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Einer flog über das Kuckucksnest

Ein Außenseiter wird in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Er wehrt sich und stellt das System und die Klinik in Frage.


Einer flog über das Kuckucksnest (Special Edition, 2 DVDs)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
19.09.2002

Originaltitel: One Flew over the Cuckoo's Nest

Drama

USA 1975
Laufzeit: 128 Min.
FSK: ab 12

Jack Nicholson
Louise Fletcher
William Redfield

Regie: Milos Forman
Warner Home Video Germany

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Einer flog über das Kuckucksnest (Special Edition, 2 DVDs)

Um einer längeren Gefängnisstrafe zu entgehen, spielt der Kleingauner Patrick McMurphy vor Gericht den Verrückten und läßt sich in eine Psychiatrische Klinik einweisen. Dort gerät der notorische Renegant schnell mit der rigiden Pflegeordnung und ihrer engagierten Verfechterin, der Oberschwester Ratched aneinander, findet aber unter seinen Mitpatienten auch neue Freunde wie den vorgeblich stummen Indianer Bromden. Als McMurphy mit seinen Versuchen zur Lockerung der Atmosphäre die Geduld des Personals überstrapaziert, stellt man ihn gewaltsam ruhig.

Mit dieser anrührenden Tragikomödie aus dem Horrorreich der Psychiatrie gelang dem Exil-Tschechen Milos Forman ("Amadeus") drei Jahre nach seinem wenig beachteten US-Debüt "Taking Off" der große Durchbruch bei Publikum wie Kritik. Für die Produktion zeichnet Michael Douglas verantwortlich, der auch für die ideale Bestzung der Hauptrolle durch seinen Kumpel Jack Nicholson sorgte. Formans Drama geriet zum weltweiten Kassenhit, steht auf Platz 13 der erfolgreichsten US-Filme der 70er Jahre und erhielt fünf Oscars (bester Film, Regie, beide Hauptdarsteller, Drehbuch).

Darsteller:  Jack Nicholson   als Randle Patrick McMurphy
  Louise Fletcher   als Schwester Mildred Ratched
  William Redfield   als Harding
  Michael Berryman   als Ellis
  Sydney Lassick   als Charlie Cheswick
  Brad Dourif   als Billy Bibbit
  Peter Brocco   als Col. Matterson
  Danny DeVito   als Martini
  Will Sampson   als Chief Bromden
  Christopher Lloyd   als Taber
  Mel Lambert   als Hafenmeister
  Kay Lee   als Nachtschwester
  Dwight Marfield   als Ellsworth
  Ted Markland   als Hap Arlich
  Louisa Moritz   als Rose
  Scatman Crothers   als Turkle
  William Duell   als Jim Sefelt
 
Regie:  Milos Forman  
Buch:  Lawrence Hauben  
  Bo Goldman  
Musik:  Jack Nitzsche  
Kamera:  Haskell Wexler  
Produzent:  Saul Zaentz  
  Michael Douglas  

Gandalf rettet Hobbit-Pub

Für eine Handvoll Dollar…

Wie die Hobbits liebt auch Gandalf ab und zu ein Pfeifchen in gemütlicher Atmosphäre - Ehrensache also, dass er ein Traditions-Pub vor Sauls Schergen rettete! (Foto: Warner) Großansicht

Wie die Hobbits liebt auch Gandalf ab und zu ein Pfeifchen in gemütlicher Atmosphäre - Ehrensache also, dass er ein Traditions-Pub vor Sauls Schergen rettete! (Foto: Warner)

Das war schon enorm kleingeistig von den Hollywood-Bossen: Seit 20 Jahren schenkte Wirtin und "Herr der Ringe"-Fan Stella Mary Roberts im südenglischen Southampton Bier an ihre Gäste aus - in einem Pub, das sie aus Verehrung für Mittelerde-Schöpfer J.R.R. Tolkien "The Hobbit" genannt hatte. Als das nun die US-amerikanischen Rechteinhaber an Tolkiens Werken mitbekamen, verklagten sie das Gasthaus prompt auf Schließung. Denn Roberts hatte keine Lizenz.

Dieses Verhalten der Filmbosse war zwei britischen Stars, die gerade für zwei Filme zur "Herr der Ringe"-Vorgeschichte "Der Hobbit" vor der Kamera stehen, derart peinlich, dass sie nun selbst in die Bresche sprangen: Ian McKellen alias Gandalf und Stephen Fry, der den Bürgermeister von Esgaroth spielt, haben sich bereit erklärt, die jährliche Gebühr von umgerechnet etwa 100 Dollar zu bezahlen, damit Stella Mary Roberts ihr Pub weiter "The Hobbit" nennen darf.

Stephen Fry kommentierte das über Twitter - mit ironischem Seitenhieb Richtung Hollywood: "Ian McKellen und ich sind sehr froh, dass das Hobbit-Pub nun wohl gerettet ist. Ich hoffe, wir haben geholfen, dass der gesunde Menschenverstand sich durchsetzt."

Geiz ist peinlich

Hinter der Klage stand die Saul Zaentz Company: Die Firma des Top-Produzenten Saentz ("Einer flog über das Kuckucksnest", "Der englische Patient") hatte in den 70ern eine Zeichentrickfassung von Der Herr der Ringe ins Kino gebracht und später die Filmlizenzen an Peter Jackson vergeben - auch für dessen aktuelle "Hobbit"-Adaptionen.

Obwohl geschäftliche Details natürlich nicht öffentlich sind, ist davon auszugehen, dass man dabei nicht schlecht verdient hat - immerhin spielte allein die "Herr der Ringe"-Trilogie weltweit knapp 3 Milliarden Dollar ein! Von den Hobbit-Filmen, deren erster Teil "Eine unerwartete Reise" am 13. Dezember ins Kino kommt, ist Ähnliches zu erwarten.

Warum man es da nötig hat, einer britischen Wirtin wegen 100 Dollar eine Meute Anwälte auf den Hals zu hetzen, bleibt das Geheimnis der Hollywood-Macher.

 

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