DVD Kaufvideo

Elsa & Fred


Elsa & Fred

Kaufvideo

Erhältlich seit:
13.10.2006

Originaltitel: Elsa y Fred

Komödie/ Drama

Spanien/Argentinien 2005
Laufzeit: 110 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Manuel Alexandre
China Zorrilla
Blanca Portillo

Regie: Marcos Carnevale
AL!VE Vertriebs- und Marketing AG

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Kurzweilige Ode an das Leben über zwei alte Menschen und ihre neue Liebe.

Elsa lässt sich vom Alter nicht unterkriegen (Foto: Arsenal (Central)) Großansicht

Elsa lässt sich vom Alter nicht unterkriegen (Foto: Arsenal (Central))

Elsa (China Zorrilla), die sich mit ihren angeblich 77 Jahren jünger macht als sie wirklich ist, ist frech, temperamentvoll und charmant. Mit der Wahrheit nimmt sie es nicht so genau. Ganz anders ist da ihr neuer Wohnungsnachbar Alfredo (Manuel Alexandre). Er, gerade mal ein paar Jährchen jünger als sie und soeben Witwer geworden, hat immer das getan, was von ihm erwartet wurde.

Er war treusorgender Gatte, guter Vater und zuverlässiger Versorger. Doch jetzt steht er alleine da. Hypochondrisch veranlagt verbummelt er den Tag und zieht sich vom Leben zurück. Bis Elsa ein Auge auf ihn wirft, ihn aus der Lethargie reißt und noch einmal die Liebe erfahren lässt.

Fred und Elsa haben wieder Schmetterlinge im Bauch (Foto: Arsenal (Central)) Großansicht

Fred und Elsa haben wieder Schmetterlinge im Bauch (Foto: Arsenal (Central))

Verneigung vor dem Idol

Dass es niemals zu spät ist, sein Leben nochmals neu zu beginnen und sich noch einmal zu verlieben, davon erzählt der Spanier Marcos Carnevale in seinem dritten Spielfilm. In seiner Ode an das Leben erweist er zugleich seinem großen Idol Federico Fellini Referenz, dessen Film "Ginger und Fred" einem nicht nur des Namens wegen genauso in den Sinn kommt wie die rüstige Ruth Gordon aus Hal Ashbys "Harold and Maude".

Elsa & Fred

Dass es niemals zu spät ist, sein Leben nochmals neu zu beginnen, sich noch einmal zu verlieben, davon erzählt der Spanier Marcos Carnevale in seinem dritten Spielfilm und erweist dabei zugleich seinem großen Idol Federico Fellini die Referenz.

Vierzehn Jahre war er alt, der Regisseur, als er "Das süße Leben" erstmals sah und daraufhin beschloss Filmemacher zu werden. Einmal wollte er eine Szene drehen wie die, in der Anita Ekberg in den Trevi-Brunnen steigt, begehrlich bestaunt vom unvergesslichen latin lover Marcello Mastroianni. "Seine" Anita heißt nun Elsa, die sich mit ihren angeblich 77 Jahren jünger macht als sie wirklich ist. Als Teenager "im alten Kleid" gibt sie sich, ist frech, temperamentvoll, charmant und mit der Wahrheit nimmt sie es nicht genau. Ganz anders da ihr neuer Wohnungsnachbar Alfredo. Er, gerade mal ein paar Jährchen jünger als sie und soeben Witwer geworden, hat immer das getan, was von ihm erwartet wurde. War treusorgender Gatte, guter Vater, zuverlässiger Versorger. Und jetzt steht er alleine da. Hypochondrisch veranlagt verbummelt er den Tag, zieht sich zurück. Bis Elsa ein Auge auf ihn wirft, ihn aus der Lethargie reißt und noch einmal die Liebe erfahren lässt...

"Ginger und Fred" kommen einem in den Sinn, oder die rüstige Ruth Gordon aus Hal Ashbys "Harold and Maude" bei Carnevales kurzweiliger Ode an das Leben. Eine einfache Geschichte erzählt er, eine bekannte, alltägliche. Vom Abgeschobenwerden im Alter, vom Nichternstgenommenwerden, vom Schielen der Jugend auf die Ersparnisse der Alten. Mit viel Humor und noch mehr Klarsicht belegt er, dass Altern lediglich ein biologischer Prozess ist, kein seelischer. Picassos Aussage "Man braucht sehr lange, um jung zu werden" wird hier schlüssig bewiesen. Von den großartig aufspielenden Senioren China Zorrilla und Manuel Alexandre, beliebte Stars in ihrer Heimat, vom locker geführten, gut harmonierenden Ensemble. Unauffällig bleiben Regie und Kamera, das Tempo ist dem Alter der Akteure angepasst. Förmlich spürbar ist die Liebe zu den Personen, die Begeisterung für den Film. So nimmt man gerne noch mal ein Bad im Fontana di Trevi. Kätzchen inklusive. geh.

Darsteller:  Manuel Alexandre   als Fred
  China Zorrilla   als Elsa
  Blanca Portillo   als Cuca
  Roberto Carnaghi   als Gabriel
  José Ángel Egido   als Paco
  Gonzalo Urtizberéa   als Alejo
  Omar Muñoz   als Javi
  Carlos Alvarez-Novoa   als Juan
  Federico Luppi   als Pablo
 
Regie:  Marcos Carnevale  
Buch:  Marcos Carnevale  
  Lily Ann Martin  
  Marcela Guerty  
Musik:  Lito Vitale  
Kamera:  Juan Carlos Gómez  
Produzent:  José Antonio Félez  
 

Elsa & Fred in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features