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Ein Hauptgewinn für Papa

Romantische TV-Komödie um einen Astrophysiker, dessen Leben durch ein gewonnenes Luxuscabrio ganz neue Wendungen nimmt.


Ein Hauptgewinn für Papa

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Erhältlich seit:
17.04.2008

Originaltitel: Ein Hauptgewinn für Papa

Komödie

Deutschland 2006
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Heio von Stetten
Dana Vávrová
Anica Dobra

Regie: Bodo Fürneisen
KNM Home Entertainment

Bild 1 von 17

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Ein Hauptgewinn für Papa

Es ist schon erstaunlich, dass sich die Zielgruppe der Freitagsfilme in der ARD Woche für Woche die gleiche Geschichte auftischen lässt. Immerhin wirkt in der Schmonzette "Ein Hauptgewinn für Papa" ausnahmsweise mal nicht Christine Neubauer mit. Dafür ist diesmal Heio von Stetten dabei, der sich auch schon seit Jahren damit begnügt, immer wieder die selbe Figur zu verkörpern: einen in Liebesdingen etwas unbedarften, gleichwohl liebenswerten Tollpatsch, dessen treuer Dackelblick die Damen aus unerfindlichen Gründen dahinschmelzen lässt. Hier spielt von Stetten einen Astrophysiker. Und weil dieser Peter Grainernapp ja zu haben sein muss, ist seine Frau vor einigen Jahren verstorben; die Anzahl der Witwer und Witwen um die vierzig dürfte auf diesem Sendeplatz weit über dem tatsächlichen Durchschnitt liegen. Ebenfalls unverzichtbares Versatzstück der Handlung: Das Glück ist zum Greifen ganz nah, doch Grainernapp ist mit emotionaler Blindheit geschlagen. Dabei fühlt auch er sich zur ebenfalls alleinstehenden Kollegin Anja Lohse (Dana Vávrová) hingezogen, zumal ihre wie seine Kinder alles dafür tun, um die beiden zu verkuppeln. Vermutlich wäre das noch Jahre so gegangen, wenn Grainernapp nicht eines Tages den titelgebenden Hauptgewinn bekommen hätte. Bislang gab's für seine von den Kindern unermüdlich eingesandten Kreuzworträtsellösungen immer nur Toaster und Küchenuhren; plötzlich aber steht da ein Jaguar Cabrio. Das Auto verändert sein Leben: Der Wissenschaftler ist jetzt ein gefragter Mann. Selbst sein größtes Problem löst sich wie von selbst: Zwei Mäzene erklären sich bereit, jene 50.000 Euro beizusteuern, die ihm noch fehlen, um ein offenbar revolutionäres Teleskop fertig zu stellen. Vermittelt wird der Kontakt durch die mondäne Xenia Teschmacher (Anica Dobra), die als Assistentin des Bürgermeisters völlig unterfordert ist und zur Verbitterung von Anja Lohse nur zu gern ein Auge auf den Physiker wirft. Der wiederum lebt nun auf viel zu großem Fuß, schafft sich teure Anzüge an, vernachlässigt seine Kinder und ist drauf und dran, die süße Kollegin für immer zu verlieren. Klar, die Geschichte (Stefan Rogall) ist nicht gerade unvorhersehbar; aber das weiß man, wenn man freitags um 20.15 Uhr das "Erste" einschaltet. Die Frage ist daher, was Regie (Bodo Fürneisen) und Darsteller draus machen; und das ist in der Regel durchaus solide. Von Stetten gewinnt seinem Rollentypus zwar keine umwerfend neuen Seiten ab, und auch Anica Dobra, gleichfalls gern gesehene Partnerin auf diesem Sendeplatz, spielt Rollen wie Xenia Teschmacher im Schlaf. Hübscher sind deshalb die vielen komischen kleinen Szenen, die mit der eigentlichen Handlung nichts zu tun haben, sowie die Nebenfiguren. Jaecki Schwarz und Dieter Montag zum Beispiel bieten als undurchsichtige Mäzene hübsche darstellerische Kleinodien; und das Wiedersehen mit Elisabeth Wiedemann, einst populär geworden als bedauernswerte Frau an der Seite von Alfred Tetzlaff, macht ebenfalls Freude. tpg.

Darsteller:  Heio von Stetten   als Peter Grainernapp
  Dana Vávrová   als Anja Lohse
  Anica Dobra   als Xenia Teschmacher
  Elisabeth Wiedemann   als Gisela Grainernapp
  Gina Sehlmeyer   als Jennifer Grainernapp
  Karl Alexander Seidel   als Philipp Grainernapp
  Sophie Bäumer   als Marie Lohse
  Karl Kranzkowski   als Dr. Meltzer
  Anian Zollner   als Dr. Neumann
  Gerrit Schmidt-Foß   als Sven
  Jaecki Schwarz   als Dr. Heinze
  Dieter Montag   als Dr. Schierling
  Ingo Naujoks   als Haugk
  Andreas Mannkopff   als Bürgermeister
  Klaus-Dieter Klebsch   als Minister
 
Regie:  Bodo Fürneisen  
Buch:  Stefan Rogall  
Musik:  Tamás Kahane  
  Rainer Böhm  
Kamera:  Sebastian Richter  
Produzent:  Alexander Gehrke  
 

Fassungen

 

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Features

 

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