
Kongressabgeordnete Phoebe Frost landet im Nachkriegs-Berlin des Jahres 1947, um das moralische Verhalten der Besatzungstruppen zu untersuchen. Als Teil ihrer Mission übergibt Capt. John Pringle einen Kuchen, den dieser sofort auf dem Schwarzmarkt gegen eine Mätresse tauscht. Diese nimmt er mit in die Wohnung seiner Freundin Erika von Schluetow, einer deutschen Nachtclubsängerin. Als Phoebe für eine Deutsche gehalten wird und von einem Soldaten in den Club entführt wird, in dem Erika singt, findet sie dort ihren eigenen Kuchen wieder. Sie lässt Capt. John das Appartement der Sängerin zu beobachten, um deren amerikanischen Lover zu identifizieren.
Billy Wilders Dreiecksgeschichte zwischen einer deutschen Nachtclubsängerin, einem US-Besatzungsoffizier und einer spröden amerikanischen Kongressabgeordneten im Berlin der ersten Nachkriegsjahre ist ein frivol-ironisches Wechselspiel zwischen Moral und Unmoral, das Wilder humorvoll und unterhaltsam mit dem gewohnten Zynismus effektiv überzogen hat. Die Komödie zeigt Marlene Dietrich in einer ihrer Paraderollen als deutsche Nachtclubsängerin.