
In den frühen 1960er Jahren kommt der vielversprechende Salsa-Sänger Hector Perez nach New York, wo er als Hector Lavoe bald steile Clubszenen- und Broadwaykarriere macht. In den 70ern und 80ern spielt Hector mit allen Größen seiner Zunft und erlebt einen künstlerischen Höhenflug, der jedoch von massivem Drogenkonsum begleitet wird und schließlich im Aidstod endet (als Begleitumstand der Heroinsucht). Bis zuletzt an Hectors Seite: Gattin Puchi, Mutter seines Sohnes und Chronistin seiner Geschichte.
Eine hierzulande wenig bekannte Showgeschichte entfaltet sich vornehmlich in Bühnenauftritten, Discobesuchen und drogengetränkten Limousinenfahrten dazwischen in diesem elegant inszenierten und trotz einer angeblich in Rekordzeit vollzogenen Produktion sehr hübsch designten Künstlerportrait mit passender Topstar-Besetzung. Keine geringeren als Jennifer Lopez und ihr Lebensgefährte Marc Anthony verkörpern glaubwürdig Herrn und Frau Salsagott und machen den Film zum Pflichtprogramm nicht bloß für alle Fans lateinamerikanischer Rythmen.