückzuführen, daß der Film mit Fernsehgeldern finanziert wurde und deshalb wohl leider im Hinblick auf die spätere TV-Auswertung mit der entsprechenden Anzahl von Nah- und Großaufnahmen versehen werden mußte. geh.

Darsteller:  Elfi Eschke   als Henriette Schönberg
  Andreas Vitásek   als Siegfried Hirnschroth
  Hans Clarin   als Uwe Schönberg
  Ingrid van Bergen   als Siglinde von Platt
  Claudia Kment   als Renate Hirnschroth
  Monika John   als Karin Schönberg
  Alfons Haider  
  Nicola Etzelstorfer   als Julia Hirnschroth
  Sebastian Koch   als Martin von Platt
  Heinz Petters   als Felix Hirnschroth
  Lotte Ledl   als Theres Fiala
  Kitty Speiser   als Paula Hirnschroth
  Ernst Konarek   als Gustl Hirnschroth
  Hilde Sochor   als Rosemarie Fiala
  Peter Fröhlich   als Adolf Fiala
  Franz Buchrieser  
 
Regie:  Reinhard Schwabenitzky  
Buch:  Reinhard Schwabenitzky  
Musik:  Arthur Lauber  
  Friedemann Katt  
  Hannes Michael Schalle  
Kamera:  Walter Kindler  
Produzent:  Reinhard Schwabenitzky  
  Günter Degn  
 

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