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Eins, Zwei, Drei

Anspruchsvolle Komödie um den Ostwest-Konflikt im Berlin der frühen 60er Jahre von Billy Wilder mit James Cagney und Horst Buchholz. Entdeckung für Cineasten.


Eins, Zwei, Drei

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Erhältlich seit:
14.03.2008

Originaltitel: One, Two, Three

Komödie

USA 1961
Laufzeit: 104 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

James Cagney
Horst Buchholz
Liselotte Pulver

Regie: Billy Wilder
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Eins, Zwei, Drei

Im noch ungeteilten Berlin der späten 50er Jahre muß C.R. MacNamara, Statthalter des mächtigen Coca-Cola-Konzerns zu Germany, voller Entsetzen zur Kenntnis nehmen, daß seine einzige Tochter von einem charmanten Kommunisten aus dem falschen Teil der Stadt geschwängert wurde und diesen auch noch zu heiraten beliebt. Keinen noch so miesen Griff in die Trickkiste scheuend macht sich MacNamara daran, den Bolschewisten auf kapitalistischen Kurs zu trimmen und die Familienehre zu retten.

Turbulente Screwball-Comedy vom Erfolgsteam Wilder/Diamond rund um die Wirrungen des Kalten Krieges, die ja bekanntlich besonders anschaulich in der deutschen Hauptstadt zu beobachten waren. Neben James Cagney als grimmig-jovialem US-Unternehmer zeigen deutsche Stars wie Horst Buchholz, Lilo Pulver (sexy wie MM) und Carl Lieffen, was aus ihnen hätte werden können, wenn die hiesige Filmnation eine solche wäre. Wegen des unmittelbar folgenden Mauerbaus fanden die Kinobesucher den Film dann nicht mehr ganz so komisch, doch 30 Jahre später erlebte Wilders kleines Meisterwerk ein triumphales Comeback.

Eins, Zwei, Drei

In dieser irren Billy Wilder-Komödie, die allen "Kalten Kriegern" mit Lachsalven einheizte, gab James Cagney eine der lustigsten und rasantesten Vorstellungen seiner Karriere. An seiner Seite spielten Spitzenstars des deutschen Kinos wie Horst Buchholz und Lilo Pulver. C.R. MacNamara (James Cagney), ein amerikanischer Top-Manager in West-Berlin, soll auf die Tochter seines Chefs aufpassen, während sie in der Stadt Urlaub macht. Doch 24 Stunden bevor ihre Eltern kommen, um sie wieder abzuholen, findet MacNamara heraus, dass Scarlet heimlich einen feurigen jungen Kommunisten aus Ost-Berlin geheiratet hat. Was nun? Klare Sache: Wenn er seine Karriere nicht ruinieren will, muss Mac im Eiltempo einen wilden Kulturbolschewiken in einen vorzeigbaren Schwiegersohn verwandeln. Und bevor man "eins, zwei, drei" sagen kann, droht sein furioser Plan schwere internationale Konflikte auszulösen: mit den Russen, den Deutschen und - am schlimmsten - mit seiner eifersüchtigen Frau.

Quelle: Fox

Darsteller:  James Cagney   als C.R. MacNamara
  Horst Buchholz   als Otto Ludwig Piffl
  Liselotte Pulver   als Ingeborg
  Arlene Francis   als Phyllis MacNamara
  Ralf Wolter   als Borodenko
  Pamela Tiffin   als Scarlett Hazeltine
  Hanns Lothar   als Schlemmer
  Karl Lieffen   als Fritz
  Hubert von Meyerinck   als von Doste-Schattenburg
  Howard St. John  
  Friedrich Hollaender  
 
Regie:  Billy Wilder  
Buch:  Billy Wilder  
  I. A. L. Diamond  
Musik:  André Previn  
Kamera:  Ernst Wild  
  Hugh Crawford  
  Daniel L. Fapp  
Produzent:  Billy Wilder  

Schauspiel-Legende Horst Buchholz verstorben

Der deutsche Schauspieler Horst Buchholz ist tot. Laut Pressemeldungen ist der international renommierte Kino- und Fernsehdarsteller am Montag Nachmittag im Alter von 69 Jahren in der Berliner Charité verstorben.

Verstarb im Alter von 69 Jahren: Horst Buchholz

Verstarb im Alter von 69 Jahren: Horst Buchholz

Wie gestern Abend bekannt wurde erlag Horst Buchholz "einer schweren Krankheit". Er habe zwar die optimale Therapie erhalten, die Erkrankung sei jedoch schon zu weit fortgeschritten gewesen, gab eine Sprecherin der Charité bekannt. Erst Mitte Februar war Buchholz wegen eines Oberschenkelhalsbruchs nach einem wochenlangen Aufenthalt in einer Reha-Klinik entlassen worden.

Nachdem Buchholz bereits mit Paraderollen in "Die Halbstarken" und "Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" ein nationaler Star war, gelang ihm 1959 mit dem Film "Tiger Bay" auch der internationale Durchbruch. Seine große Zeit hatte das ehemalige Teenie-Idol in den 60er-Jahren, wo er unter anderem für Billy Wilder in "Eins, zwei, drei" vor der Kamera stand und den Westernklassiker "Die glorreichen Sieben" drehte.

Zuletzt lebte Buchholz sehr zurückgezogen und trat nur noch gelegentlich im Fernsehen und auf der Bühne auf. Seinen letzten großen Kinoerfolg feierte "Hotte" in Roberto Benignis "Oscar"-prämierten Meisterwerk "Das Leben ist schön".

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