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Ein Präsident für alle Fälle

Die beiden Ex-Präsidenten Douglas und Kramer werden von ihrem Altersruhesitz aufgescheucht, nachdem der amtierende Präsident einen Skandal auf sie abwälzen will. Nun müssen sich die beiden ungleichen Rentner und Ex-Rivalen zusammenraufen, um ihren Kopf zu retten. Ulkige Komödie mit Jack Lemmon und James Garner.


Ein Präsident für alle Fälle

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Erhältlich seit:
16.05.2008

Originaltitel: My Fellow Americans

Komödie

USA 1996
Laufzeit: 97 Min.
FSK: ab 12

Jack Lemmon
James Garner
Dan Aykroyd

Regie: Peter Segal
Warner Home Video Germany

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Der geizige Republikaner Kramer und der demokratische Weiberheld Douglas haben nur zwei Dinge gemein. Sie sind alternde Ex-Präsidenten und können sich nicht ausstehen. Als der gegenwärtige korrupte Präsident Haney jedoch einen Skandal auf die beiden alten Männer abwälzen will, müssen sich Kramer und Douglas zusammenraufen. Von einem Killerkommando und dem FBI verfolgt müssen sich die beiden durch die gesamte USA kämpfen, um im Weißen Haus wieder für geordnete Verhältnisse zu sorgen.

In bester "Grumpy Old Man"-Manier inszenierte Peter Segal ("Wayne's World 2") diesen ausgelassenen und überraschend actionreichen Schwank aus der geriatrischen Welt ums Weiße Haus. Jack Lemmon steht diesmal als Kollege James Garner zur Seite, der mit seiner lakonischen Art sogar Waltrer Matthau vergessen macht. Obwohl bisweilen der richtige Biß fehlen mag, überzeugt die Komödie über ein seltsames Paar auf ganzer Linie.

Im Stile von "Ein verrücktes Paar" zanken sich Jack Lemmon und - anstelle von Walter Matthau - James Garner als bitter verfeindete Ex-Präsidenten der USA, die wider Willen angesichts falscher Anschuldigungen gemeinsame Sache machen müssen. Die milde politische Satire wurde vom "Die Nackte Kanone 331/3"-Regisseur Peter Segal als zügig dahinrollende Roadmovie-Komödie unter Dreingabe typisch amerikanischer Verfolgungsjagden und finster dreinblickender Bösewichte inszeniert.

Die Opening-Sequenz stellt Lemmon als republikanischen Bush/Reagan-Klonpräsidenten Kramer vor, der die Wahl gegen den Demokraten Douglas (Garner) verliert, der das Amt wiederum an das gegenwärtige Staatsoberhaupt Dan Akroyd abgeben muß. Dieser ist in einen Bestechungs-Skandal verwickelt und gibt seinem Vertrauten freie Hand, die Schuld auf seinen notorisch geizigen Vor-Vorgänger Douglas abzuwälzen, der seine Ruhestandszeit damit verbringt, Kochbücher zu schreiben und für japanische Firmen zu werben. Wie der Zufall es will, landen die Erzrivalen Kramer und Douglas nach einigen Verwicklungen schließlich im selben Boot bzw. Helikopter. Böswillige FBI-Agenten trachten den beiden unfreiwilligen Partnern fortan nach dem Leben, während sie sich querfeldein auf den Weg machen, um dort in Douglas' Privatmuseum den Beweis für seine Unschuld sicherzustellen. Auf ihrer Odyssee durch das ländliche Amerika treffen sie auf einen Elvis-Imitator, nichtsahnende Bürger, die sie für Präsidenten-Doppelgänger halten und ihrer wenig schmeichelhaften Meinung freien Lauf lassen, eine bärbeißige Truckfahrerin, illegale mexikanische Einwanderer, eine verarmte Familie, die gezwungen ist in ihrem Auto zu leben, und die Teilnehmer eines Homosexuellen-Umzugs. Zurück in Washington gallopieren sie buchstäblich über den Rasen des Weißen Hauses einem heroischem Finale entgegen.

Lemmon und Garner hauen sich die deftigen Kraftausdrücke ununterbrochen um die Ohren, was der ordentlichen Chemie dieses odd couples nur zu Gute kommt. Garantierte Lacher können sie mit zahlreichen Referenzen auf tatsächliche ehemaligen Präsidenten erzielen. Das Thriller-Element wurde solide realisiert, und für die Schlußpointe wurden noch besondere Wendungen eingebaut. Handwerklich ansprechend realisiert bietet die politisch inspirierte Komödie traditionellen Spaß der altmodisch-gediegenen Art, die gerade beim reiferen Publikum Zuspruch finden sollte. ara.

Einst hatten sie das Schicksal des Landes in ihrer Hand. Jetzt nehmen sie die Beine in die Hand! Die Könige der Komödie – hoch sollen sie leben! Mit diesem Leinwandspaß, der „zu den 10 besten Filmen des Jahres zählte“ (Bob Fenster, Arizona Republic), sorgen Jack Lemmon und James Garner für unzählige Lacher als zwei ehemalige US-Präsidenten auf der Flucht. Der derzeitige Präsident (Dan Aykroyd) hat den beiden zänkischen politischen Gegnern einen Skandal angehängt, so dass sie jetzt gemeinsam von bewaffneten Agenten gejagt werden und auf ihrer ebenso verzweifelten wie urkomischen Odyssee versuchen, Beweise für ihre Unschuld aufzutreiben. Während sie durch die amerikanische Provinz stolpern, spüren sie erstmals hautnah, wie sich ihre Politik auf die Bürger ausgewirkt hat. Die drei Stars haben den Schalk im Nacken, werden von Peter Segal (Die Wutprobe, Die nackte Kanone 33 1/3) spritzig inszeniert und von ihren Schauspielerkollegen John Heard, Wilford Brimley, Lauren Bacall und anderen mit bissigem Humor kompetent unterstützt. Ein Präsident für alle Fälle belegt einmal mehr, dass Lachen Trumpf ist – und immer gewinnt!

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Jack Lemmon   als Russell P. Kramer
  James Garner   als Matt Douglas
  Dan Aykroyd   als William Haney
  John Heard   als Ted Matthews
  Sela Ward   als Kaye Griffin
  Wilford Brimley   als Joe Hollis
  Everett McGill  
  Bradley Whitford  
  Lauren Bacall  
  James Rebhorn  
  Esther Rolle  
  Conchata Ferrell  
  Jack Kehler  
  Connie Rey  
  Tom Everett  
  Mark Lowenthal  
  Jeff Yagher  
 
Regie:  Peter Segal  
Buch:  E. Jack Kaplan  
  Richard Chapman  
  Peter Tolan  
Musik:  William Ross  
Kamera:  Julio Macat  
Produzent:  Jon Peters  
 

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