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Ein Freund zum Verlieben

Tragikomisches Beziehungsdrama über den Sorgerechtskampf um den Sohn einer Mittdreißigerin und ihres schwulen besten Freundes.


Ein Freund zum Verlieben

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Erhältlich seit:
06.06.2001

Originaltitel: The Next Best Thing

Drama/ Komödie

USA 2000
Laufzeit: 103 Min.
FSK: ab 12

Rupert Everett
Madonna
Benjamin Bratt

Regie: John Schlesinger
Concorde Home Entertainment

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Ein Freund zum Verlieben

Sie sind nicht nur die dicksten Freunde, sondern haben auch die gleichen Sorgen: Pech in der Liebe und Angst vor der Einsamkeit. So versuchen die Yoga-Lehrerin Abbie und ihr schwuler Vertrauter Robert eines nachts gemeinsam ihre Sorgen zu ertränken, landen dabei zusammen im Bett und zeugen prompt einen Sohn. Sie beschließen, nicht länger dem konformen Glück nachzujagen und das Kind gemeinsam großzuziehen. Die von sexuellen Spannungen befreite Familieneinheit funktioniert wunderbar - bis Abbie ihren Traummann kennenlernt...

Nachdem John Schlesinger mit Geschichten über komplizierte Dreiecksbeziehungen ("Die Herrin von Thornhill", "Sunday Bloody Sunday") vor 30 Jahren seine Regiekarriere startete, beweist er hier, dass er auch populäre Genres wie das der romantischen Komödie in Szene zu setzen versteht. Trotz progressiver Aspekte setzt er dabei vor allem auf leichte Unterhaltung, anrührende Momente und mit Pop-Ikone Madonna sowie Brit-Beau Rupert Everett ("Ein perfekter Ehemann") auf eine attraktive Besetzung.

Ein Freund zum Verlieben

15 Jahre nach ihrer ersten Rolle in "Susan... verzweifelt gesucht", einiger Kritikerhäme und -lob und einem Golden Globe für ihre Leistung in "Evita" später, tritt die größte Entertainment-Ikone unserer Tage Madonna einmal mehr vor die Kamera. In John Schlesingers tragikomischen Beziehungsdrama teilt sie sich das Scheinwerferlicht mit ihrem guten Bekannten Rupert Everett, der bereits in "Die Hochzeit meines besten Freudes" eine fast identische Rolle als homosexueller Freund der Heroine übernahm.

Schlesingers dezent-zurückhaltend umgesetzte Blick auf ein vermeintlich progressives Beziehungsgeflecht und die resultierenden Schwierigkeiten für alle Beteiligten erinnert an Nicholas Hytners "Liebe in jeder Beziehung". Dort ging es ebenfalls um die asexuelle Partnerschaft zwischen einer heterosexuellen Frau und einem homosexuellen Mann, der ihr hilft in einem unkonventionellen Arrangement ihr Baby als Vaterersatz großzuziehen. In "Ein Freund zum Verlieben" wird die Situation allerdings noch etwas verschärft, indem es zu einem einmaligen sexuellen Zusammentreffen zwischen den besten Freunden kommt, aus dem der gemeinsame Nachwuchs resultiert.

Abbie (Madonna) ist eine attraktive Yogalehrerin Ende 30, die erneut von einer Liebschaft verlassen wird. Sie heult sich bei ihrem besten Freund Robert (Everett) aus. Nach einem ausgelassenen Alkoholgelage kommt es zu besagtem One-Night-Stand. Dies setzt ihrer Freundschaft einen vorübergehenden Dämpfer auf, doch Robert erklärt sich alsbald zum Zusammenleben bereit. Sechs Jahre später: Ihr Sohnemann ist ein niedlicher Kerl, der unangenehme Fragen stellt: Weshalb Mami und Papi nicht in einem gemeinsamen Bett schlafen. Robert ist weiterhin (homo)sexuell aktiv, was der abstinenten Abbie eifersüchtige Stiche versetzt. Schließlich lernt jedoch auch sie mit Investmentbanker Ben (Julia Roberts' Pretty Man Benjamin Bratt) ihren Traummann kennen, woraufhin Robert auf die Barrikaden geht. Ein erbitterter Kampf um das Sorgerecht entbrennt.

Ab diesem Wendepunkt verlagert sich der bislang eher unbeschwerte Erzählton in melodramatische Gefilde, was Madonna und Everett die Chance gibt, ihren Figuren mehr Tiefe zu verleihen. Sollte man sich im Vorfeld eine scharfsinnige Analyse moderner Beziehungs-Befindlichkeiten erhofft haben, wird man enttäuscht. Dieser Film will vor allem unterhalten, leicht, anrührend, mit ein bißchen Charme - und ebenso strahlend hell, wie Los Angeles von den Filmemachern eingefangen wurde. Da mag nicht jeder Gag sitzen, gefällig und augenzwinkernd progressiv ist "Ein Freund zum Verlieben" doch. Und nicht zuletzt dank der Mitwirkung von Madonna ist die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gesichert. ara.

Darsteller:  Rupert Everett   als Robert
  Madonna   als Abbie
  Benjamin Bratt   als Ben
  Michael Vartan   als Kevin
  Josef Sommer   als Richard Whittaker
  Lynn Redgrave   als Hele Whittaker
  Malcolm Stumpf   als Sam
  Neil Patrick Harris   als David
  Illeana Douglas   als Elizabeth Ryder
  Mark Valley   als Kardiologist
  Suzanne Krull   als Annabel
  Stacy Edwards   als Finn
  Kimberley Davies  
  Linda Larkin   als Kelly
  Jessica Sara   als Freundin
 
Regie:  John Schlesinger  
Buch:  Tom Ropelewski  
Musik:  Gabriel Yared  
Kamera:  Elliot Davis  
Produzent:  Leslie Dixon  
  Linne Radmin  
  Tom Rosenberg  

007: Madonna und Halle mit heißem Kuss

Madonna: Das Objekt der Begierde ist diesmal eine Frau

Madonna: Das Objekt der Begierde ist diesmal eine Frau

Halleluja, das ist geballte Leinwanderotik: Pop-Ikone Madonna und die frisch oskardekorierte Halle Berry teilen im neuen James Bond "Stirb an einem anderen Tag" eine Begegnung der besonderen Art: Zungenkuss heißt die Disziplin.

Sowohl Halle ("Passwort: Swordfish") als auch Madonna ("Body of Evidence") sind zwar für freizügige Leinwandauftritte bekannt, aber Liebesspiele mit einer heißblütigen Lady - das ist für beide eine Premiere.

Ob sich die überraschende Zusammenkunft wie Teile des Films an einem der Sandstrände von Maui abspielen wird, ist bisher noch nicht bekannt. Ein Beobachter ist sich jedoch sicher: "In der Szene knistert's ganz gewaltig!"

Madonna sollte eigentlich nur den Filmsong schreiben, bekam dann aber einen kurzen Cameo-Auftritt. Ansonsten liegen ihre Leinwandambitionen seit dem desaströsen "Ein Freund zum Verlieben" weitgehend auf Eis.

 

Ein Freund zum Verlieben in der Fotoshow

 

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In Europa bereits mit Literaturverfilmungen und Beiträgen für das New British Cinema bekannt, war es die "Jane Bond", der schwule beste...

 

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