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Ein Königreich für ein Lama

Gewitzte Buddy-Slapstickkomödie um einen zum Lama verzauberten Inka-Herrscher in Trickformat.


Ein Königreich für ein Lama (Best of Special Collection)

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Erhältlich seit:
13.11.2008

Originaltitel: The Emperor's New Groove

Zeichentrick

USA 2000
Laufzeit: 75 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Mark Dindal
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Ein Königreich für ein Lama (Best of Special Collection)

Fun und Groove bestimmen das Leben des arroganten Kusco, Herrscher eines geheimnisvollen Bergkönigreichs. Bis ihn eines Tages seine Beraterin aus Machtgier in ein Lama verwandelt und töten will. Aus dem Palast verschleppt, trifft Kusco auf den herzensguten Bauern Patcha, der ihm als Einziger helfen kann, nach Hause zurückzufinden. So begibt sich das ungleiche Paar auf eine gefährliche Reise, auf der des Kaisers bisherige Sicht der Welt gründlich durcheinander gewirbelt wird. Trotzdem will Kusco unbedingt auf den Thron zurück...

Nach computergenerierten 3-D-Effekten á la "Tarzan" wartet die jüngste Generation von Disney-Animatoren mit handwerklich gutem, aber eher konservativem Zeichentrick im Stile der 40er und 50er Jahre auf. In Anlehnung an klassische Märchenvorbilder inszenierte Mark Dindal die Geschichte eines egozentrischen Potentaten, der sich plötzlich gezwungen sieht, das Leben aus anderer Perspektive zu betrachten. Die Kombination schräger Gags mit eingängigen Songs garantiert flotten, augenzwinkernden Zeichentrick-Spaß für die ganze Familie.

Ein Königreich für ein Lama (Best of Special Collection)

Lose an das Grimmsche Märchen "Des Kaisers neue Kleider" angelehnt, zeigt sich das Disney Animationsstudio mit seinem 39. abendfüllenden Zeichentrickfilm in einem hippen neuen Gewand. Ursprünglich war die gewitzte Buddy-Slapstickkomödie um einen zum Lama verzauberten Inka-Herrscher als episches Musical im Schema klassischer Geschichten wie "Mulan" oder "Pocahontas" konzipiert, doch dann entschied man sich für einfallsreiche Action und Gags im Schnellfeuerrythmus - eine weise Entscheidung, denn "Ein Königreich für ein Lama" weist dem Animationsfilm neue Wege auf, ohne alte Tugenden zu vernachlässigen.

Für die flotte Inszenierung des gewieften Spaßes, der vergnüglich Sozialsatire und Medienkritik einzuflechten versteht, zeichnet Disney-Veteran Mark Dindal (arbeitete an "Die kleine Meerjungfrau" und "Aladdin") verantwortlich. Erzählt wird die Moralfabel aus dem Off von Inka-Herrscher Kuzco in Lama-Form, der sich darin erinnert, wie er in diesen kläglichen Zustand versetzt wurde. Zunächst wird zu den Klängen des von Tom Jones gesungenen Songs "Perfect World" (von Sting in Zusammenarbeit mit David Hartley geschrieben) sein sorglos-dekadentes Leben als selbstverliebter Kaiser (im Original lakonisch von David Spade gesprochen) illustriert. Als er jedoch seine giftige Ratgeberin Yzma - eine von Bette Davis inspirierte Schreckschraube - feuert, hat er nicht mit ihrer fürchterlichen Rache gerechnet. Sie will ihn ermorden, doch ihr schusseliger Assistent Kronk (ein naives Muskelpaket) gibt Kuzco aus Versehen ein Zaubermittel, das ihn in ein sprechendes Lama verwandelt. Anschließend landet er ausgerechnet bei seinem Untergebenen Pacho (im Original vortrefflich mit John Goodman besetzt), dessen Haus er für einen bombastischen Vergnügungspark abreißen wollte. Selbst als Lama ist Kuzco immer noch ein eingebildeter Egomane, der nur seinen eigenen Vorteil im Sinn hat. Pacho hingegen ist die personifizierte Gutherzigkeit, rettet Kuzco vor dem sicheren Tod und erklärt sich bereit ihn zurück zu seinem Palast zu führen, damit er mit dem entsprechenden Gegenmittel wieder Menschenform annehmen kann. Bei ihrer Odyssee durch den Dschungel lauern etliche Gefahren nicht nur von gefräßigen Vierbeinern, sondern auch von Yzma und Kronk, die Kuzco endgültig den Garaus machen wollen. Als sie schließlich am Ziel angelangen, hat Kuzco eine tiefgehende Charakterwandlung zum Besseren vollzogen.

Zwar ist die Animation bei weitem nicht mit den von "Tarzan" gesetzten Superlativen zu vergleichen, doch war das Anliegen wohl eher, einen Cartoon im Stil der Chuck-Jones- und Tex-Avery-Klassiker zu kreieren. So reiht sich eine überdrehte Actionsequenz (u. a. gibt es Stunts, wie man sie aus dem Hochgebirgsthriller "Vertical Limit" kennt) an die andere. Und beim Humor greift man mit einer Vielzahl von Referenzen und ironischen Seitenhieben (eine "Riverdance"-Verulkung darf beispielsweise nicht fehlen) ebenfalls in die Vollen, so dass sich auch die Erwachsenen im Publikum blendend unterhalten fühlen dürfen. ara.

Ein Königreich für ein Lama (Best of Special Collection)

Der junge, ausgeflippte Inka-König Kusco führt in seinem
Palast ein dekadentes Luxusleben, das ihm seine
herrschsüchtige, schrille Beraterin Isma neidet, da sie selbst
gerne an seiner Stelle wäre. So schmiedet sie einen gemeinen
Plan, um ihn zu beseitigen, der aber durch die Schusseligkeit ihres
Assistenten Kronk dazu führt, dass Kusco ,,nur" in ein sprechendes
Lama verhext wird.
Allein und verlassen findet sich Kusco auf vier wackeligen Hufen
mitten im Urwald wieder. Auf der abenteuerlichen Reise zurück,
bei der so ziemlich alles schief geht, was nur schief gehen kann, sieht
sich das ,,Anfänger-Lama" reißenden Wasserfällen und wilden
Jaguarbanden ausgesetzt ... - und auch Isma ist ihm auf den Fersen!
Aber zum Glück trifft Kusco auf den gutherzigen Bauern Patcha.
Durch ihn lernt er die Bedeutung von Freundschaft und Hilfsbereitschaft
kennen. Wird es Kusco mit der Unterstützung von Patcha
gelingen, den Thron zurückzuerobern?

Quelle: Walt Disney Studios

 
Regie:  Mark Dindal  
Buch:  David Reynolds  
Musik:  John Debney  
  Sting  
  David Hartley  
Produzent:  Randy Fullmer  
 

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