- Service:
- Newsletter
- RSS
- kino.de mobil
- Sitemap
- Kontakt
Leihvideo
Erhältlich seit:
11.11.2004
Originaltitel: Mors Elling
Norwegen 2003
Laufzeit: 76 Min.
FSK: ab 6
Per Christian Ellefsen
Grethe Nordra
Helge Reiss
Regie: Eva Isaksen
Highlight Communications (Deutschland)

Neues vom norwegischen Nörgler: "Elling" is back, immer noch dickschädelig und miesepetrig. Der neue Film über den von Phobien geplagten Mann ist keine Fortsetzung der ersten Ausgabe, sondern spielt vor dem Aufenthalt in der Psychiatrie. Diesmal schlägt er sich ohne seinen Kumpel Kjell durchs komplizierte Leben, macht Ferien auf Mallorca mit der fürsorglichen Mama im Schlepptau.
Nach Petter Naess übernimmt Eva Isaksen die Regie, aber Elling alias Per Christian Ellefsen ist geblieben und sorgt weiter mit seinem notorischen Missmut für Unterhaltung. Die Drehbuchvorlage schrieb wieder der in Hamburg lebende Ingvar Ambjonsen, dessen eigenartiger Kauz bereits durch vier Bände geistert. "Blutsbrüder" und jetzt "Ententanz", sind schon verfilmt, "Lieb' mich morgen" soll im nächsten Jahr die Leinwand-Trilogie abschließen. Wer den trockenen und tiefschwarzen Humor mag, kommt wieder voll auf seine Kosten. Nur der Kampfplatz hat sich geändert.
Mamas Liebling wohnt noch zu Hause und lässt sich umhegen, geht nur selten und dann widerwillig vor die Tür. Da findet selbst Muttern, dass der fast Vierzigjährige mal eine Luftveränderung braucht und lernen sollte, auf eigenen Füßen zu stehen. Sie schlägt ihrem Sohnemann eine Reise nach Mallorca vor, der er unter Protest zustimmt, begleitet er sie nur "zu ihrem eigenen Schutz". Und natürlich gibt es Stress ohne Ende - wildfremde und dazu noch ekelhaft fröhliche Menschen setzen sich an ihren Tisch, weder im Flugzeug noch bei der Passkontrolle hört ihm jemand zu, im Touri-Hotel verweigert man ihm den Zimmerschlüssel und im Zimmer wartet auf Mutter und Filius ein Doppelbett. Damit nicht genug, erliegt die alte, aber lebenslustige Lady dem Süßholzraspeln eines ergrauten Oberst.
Die Geschichte von Elling im Wunderland lebt von seinem Hauptdarsteller und dessen reduzierter, aber gerade deswegen ausdrucksstarker Gestik und Mimik. Szenen, die leicht peinlich oder platt wirken könnten, schafft Ellefsen locker mit entwaffnender Naivität. Man glaubt es ihm, wenn er aus Angst vor nackten Brüsten in die Wogen springt und völlig konsterniert auf die sich wölbende Badehose starrt oder sich den Nachstellungen durch die vollbusige Zimmernachbarin ergibt. Nicht umsonst stand Ellefsen über 100 Mal in "Elling og Kjel Bjarne" auf der Bühne. Da sitzt einfach jede Nuance. Und wenn er am Ende allein von der Sonneninsel zurück in den graue Norden kommt, erinnert er weniger an einen Ritter der traurigen Gestalt als an einen skurrilen Typen, der uns ans Herz gewachsen ist. Im Heimatland brachte es dieses etwas andere "Sequel" in vier Wochen auf eine Halbe Million Zuschauer, der erfolgreichste Kinostart in Norwegen überhaupt. Und auch bei uns sollten nicht nur eingefleischte Elling-Fans den Weg ins Kino finden. mk.
| Darsteller: | Per Christian Ellefsen | als Elling | |
|---|---|---|---|
| Grethe Nordra | als Mutter | ||
| Helge Reiss | als Bugge-Hovik | ||
| Christin Borge | als Mag | ||
| Per Schaaning | als Georg | ||
| Lena Meieran | als Grete Iversen | ||
| Ane Dahl Torp | als Stewardess | ||
| Erland Bakker | als Sicherheitsbeamter | ||
| Torbjörn Paulsen | als Elling als Kind | ||
| Henriette Steenstrup | als Junge Mutter | ||
| Liv Johannson | als Frau Asbjörnsen | ||
| Egil Grasmo | als Herr Asbjörnsen | ||
| Gabriel Martin | als Jesus María | ||
| Frank Capdet | als Juan | ||
| Angels Aymar | als Erste Hure | ||
| Pape Monsoriu | als Zweite Hure | ||
| Kit | als Erna | ||
| Regie: | Eva Isaksen | ||
| Buch: | Axel Hellstenius | ||
| Musik: | Lars Lillo-Stenberg | ||
| Kamera: | Rolv Håan | ||
| Produzent: | Dag Alveberg | ||
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch dts, Deutsch DD 5.1, Norwegisch
Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
Bildformat: 1:1,85/16:9
Registrieren


