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Kaufvideo
Erhältlich seit:
13.10.2006
Originaltitel: Elsa y Fred
Spanien/Argentinien 2005
Laufzeit: 110 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Manuel Alexandre
China Zorrilla
Blanca Portillo
Regie: Marcos Carnevale
AL!VE Vertriebs- und Marketing AG

Dass es niemals zu spät ist, sein Leben nochmals neu zu beginnen, sich noch einmal zu verlieben, davon erzählt der Spanier Marcos Carnevale in seinem dritten Spielfilm und erweist dabei zugleich seinem großen Idol Federico Fellini die Referenz.
Vierzehn Jahre war er alt, der Regisseur, als er "Das süße Leben" erstmals sah und daraufhin beschloss Filmemacher zu werden. Einmal wollte er eine Szene drehen wie die, in der Anita Ekberg in den Trevi-Brunnen steigt, begehrlich bestaunt vom unvergesslichen latin lover Marcello Mastroianni. "Seine" Anita heißt nun Elsa, die sich mit ihren angeblich 77 Jahren jünger macht als sie wirklich ist. Als Teenager "im alten Kleid" gibt sie sich, ist frech, temperamentvoll, charmant und mit der Wahrheit nimmt sie es nicht genau. Ganz anders da ihr neuer Wohnungsnachbar Alfredo. Er, gerade mal ein paar Jährchen jünger als sie und soeben Witwer geworden, hat immer das getan, was von ihm erwartet wurde. War treusorgender Gatte, guter Vater, zuverlässiger Versorger. Und jetzt steht er alleine da. Hypochondrisch veranlagt verbummelt er den Tag, zieht sich zurück. Bis Elsa ein Auge auf ihn wirft, ihn aus der Lethargie reißt und noch einmal die Liebe erfahren lässt...
"Ginger und Fred" kommen einem in den Sinn, oder die rüstige Ruth Gordon aus Hal Ashbys "Harold and Maude" bei Carnevales kurzweiliger Ode an das Leben. Eine einfache Geschichte erzählt er, eine bekannte, alltägliche. Vom Abgeschobenwerden im Alter, vom Nichternstgenommenwerden, vom Schielen der Jugend auf die Ersparnisse der Alten. Mit viel Humor und noch mehr Klarsicht belegt er, dass Altern lediglich ein biologischer Prozess ist, kein seelischer. Picassos Aussage "Man braucht sehr lange, um jung zu werden" wird hier schlüssig bewiesen. Von den großartig aufspielenden Senioren China Zorrilla und Manuel Alexandre, beliebte Stars in ihrer Heimat, vom locker geführten, gut harmonierenden Ensemble. Unauffällig bleiben Regie und Kamera, das Tempo ist dem Alter der Akteure angepasst. Förmlich spürbar ist die Liebe zu den Personen, die Begeisterung für den Film. So nimmt man gerne noch mal ein Bad im Fontana di Trevi. Kätzchen inklusive. geh.
| Darsteller: | Manuel Alexandre | als Fred | |
|---|---|---|---|
| China Zorrilla | als Elsa | ||
| Blanca Portillo | als Cuca | ||
| Roberto Carnaghi | als Gabriel | ||
| José Ángel Egido | als Paco | ||
| Gonzalo Urtizberéa | als Alejo | ||
| Omar Muñoz | als Javi | ||
| Carlos Alvarez-Novoa | als Juan | ||
| Federico Luppi | als Pablo | ||
| Regie: | Marcos Carnevale | ||
| Buch: | Marcos Carnevale | ||
| Lily Ann Martin | |||
| Marcela Guerty | |||
| Musik: | Lito Vitale | ||
| Kamera: | Juan Carlos Gómez | ||
| Produzent: | José Antonio Félez | ||
Elsa & Fred in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch DD 2.0, Spanisch DD 2.0
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Untertitel: Deutsch
Bildformat: 1:1,85/16:9
Extras: Behind the Scenes, Interviews, Original Kinotrailer
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