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Eine Couch in New York

Ein Wohnungstausch verfrachtet den gestreßten und verschlossenen New Yorker Psychiater Henry in die chaotisch-gemütliche Pariser Dachwohnung der charmanten Béatrice, die ihrerseits seine penibelst aufgeräumte Wohnung einschließlich seiner Patienten übernimmt. Ironische Love-Story.


Eine Couch in New York

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Erhältlich seit:
30.08.2007

Originaltitel: Un divan à New York

Komödie

Frankreich/Belgien/Deutschland 1995
Laufzeit: 104 Min.
FSK: ab 6

William Hurt
Juliette Binoche
Paul Guilfoyle

Regie: Chantal Akerman
FilmConfect Home Entertainment

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Eine Couch in New York

Die Pariser Tänzerin Béatrice Saulnier und der New Yorker Psychoanalytiker Henry Harriston sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Während die charmante Béatrice offen auf die Menschen zugeht, zeigt sich der ordnungsliebende Henry stets etwas verschlossen. Unzufrieden mit ihrem Leben sind jedoch beide. Nach einer entsprechenden Zeitungsannonce tauschen sie, ohne sich bisher begegnet zu sein, für sechs Wochen die Wohnung.

Die auf harte Psycho-Dramen spezialisierte Belgierin Chantal Akerman ("Nuit et Jour") legt mit dieser charmanten Love Story ihre erste Komödie vor. Angetrieben durch pointierte Dialoge, die dem Vorbild der Screwball-comedies deutlich nacheifern, zeichnet sie das warmherzige Porträt zweier neurotischer Großstadtmenschen, die erst auf Umwegen zueinander finden. Die charismatischen Hauptdarsteller Juliette Binoche ("Drei Farben: Blau") und William Hurt ("Smoke") sind als hemmungslose Romantiker ideal besetzt.

Eine Couch in New York

Marshmallows oder Mousse au chocolat? Polyglott luftig ist Chantal Akermans, zwischen New York und Paris pendelnde Komödie um einen folgenschweren Wohnungstausch, der eine quirlige Französin und einen melancholischen Amerikaner auf romantischen Umwegen zueinanderführt. "Eine Couch in New York" lädt zu entspannter Unterhaltung ein, hat aber manche Durchhänger, die von seinen beiden Stars abgefedert werden müssen. Wieviele Zuschauer schließlich Platz nehmen wollen, wird im wesentlichen von der Popularität der Hauptdarsteller und der Plazierung des Films bestimmt werden.

Nach vielen, zwischenmenschliche Seelenwelten abbildenden, Projekten wollte die 46jährige Belgierin Akerman mit dieser europäischen Coproduktion die Komödie für sich entdecken. Dabei konzipierte sie zusammen mit Jean-Louis Benoit einen Stoff, der einen leichten Zugang ermöglicht, erfreulich leise Töne anschlägt, dem aber wirkliche Überraschungsmomente und zündende Dialoge fehlen. Ein Stoff, dessen dramaturgisches Konstrukt eine Brücke in die dreißiger Jahre schlägt, ins goldene Komödien-Jahrzehnt Hollywoods, dem aber Wort-Couturiers fehlen, die etwa Mitchell Leisen oder Leo McCarey damals im Überfluß hatten. So liegt die Unterhaltungsverantwortung vorwiegend auf den Schultern Juliette Binoches (begeisterte zuletzt in "Der Husar auf dem Dach") und William Hurts (seit "Smoke" wieder mit ansteigender Formkurve) in den Rollen einer Pariser Tänzerin beziehungsweise New Yorker Pschoanalytikers, die über ein Zeitungsinserat miteinander die Wohnungen tauschen. Während Ordnungsfanatiker Henry in Paris im ganz normalen Chaos seiner Gastgeberin seine Depressionen nicht lindern kann, nimmt Béatrice Henrys Prachtappartement mit Feuer in Beschlag und bringt jedes Lebewesen, vom Hund bis zu den Patienten des Therapeuten, mit Engelscharme und Offenheit zum Blühen. Eine Zeitlang profitiert die Komödie von dieser Situation und der Schrulligkeit einiger Neurotiker (erstklassig wie immer: Richard Jenkins), aber der Reiz läßt schneller nach, als es dem Zuschauer lieb sein könnte. Erst als Hurt sich unter falschem Namen auf die Couch der Urlaubstherapeutin Binoche legt, und das Plus an Romantik nun das Minus an Komik verdrängt, findet die zum großen Teil im Studio Babelsberg gedrehte, für einen Film über die Artikulation echter Gefühle ein wenig zu artifiziell wirkende Komödie zu ihrer Form. kob.

Eine Couch in New York

Der New Yorker Psychoanalytiker Henry
Harriston tauscht mit der lebenslustigen
Pariser Tänzerin Béatrice Saulnier die
Wohnung. Gestresst von ihren unzähligen
Verehrern kehrt Henry nach New York
zurück. Erstaunt stellt er fest, dass Béatrice
sich derweil beherzt um seine Patienten
kümmert. Inkognito nimmt er bei ihr eine
Sitzung in Anspruch und entdeckt ungeahnte
Gefühle der Angst und Sehnsucht. Béatrice
ist von dem geheimnisvollen Henry
fasziniert, aber auch verwirrt. Überstürzt
reist sie zurück nach Paris. In Paris
angekommen, erlebt sie eine
Überraschung...

Quelle: Filmconfect

 

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Features

 

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William Hurt

Er ist der sensible, introvertierte Jedermann des US-Kinos, der trotz seiner imposanten körperlichen Erscheinung sanft, wenn nicht schwach...

 

Star

Juliette Binoche

Ihre Krankenschwester in Italien, die sich in dem Welterfolg "Der englische Patient" in einem verlassenen Kloster um den mysteriösen...