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Elegy oder die Kunst zu lieben

Exquisite Bestsellerverfilmung nach Philip Roth über eine amour fou zwischen Ben Kingsley als alterndem Professor und seiner Studentin Penelope Cruz.


Elegy oder die Kunst zu lieben

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Erhältlich seit:
28.10.2011

Originaltitel: Elegy

Drama

USA 2008
Laufzeit: 112 Min.
FSK: ab 12

Penélope Cruz
Sir Ben Kingsley
Dennis Hopper

Regie: Isabel Coixet
Tobis Home Entertainment GmbH & Co. KG

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Spaniens größter weiblicher Kinostar Penélope Cruz und der britische Weltstar und Oscar-Preisträger Ben Kingsley auf einer gefährlichen Achterbahnfahrt der Gefühle.

Professor Kepesh hat nur noch Augen für die schöne Consuela (Foto: Tobis) Großansicht

Professor Kepesh hat nur noch Augen für die schöne Consuela (Foto: Tobis)

Penélope Cruz als atemberaubend schöne Studentin mit Köpfchen und Sexappeal und Ben Kingsley als charismatischer Professor Kepesh, reif an Jahren und Erfahrung, werfen sich in einen leidenschaftlichen Beziehungstango. Der bindungsunwillige Mann war bisher Jäger und Sammler weiblicher Bewunderung, tauscht mit seinem Kollegen (Dennis Hopper) beim Squash pikante Abenteuer-Details aus und teilt seit Jahren mit seiner Geliebten das Laken. Doch nur erlebt er erstmals wirkliche Zuneigung.

Die wird bald zur Besessenheit, inklusive Eifersucht und Misstrauen. Denn plötzlich ist sich der Womanizer des großen Altersunterschieds bewusst, hat Angst, die temperamentvolle Consuela an einen Jüngeren zu verlieren.

Eigentlich könnte die Liebe so glücklich verlaufen (Foto: Tobis) Großansicht

Eigentlich könnte die Liebe so glücklich verlaufen (Foto: Tobis)

Bloß nicht binden

Der Ästhet liebt ihren makellosen Körper, ist von ihren Brüsten fasziniert, hält ihre Schönheit immer wieder als Hobby-Fotograf fest. Bald schon will sie ihn der Familie vorstellen, sogar eine Zukunft mit ihm planen, doch der emotionale Feigling mag sich nicht festlegen. Zutiefst verletzt zieht Consuela einen Schlussstrich. Zwei Jahre später jedoch kehrt sie unvermittelt in sein Leben zurück. Sie hat einen dringenden Wunsch, der alles verändern wird.

Die beeindruckende Verfilmung von Philip Roths Roman "Das sterbende Tier" ist ein Muss für alle Fans großer Kinogefühle und dramatischer Momente, für diejenigen, die trotz Enttäuschungen den Glauben an die ewige Liebe nicht verloren haben und der Stimme des Herzens folgen. Dieses Drama über Vergänglichkeit, Sex, Liebe und Tod geht total unter die Haut.

Dafür sorgen der emotional packende Stoff und die großartige Performance der Hauptdarsteller. Die Kunst zu lieben ist mehr als lieben.

Elegy oder die Kunst zu lieben

Exquisite Bestsellerverfilmung nach Philip Roth über eine amour fou zwischen Ben Kingsley als alterndem Professor und seiner Studentin Penelope Cruz.

Literaturverfilmungen haben es in sich. Und wenn ausgerechnet eine Regisseurin wie Isabel Coixet sich an Philip Roths Roman "Das sterbende Tier" traut, darf man gespannt sein, wie die Regisseurin von wenig sinnesfreudigen Dramen wie "Mein Leben ohne mich" oder "Das geheime Leben der Worte" die Rothschen Machofantasien und Monologe in den Griff kriegt. Um es vorweg zu sagen: Sie schafft es in einer Kombination von Texttreue, Intuition und Innovation, dass Roth-Leser sich vielleicht im falschen Film wähnen, aber immerhin in einem sehr guten. Der klugen Spanierin fallen zu ausgedehntes männliches Selbstmitleid und Selbstbespiegelung zum Opfer. Ihr unvoyeuristischer Blick auf das ungleiche Paar - der erfahrene und prominente Professor, der vor dem Alter zittert und glaubt, sich durch eine junge Frau Jugend pachten zu können und die Literaturstudentin, die in ihrer verführerischen Makellosigkeit den Womanizer verwirrt, aus ihrer Bewunderung und ihrem Gefühlschaos in die Eigenständigkeit wächst und Konsequenzen aus seiner emotionalen Verkümmerung zieht - ist von Zärtlichkeit geprägt. Da ist Consuela, die diesem Mann arglos Leidenschaft entgegenbringt und dem Zyniker damit Angst macht, David Kepesh, der niemanden zu nah an sich heran lässt und Unsentimentalität wie ein Label trägt, zu spät merkt, was er verloren hat, sein Kumpel (Dennis Hopper), mit dem er in Squash-Center und Sauna über das andere Geschlecht herzieht, seine langjährige Geliebte (Patricia Clarkson), die irgendwann allein sein wird und sein Sohn, dem er ein schlechter Vater ist. Wenn die unheilbar an Krebs erkrankte Consuela nach sechs Jahren Trost suchend zu ihm zurückkehrt, könnte das in schrecklichen Kitsch ausarten. Tut es aber nicht. Sex, Liebe und Tod - eine Symbiose. Wenn sie vor der Brust-Operation ihre noch perfekten Formen von ihm fotografieren lässt, um sie im Bild zu bewahren, zeigt sich Penelope Cruz nicht nur physisch, sondern auch seelisch nackt. Mit einem Gesicht, in dem man wie in einem offenen Buch die Trauer über Vergänglichkeit liest, den schmerzlichen Abschied von körperlicher Unversehrtheit.

Bei Coixet geben sich zwei Menschen in ihrer Verletzlichkeit preis, Ben Kinsley offenbart in einer Super-Performance als hilfloser Beziehungsstratege die Ambivalenz zwischen Lebenskunst und Lebenshass, die Selbstzerstörung durch mangelnden Willen zum Glück. Der Wechsel von Roth' durch und durch maskuliner Perspektive hin zu Coixets differenziert weiblicher machen aus dieser gewagten Buchadaption großes Kino über die Flüchtigkeit des Lebens. mk.

Elegy oder die Kunst zu lieben

Oscar - Preisträger Ben Kingsley und Oscar - Nominee Penélope Cruz in einem sinnlichen und ergreifenden Film über Vergänglichkeit und Betrug, über Sex und Liebe.
David Kepesh (Ben Kingsley) ist smart, wohlhabend und weltgewandt. Der New Yorker College-Professor hat alles, was man sich nur vorstellen kann, und auch die Damenwelt ist dem reifen, aber anziehenden Intellektuellen nicht abgeneigt. Seit vielen Jahren geschieden, glaubt er nicht mehr an feste Bindungen und genießt lieber seine zahlreichen Affären mit jungen Studentinnen. Doch dann passiert etwas, mit dem David Kepesh nicht mehr gerechnet hat: die junge und wunderschöne Consuela Castillo (Penélope Cruz) tritt in sein Leben und stellt all seine Überzeugungen in Frage.

Quelle: Tobis

Laufzeit Bonusmaterial ca. 42 Minuten
- Featurette
- Interviews mit Cast & Crew
- B-Roll
- Internationale Kinotrailer
- Animierte Bildergalerie

Quelle: Tobis

Darsteller:  Penélope Cruz   als Consuela Castillo
  Sir Ben Kingsley   als David Kepesh
  Dennis Hopper   als George O'Hearn
  Peter Sarsgaard   als Kenneth Kepesh
  Patricia Clarkson   als Carolyn
  Deborah Harry   als Amy O'Hearn
  Chelah Horsdal   als Suzan Reese
  Charlie Rose   als Charlie Rose
  Sonja Bennett   als Beth
  Kris Pope   als Consuelas Bruder
 
Regie:  Isabel Coixet  
Buch:  Nicholas Meyer  
Kamera:  Jean-Claude Larrieu  
Produzent:  André Lamal  
  Tom Rosenberg  
  Gary Lucchesi  
 

Elegy oder die Kunst zu lieben in der Fotoshow

 

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