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Kaufvideo
Erhältlich seit:
31.10.2005
Originaltitel: Heaven Can Wait
USA 1943
Laufzeit: 108 Min.
FSK: ab 12
Gene Tierney
Don Ameche
Charles Coburn
Regie: Ernst Lubitsch
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany
"Ein himmlischer Sünder" war der erste Farbfilm von Regisseur Ernst Lubitsch und zugleich einer seiner letzten. Er drehte danach nur noch drei Filme: "Skandal bei Hofe" (A Royal Scandal, 1945), "Cluny Brown auf Freiersfüßen" (Cluny Brown, 1946) und "Die Frau im Hermelin" (That Lady in Ermine, 1948) dessen Fertigstellung er jedoch nicht mehr erlebte. Er starb während der Dreharbeiten an einem Herzinfarkt. Den Film beendete Otto Preminger. "Ein himmlischer Sünder" wurde ein großer Erfolg. Lubitsch verstand es meisterhaft, sein Publikum zu verführen, ihm zugleich aber den Spiegel des Voyeurs vorzuhalten. Diese Kunst der Inszenierung ging als sogenannter "Lubitsch-Touch" in die Filmgeschichte ein. "Ein himmlischer Sünder" ist eine Persiflage auf das Leben und die Moral einer bürgerlichen Gesellschaft um die Jahrhundertwende. Unterschwellig spielte Lubitsch jedoch auf die aktuellen Moralvorstellungen der 40er Jahre an. Während "Ein himmlischer Sünder" beim Publikum gut ankam, wurde er vor allem von der Kirche kritisiert. Die verharmlosende Darstellung des frivolen Lebenswandels eines sympathischen Sünders, der am Ende doch Einlass im Himmel findet, war nach Meinung der Kirchenvertreter ein schlechtes Beispiel für die Moral des Publikums damaligen Intendanten des Deutschen Schauspielhauses, vor. Zunächst spielte Lubitsch auf kleinen Bühnen. Später überzeugte er das Publikum mit innovativen witzigen Einfällen und verlieh den Figuren, die er spielte, menschliche Wärme. Es folgten erste Rollen beim Film, der zu der Zeit noch in den Kinderschuhen steckte. Etwa um 1915 gründete Lubitsch seine eigene Produktionsfirma, mit der er wenige Jahre später expandierte. Mit dem opulenten Historienfilm "Madame Dubarry" von 1919 landete er auch in Amerika einen riesigen Hit. 1922 ging er selbst nach Amerika, um dort seinen ersten Film für Hollywood zu drehen. Und es sollte nicht der Einzige bleiben.
Noch während der Stummfilmzeit stieg Lubitsch auf in die Riege der gefragtesten Regisseure. Seine Spezialität: Leichte Komödien, die er mit frivolen Anspielungen würzte. Die Tonfilmzeit zu Beginn der 30er eröffnete neue technische Möglichkeiten, die Lubitsch begeistert ausnutzte. Zum gesprochenen Wort arrangierte er Akzente durch Musik, Geräusche, Kamerafahrten oder eine geschickte Montage.
Quelle: Fox
| Darsteller: | Gene Tierney | als Martha Strabel/Van Cleve | |
|---|---|---|---|
| Don Ameche | als Henry Van Cleve | ||
| Charles Coburn | als Hugo Van Cleve | ||
| Marjorie Main | als Marthas Mutter | ||
| Laird Cregar | als Seine Exzellenz | ||
| Spring Byington | als Bertha Van Cleve | ||
| Allyn Joslyn | als Albert Van Cleve | ||
| Eugene Pallette | als E.F. Strabel | ||
| Signe Hasso | als Mademoiselle | ||
| Louis Calhern | als Randolph Van Cleve | ||
| Helene Reynolds | als Peggy Nash | ||
| Aubrey Mather | als Butler James | ||
| Michael Ames | als Jack Van Cleve | ||
| Regie: | Ernst Lubitsch | ||
| Buch: | Samson Raphaelson | ||
| Musik: | Alfred Newman | ||
| Kamera: | Edward Cronjager | ||
| Produzent: | Ernst Lubitsch | ||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 2.0, Englisch DD 2.0, Italienisch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Untertitel: Englisch, Französisch, Italienisch, Dt. f. Hörg., Niederländisch
Bildformat: 1:1,33/4:3
Extras: Booklet, Sammelpostkarten mit dem Original Kinomotiv
Star
Gene Tierney
Eine der schönsten Frauen der amerikanischen Filmgeschichte, hatte Gene Tierney nur eine kurze Star-Karriere in den 40er Jahren bei ihrem...
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