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Ein Teil von mir

Ambitioniertes Erstlingswerk über zwei Eltern im Teenageralter.


Ein Teil von mir

Kaufvideo

Erhältlich seit:
20.08.2010

Originaltitel: Ein Teil von mir

Drama/ Jugend

Deutschland 2008
FSK: ab 0 (ohne Altersbeschränkung)

Ludwig Trepte
Karoline Teska
Lena Stolze

Regie: Christoph Röhl
Indigo

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Ein Teil von mir

In seinem ersten abendfüllenden Spielfilm erzählt Christoph Röhl auf einfühlsame Weise von den Schwierigkeiten eines Teenagers mit einer unverhofften Vaterschaft.

Ein hochaktuelles wie schwieriges Thema packt dffb-Absolvent Christoph Röhl als Regisseur und Co-Autor in seinem ersten abendfüllenden Spielfilm an. "Ein Teil von mir" handelt von Jugendlichen, die förmlich über Nacht mit Problemen konfrontiert werden, mit denen zuweilen selbst Erwachsene ihre liebe Not haben: Jonas (Ludwig Trepte) ist 16, ein fleißiger Schüler, bei seinen Klassenkameraden beliebt und auch sonst ein recht umgänglicher Typ. Doch da taucht eines Tages wie aus heiterem Himmel Vicky (Karoline Teska) auf dem Pausenhof auf. Mit der hübschen, selbstbewussten 17-Jährigen lief mal was auf einer Party vor ein paar Wochen. Jetzt eröffnet Vicky ihm, dass sie schwanger sei, und nur er komme als Vater in Frage. Damit kann Jonas überhaupt nicht umgehen, will von Vicky nichts wissen, erzählt niemandem davon, nicht mal seiner Mutter, der ständig abwesenden Nachtschwester Susanne (Lena Stolze), und lebt sein Leben wie gehabt weiter. Aber dann, als das Baby da ist, wird der junge Papa doch neugierig. Er ist von dem kleinen Wesen fasziniert, und auch für die junge Mama, die aus ihrer Situation das beste macht, hegt er so etwas wie Bewunderung. Doch in dem Moment, wo eine Annäherung der Drei möglich erscheint, schließt Jonas' Mutter, die inzwischen hinter dessen "kleines" Geheimnis gekommen ist, mit Vickys Mama einen Pakt: Sie zahlt Unterhalt, dafür wird ihr Sohn aus allem rausgehalten und kann sich voll und ganz auf die Schule konzentrieren.

Röhls Blick auf eine Generation, die ohne Väter aufwächst - die Mütter der zwei Protagonisten sind beide alleinerziehend - zeichnet sich durch viele atmosphärisch starke Situationen, die ganz ohne Worte auskommen, aus. Untermalt von Hermann Skibbes melancholischem Score wird so auf feinfühlige Weise das Innenleben der beiden jugendlichen Hauptdarsteller nach außen gekehrt. Dabei zeigen Grimme-Preisträger Ludwig Trepte und Karoline Treska (gehörte schon zum erweiterten "Welle"-Ensemble) viel Talent, allerdings stolpern sie zuweilen über die arg konstruierten Dialoge des Autorenteams Röhl und Philippe Longchamp. Etwas irritiert auch, dass die Monate der Schwangerschaft ohne ersichtlichen Zeitsprung komplett ausgespart werden und dass Vickys von Julia Richter gespielte Mutter nur unwesentlich älter wirkt als ihre eigene Tochter. Dafür entschädigen einige sehr schöne Momente in der Kinderdisco zu den Klängen von Farin Urlaubs "Das schöne Mädchen" und ein Moped-Ausflug von Jonas, der in diesem Augenblick zum ersten Mal so etwas wie Freiheit verspürt. Hier macht auch die Kamera endlich einmal auf, verlässt die engen Gassen und Wohnungen von Halle, das als pittoresker Schauplatz überzeugt. Kinotaugliche Bilder sind jedoch Mangelware in einem ambitionierten Werk, das in der ZDF-Reihe "Das kleine Fernsehspiel", die als Koproduzentin fungierte, gut aufgehoben ist. lasso.

Ein Teil von mir

Plädoyer für die Liebe: Christoph Röhl erzählt die Geschichte einer ungewollten Vaterschaft.

Eigentlich will Jonas (Ludwig Trepte) es jedem immer nur recht machen. Als ihm jedoch eines Tages die ein Jahr ältere Vicky (Karoline Teska), ein halbvergessener Partyflirt, einen Brief in die Hand drückt, ist sein Leben nicht mehr dasselbe - er ist über Nacht Vater geworden. Mit Charme und gewitztem Einfallsreichtum bekommt Vicky Jonas schließlich dazu, sich die kleine Klara wenigstens einmal anzuschauen. Mit Vickys Beharrlichkeit und ihrem Einsatz um die Liebe des Kindes, lernt Jonas allmählich seine eigenen Bedürfnisse zu erkennen und Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. - Christoph Röhls "Ein Teil von mir" erzählt die Geschichte einer Vaterschaft, ein Märchen, in dem es nicht um Alimente und das Sorgerecht geht, sondern um die Liebe zu einem ungeplanten Kind. Es ist ein Film über eine Initiation zwischen Sehnsucht und Angst und der Entwicklung zweier Menschen, die es schaffen, neben sich selbst auch zueinander zu finden. "Ein romantisches Plädoyer für die Liebe und für selbst bestimmtes Handeln", schrieb "Die Welt".

Quelle: Indigo

Darsteller:  Ludwig Trepte   als Jonas
  Karoline Teska   als Vicky
  Lena Stolze   als Susanne
  Julia Richter   als Laura
  Jennifer Ulrich   als Jeanette
  Tabea Fiebig   als Baby Klara
  Kai Michael Müller   als Roland
  Patrick Atzler   als Ben
  Felix Spyrka   als Norman
 
Regie:  Christoph Röhl  
Buch:  Christoph Röhl  
  Philippe Longchamp  
Musik:  Hermann Skibbe  
Kamera:  Peter Steuger  
Produzent:  Christine Ruppert  
 

Ein Teil von mir in der Fotoshow

 

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Features

 

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Ludwig Trepte

Ludwig Trepte war zwölf Jahre alt, als er seine ersten Fernsehrollen spielte. Mit 16 Jahren beeindruckte er im Spielfilm "Kombat Sechzehn"...

 

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Karoline Teska

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