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Einfach zu haben

"Clueless", John Hughes und "Der scharlacharote Buchstabe" lassen grüßen in dieser Highschool-Komödie, in der Emma Stone sich als Superstar von morgen empfiehlt.


Einfach zu haben

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Erhältlich seit:
21.04.2011

Originaltitel: Easy A

Komödie

USA 2010
Laufzeit: 92 Min.
FSK: ab 12

Emma Stone
Penn Badgley
Amanda Bynes

Regie: Will Gluck
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Einfach zu haben

Olive will nicht länger von ihrer Freundin gelöchert werden und behauptet deshalb, sie habe mit einem Jungen, den es in Wahrheit gar nicht gibt, beim ersten Date Sex gehabt. Die Wahrheit, das Wochenende vor dem Fernseher verbracht und nichts erlebt zu haben, ist einfach zu deprimierend. Die kleine Lüge lässt Olive als Schulflittchen dastehen, bis sie den Spieß umdreht. Ist der Ruf erst einmal ruiniert, lebt es sich zumindest eine Weile völlig ungeniert: Dem Beispiel von Hester Prynne aus "Der scharlachrote Buchstabe", das sie in der Schule durchnehmen, folgend, heftet sie sich ein rotes A an gewagte Korsett-Outfits und spielt den Vamp.

In der großartigen Highschool-Komödie in der Nachfolge von "Clueless", John Hughes-Komödien und "Juno" empfiehlt sich Emma Stone als clevere, süffisante Schülerin, und als Superstar von morgen. Man muss zwar manche Unwahrscheinlichkeiten schlucken, doch Will Gluck nimmt in seiner zweiten Regiearbeit ("Fired Up" war seine erste) seine jugendlichen Figuren und ihre Nöte wirklich ernst, und versprüht dabei gleichzeitig so viel Charme, Witz und Ideenreichtum, dass man sie bereitwillig hinnimmt. Neben Stone zeigt auch das weitere Ensemble des pfiffigen Sittenbilds des Mikrokosmos einer Highschool auf hohem Niveau.

Einfach zu haben

"Clueless", John Hughes und, ja, "Der scharlacharote Buchstabe" lassen grüßen in dieser großartigen Highschool-Komödie, in der Emma Stone alle Register ihres Könnens zieht und sich als Superstar von morgen empfiehlt.

Man muss bereit sein, ein paar Dinge zu schlucken, um "Einfach zu haben" genießen zu können. Man muss glauben, dass ein Mädchen an einer angesichts ihres entspannten Lehrkörpers unschwer als ausgesprochen liberalen kalifornischen Highschool als Flittchen angesehen wird, nur weil sie ihre Unschuld verloren hat. Man muss akzeptieren, dass homosexuelle Schüler sich komplexeste Täuschungsszenarien ausdenken, um an besagter freigeistiger Schule nicht bloßgestellt zu werden. Man muss kaufen, dass ausgerechnet die umwerfend aufregende Emma Stone - in Deutschland bekannt aus "Zombieland" und "Superbad" - an besagter Highschool als Mauerblümchen angesehen wird, das Schwierigkeiten hat, überhaupt bei Jungs aufzufallen. Und das Beste daran: Man nimmt die vermeintlichen Ungereimtheiten und Unwahrscheinlichkeiten bereitwillig hin, weil die zweite Regiearbeit von Will Gluck eine der seltenen Highschool-Komödien ist, die ihre Figuren und ihre Nöte und Belange wirklich ernst nimmt, gleichzeitig aber Charme, Witz und Ideenreichtum versprühen. Vor allem aber ist Emma Stone umwerfend. Sollte dieser Film sie nicht zum Star machen, muss man sich ernsthaft Sorgen machen: Ihre Olive Penderghast reiht sich eloquent und sarkastisch ein in den Pantheon der Teenager-Heldinnen, direkt neben Juno MacGuff aus "Juno" und Cher Horowitz aus "Clueless - Was sonst?". In eben jene Kerbe schlägt der ganze Film, der den beiden Klassikern des Subgenres in nichts nachsteht, vielleicht noch bereichert um eine entscheidende Note John Hughes, dessen Filme "Sixteen Candles" und "Der Frühstücks-Club" (ebenso wie Cameron Crowes "Teen Lover") direkt zitiert werden.

Lose inspiriert von "Der scharlachrote Buchstabe", der hier im Unterricht durchgenommen und wiederholt als Referenz erwähnt und kommentiert wird, geht es um eine leichtfertige Flunkerei Olives, die nicht länger von ihrer Freundin gelöchert werden will und deshalb behauptet, sie habe mit einem Jungen, den es in Wahrheit gar nicht gibt, beim ersten Date Sex gehabt - die Wahrheit, das Wochenende vor dem Fernseher verbracht und nichts erlebt zu haben, ist einfach zu deprimierend. Die kleine Lüge löst eine Kette von Ereignissen aus, die Olive als Schulflittchen dastehen lassen, bis sie den Spieß umdreht - ist der Ruf erst einmal ruiniert, lebt es sich zumindest eine Weile völlig ungeniert: Dem Beispiel von Hester Prynne folgend, heftet sie sich ein rotes A an gewagte Korsett-Outfits und spielt fortan den Vamp, was die Situation endgültig entgleisen lässt. Süffisant von Stone selbst vor einer Computerkamera in Rückblenden erzählt, entwirft "Einfach zu haben" ein pfiffiges Sittenbild des Mikrokosmos einer ganz normalen Schule, deren Sitten vielleicht etwas prüde sind, die aber mit einem ganzen Arsenal denkwürdiger Figuren gesegnet ist, angefangen bei Olives von Thomas Haden Church souverän gespielten supercoolen Klassenlehrer über eine bigotte Mitschülerin (Amanda Bynes spielt gegen ihr Image an) hin zu Olives unerreichbar erscheinenden Schwarm, gespielt von "Gossip Girl"-Star Penn Badgely, der gute Miene zu manch bösem Spiel macht, dafür aber mit einem lässigen "Dream Lover"-Moment entschädigt wird. Sie alle sind aber wenig mehr als Stichwortgeber für Emma Stone, die wie ein Wirbelsturm durch das Szenario fegt, als sei solch eine Performance einfach zu haben. ts.

Darsteller:  Emma Stone   als Olive
  Penn Badgley   als Woodchuck Todd
  Amanda Bynes   als Marianne
  Dan Byrd   als Brandon
  Thomas Haden Church   als Mr. Griffith
  Patricia Clarkson   als Rosemary
  Cam Gigandet   als Micah
  Lisa Kudrow   als Mrs. Griffith
  Malcolm McDowell   als Direktor Gibbons
  Alyson Michalka   als Rhiannon
  Stanley Tucci   als Dill
  Fred Armisen   als Pastor
 
Regie:  Will Gluck  
Buch:  Will Gluck  
  Bert V. Royal  
Kamera:  Michael Grady  
Produzent:  Zanne Devine  

Mia Wasikowska und Emma Stone sollen Spider-Man den Kopf verdrehen

Spider-Man wird in seinem neusten Leinwandabenteuer gleich zwei Mädchen knutschen. So wie es aussieht, dürfen "Alice" Mia Wasikowska und Emma Stone auf Tuchfühlung mit dem Klettermaxe gehen.

Mia Wasikowska und Emma Stone sind für die weiblichen Hauptrollen im nächsten "Spider-Man" groß im Rennen (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Mia Wasikowska und Emma Stone sind für die weiblichen Hauptrollen im nächsten "Spider-Man" groß im Rennen (Foto: Kurt Krieger)

Wer den Part von Spider-Man in der nächsten Comicverfilmung von Regisseur Marc Webb übernimmt, steht schon länger fest: Andrew Garfield wird sich an seinen Spinnfäden durch New Yorks Straßenschluchten schwingen. Offen ist bisher, wer in die Rollen von Spider-Mans aka Peter Parkers Geliebten Mary Jane Watson und Gwen Stacey schlüpft.

Im neuen Spinnenabenteuer knutscht der Superheld nämlich nicht nur eine, sondern gleich zwei Liebste. Es werden zwar noch weitere Namen in Hollywoods Gerüchteküche genannt. Jedoch werden Mia Wasikowska ("Alice im Wunderland") bzw. Emma Stone "Einfach zu haben" die besten Aussichten eingeräumt.

Spider-Man trifft auf geballte Weiblichkeit

Schließlich traf sich Wasikowska schon mit Webb und Garfield in New York City, Stone hat angeblich mit dem Spider-Man-Darsteller für die Rolle geprobt. Derweil wird in diversen Filmforen wild darüber spekuliert, welche der Damen Mary Jane und wer Gwen Stacy spielen soll.

Die Mehrheit glaubt, dass Wasikowska die Blondine Stacy und Stone die Rothaarige Mary Jane geben werden. Wenn alles nach Plan läuft, starten die Dreharbeiten im Dezember. Als US-Kinostart ist der 3. Juli 2012 vorgesehen.

 

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