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Ein perfekter Platz

Leichthändig erzählte Komödie aus dem Pariser Künstlermilieu über Menschen, die ihr Leben neu ausrichten wollen.


Ein perfekter Platz

Leihvideo

Erhältlich seit:
07.03.2007

Originaltitel: Fauteuils d' Orchestre

Komödie

Frankreich 2006
Laufzeit: 102 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Cécile de France
Valérie Lemercier
Albert Dupontel

Regie: Danièle Thompson
Universum Film

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Leichthändig erzählte Komödie aus dem Pariser Künstlermilieu über Menschen, die ihr Leben neu ausrichten wollen.

Aushilfskellnerin Jessica hört den Gästen gern zu (Foto: Tobis) Großansicht

Aushilfskellnerin Jessica hört den Gästen gern zu (Foto: Tobis)

Die Pariser Avenue Montaigne gehört zu den schicken Gegenden von Paris. Ausgerechnet hier landet Jessica (Cécile De France), die frisch aus der Provinz an die Seine gekommen ist. Als Aushilfskellnerin verdient sie sich ihre Brötchen in einem kleinen, gemütlichen Bistro, das in unmittelbarer Nähe zu einem Theater, einem Konzertsaal und einem Auktionshaus liegt.

Begeistert schnuppert sie die prickelnde Luft der Boheme und taucht ein in die kunterbunte Welt der Künstler, durchgeknallten Genies und charmanten Stadtneurotiker. Jeder scheint in ihr eine Vertraute zu sehen und plaudert bei Kaffee, Steak oder Pommes frites über Krisen, Chaos und intime Geheimnisse.

Paris liegt Jessica zu Füßen (Foto: Tobis) Großansicht

Paris liegt Jessica zu Füßen (Foto: Tobis)

Reiche sind auch nur Menschen

Und bald merkt Jessica: In der Welt der Reichen, Schönen und Berühmten wird auch nur mit Wasser gekocht. Ein "Nachbarschaftsfilm" in bester Tradition von "Die fabelhafte Welt der Amélie". So richtig aus dem Leben gegriffen.

Ein perfekter Platz

Daniele Thompsons leichte Komödie über schwierige Orientierungswechsel im Pariser Künstlermilieu ist einer der Überraschungshits des französischen Kinojahres.

Knapp zwei Millionen Zuschauer amüsierten sich über die dritte Regiearbeit der renommierten Autorin, die etwas brav und altmodisch, aber sympathisch und schwerelos Wendemarken im Leben beleuchtet. Wie prägende Momente in der Biografie Thompsons, der Tochter des Komödienveteranen Gérard Oury, spielt auch ihr Film im Umfeld von Kunst und Künstlern. Das in Zusammenarbeit mit Sohn Christopher entstandene Drehbuch pflegt das Wort zwischen Witz und Weisheit, ist im Ton eher boulevardesk als bissig und stellt eine Reihe von Figuren vor, mit denen man problemlos 105 Minuten verbringt, ohne am Ende Trennungsschmerzen zu empfinden. Cécile de France, Shootingstar aus "L'auberge espagnole - Barcelona für ein Jahr", spielt das charmante Provinzgirl Jessica, das in Paris sein Glück machen will. Als Kellerin in einem Bistro, das in unmittelbarer Nähe zu einem Konzertsaal und einem Theater liegt, lernt sie einen Konzertpianisten kennen, der dem Kulturbetrieb und seinem wohlhabenden Stammpublikum entfliehen möchte. Außerdem begegnet sie einem rüstigen Senioren (Claude Brasseur), der sich von seiner Kunstsammlung, nicht aber von seiner jungen Freundin trennen will, und einem Star der leichten TV- und Theaterunterhaltung, der sich nach ernsten Rollen und Anerkennung als seriöse Schauspielerin sehnt. Diese von Valérie Lemercier verkörperte Figur ist die interessanteste wie auch komischste des Films und repräsentiert einen Konflikt, den schon der Protagonist aus Preston Sturges' Klassiker "Sullivan's Reisen" plagte. Hollywoodveteran Sydney Pollack, der Lemercier bereits selbst in "Sabrina" besetzte, ist als berühmter Regisseur das Ziel ihrer beruflichen Sehnsüchte. Er zeigt letztlich die Lösung ihres Dilemmas, als er bei der Aufführung einer Feydeau-Farce, in der Lemerciers Catherine mit komödiantischer Überzeichnung arbeiten muss, am lautesten lacht. Am Ende erkennt Catherine ihren Wert und ihre Berufung, versöhnt sich Brasseur mit seinem entfremdeten Sohn, an dessen Seite schließlich Jessica einen perfekten Platz in ihrem Leben findet. Die Liebe triumphiert, und das hat im Unterschied vielleicht zu dieser Komödie zeitlose Qualität. kob.

Darsteller:  Cécile de France   als Jessica
  Valérie Lemercier   als Catherine Versen
  Albert Dupontel   als Jean-Francois Lefort
  Laura Morante   als Valentine
  Claude Brasseur   als Jaques Grumberg
  Christopher Thompson   als Frédéric Grumberg
  Dani   als Claudie
  Sydney Pollack   als Sobinski
  Suzanne Flon   als Madame Roux
  Annelise Hesme   als Valérie
  François Rollin   als Marcel
  Guillaume Gallienne   als Pascal
 
Regie:  Danièle Thompson  
Buch:  Christopher Thompson  
  Danièle Thompson  
Musik:  Nicola Piovani  
Kamera:  Jean-Marc Fabre  
Produzent:  Christine Gozlan  
 

Ein perfekter Platz in der Fotoshow

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Features

 

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