DVD Leihvideo

Eine unbequeme Wahrheit

Didaktisch aufbereitete Dokumentation über Al Gore und seinen unermüdlichen Ökofeldzug gegen die Klimaerwärmung.


Eine unbequeme Wahrheit

Leihvideo

Erhältlich seit:
15.03.2007

Originaltitel: An Inconvenient Truth

Dokumentarfilm/ Ökologie

USA 2006
Laufzeit: 93 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Al Gore

Regie: Davis Guggenheim
Paramount Home Entertainment

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Didaktisch aufbereitete Dokumentation über Al Gore und seinen unermüdlichen Ökofeldzug gegen die Klimaerwärmung.

Al Gore befasst sich schon lange mit der Thematik (Foto: UIP) Großansicht

Al Gore befasst sich schon lange mit der Thematik (Foto: UIP)

Der einstige Vizepräsident der USA, Al Gore, ein Experte auf dem Gebiet der Klimaproblematik, tourt seit Bushs Wahlsieg mit einer Kampagne durch das Land, um über eine sich anbahnende Klimakatastrophe zu referieren. Über 1000 Mal hat er den gleichen Multimediavortrag über die globalen Auswirkungen von Treibhauseffekt bis Polkappenschmelze gehalten.

Er zeigt eine überwältigende Fülle von Tabellen und Grafiken, alarmierenden Bildern und Beispielen, die einen planetaren Notfall skizzieren und von der Bush-Regierung konsequent als größte Falschmeldung der Geschichte geleugnet werden. Gore äußert sich zwischendurch frustriert über das Ergebnis.

Schaubilder unterstützen den Vortrag (Foto: UIP) Großansicht

Schaubilder unterstützen den Vortrag (Foto: UIP)

Anschauliche Fakten

Didaktisch angelegte Dokumentation, die der Präsentation von Gores aufbereiteten Fakten weitestgehend folgt und nur kurz für biographische Einschübe oder persönliche Ansichten unterbrochen wird. So bietet Davis Guggenheims in Sundance gefeierter Beitrag einen für Laien leicht verständlichen Abriss des aktuellen Wissensstandes, der mit der Lektüre von Jared Diamonds "Kollaps" zu vergleichen ist.

Eine unbequeme Wahrheit

Didaktisch aufbereitete Doku über den Fast-US-Präsidenten Al Gore und seinen unermüdlichen Ökofeldzug gegen die Windmühlen der Klimaerwärmung.

Man sollte meinen, spätestens seit "The Day After Tomorrow" bestünde kein Bedarf mehr an Aufklärung über die sich anbahnende Klimakatastrophe. Vielleicht übersieht man als abgeklärter Europäer aber, wie virulent diese Diskussion in den Staaten gerade erst wird. Gegen die Ignoranz einer Nation, die bis heute nicht das Kyoto-Protokoll ratifiziert hat und Spitzenemissionswerte aufweist, zieht Al Gore zu Felde. Der einstige Vizepräsident der USA, eine Koryphäe auf diesem Gebiet, tourt seit Bushs Wahlsieg mit einer Kampagne durch das Land. Über 1000 Mal hat er den gleichen Multimediavortrag über die globalen Auswirkungen von Treibhauseffekt bis Polkappenschmelze gehalten und äußert sich frustriert über das Ergebnis. Gore wird nicht müde, über seine glänzend aufbereiteten Fakten zu referieren, deren Präsentation der Film weitestgehend folgt und nur kurz für biografische Einschübe oder persönliche Ansichten unterbricht. So bietet Davis Guggenheims in Sundance gefeierter Beitrag einen für Laien leicht verständlichen Abriss des aktuellen Wissensstandes, der mit der Lektüre von Jared Diamonds "Kollaps" zu vergleichen ist. Man fragt sich dabei zwangsläufig, wie die USA wohl aussähen, wenn dieser engagierte Umweltschützer und nicht George W. Bush im Weißen Haus sitzen würde. Auch das ist eine unbequeme Wahrheit, der man sich stellen sollte. tk.

Darsteller:  Al Gore  
 
Regie:  Davis Guggenheim  
Musik:  Michael Brook  
  Melissa Etheridge  
Kamera:  Bob Richman  
  Davis Guggenheim  
Produzent:  Laurie David  
  Lawrence Bender  
  Scott Z. Burns  
 

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