DVD (Bild der Frau Love Collection) Kaufvideo

Emma

Prachtvoll ausgestattetes "Period Pic" nach einer weiteren Vorlage von Jane Austen ("Sinn und Sinnlichkeit").


Emma (Bild der Frau Love Collection)

Kaufvideo

Erhältlich seit:
07.10.2010

Komödie/ Drama

Großbritannien 1996
Laufzeit: 120 Min.
FSK: ab 6

Gwyneth Paltrow
Jeremy Northam
Toni Collette

Regie: Douglas McGrath
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Emma (Bild der Frau Love Collection)

Emma Woodhouse, Tochter aus gutem Haus, vertreibt sich ihre Freizeit damit, Bekannte und Freunde zu verkuppeln. Als jüngstes Opfer hat sie sich die junge Harriet Smith, eine Frau ohne Stand und Bildung, ausgesucht. Der avisierte Ehemann ist der Vikar Mr. Elton. Dieser hat aber kein Interesse an Harriet - sein Herz schlägt vielmehr für Emma selbst. Miss Woodhouse ist darüber wie vom Donner gerührt und beschließt, fortan keine Ehen mehr anzubahnen. Da betritt ein gewisser Frank Churchill die Szene, ein kluger, hübscher und alleinstehender Mann...

Nach "Sinn und Sinnlichkeit", "Verführung" und "Clueless -Was sonst?" ist "Emma" die vierte Verfilmung nach einer Vorlage der Britin Jane Austen innerhalb von zwei Jahren. Regisseur und Drehbuchautor Douglas McGrath hat seinen Film ganz der Romanvorlage untergeordnet. Hinter dem aufwendigen Dekor und den exquisiten Kostümen geht zwar zeitweise die subtile Psychologie Austens verloren, dafür scheint Gwyneth Palthrow die Reinkarnation der Titelfigur zu sein. Ihrem Spiel ist es zu verdanken, daß der Film mehr als ein geschmackvoll arrangierter Kostümfilm geworden ist.

Emma (Bild der Frau Love Collection)

Mitte der neunziger Jahre scheint die britische Romanautorin Jane Austen zur Lieblingsinspirationsquelle für Filmemacher aller Art avanciert zu sein. Jetzt hat sich der US-Regisseur und Drehbuchautor Douglas McGrath Austens vierten und prononciertesten Roman "Emma" vorgenommen. Mit der wunderbaren Gwyneth Paltrow in der Titelrolle fächert McGrath eine Zeit der Unschuld aus, in der sich unter dem Firnis romantischer Verklärung seelische Abgründe auftun, die jedoch weder die Contenance noch das Weltbild der Beteiligten zu erschüttern drohen.

Emma Woodhouse (Gwyneth Paltrow) wird von Austen als "schön, klug und reich" beschrieben, als eine junge Frau mit einem komfortablen Background, die mit ihren 21 Jahren von den Widrigkeiten des Lebens so gut wie verschont geblieben ist. Sie lebt mit ihrem verwitweten Vater (Lou Coulson) in dem fiktiven Örtchen Highbury. Ihre Lieblingsbeschäftigung bezeichnet das englische matchmaking viel treffender als das harte deutsche "verkuppeln". Emma ist der große Fisch in einem sehr kleinen Teich. Der Film macht diesen wesentlichen Umstand schon in der Eingangssequenz deutlich: Aus einer sich immer schneller drehenden Weltkugel wird in Emmas Händen ein neckischer Spielball, ein Hochzeitsgeschenk. Wieder einmal ist ihre Passion von Erfolg gekrönt. Gerade hat sie ihre Freundin Mrs. Weston (Greta Scacchi) erfolgreich an den Mann (James Cosmo) gebracht. Die Hochzeit ist der Auftakt zu eine frivolen Reigen, in dem Backfische und Damen sich mit Einfaltspinseln und Schwerenötern ein- und wieder auslassen. Im Zentrum der Gesellschaftstravestie steht Emma, die am Ende als einziger Mensch geläutert und seelisch gereift daraus hervorgeht. Freilich ist "Emma" weniger ein Entwicklungsroman als ein Stück idiosynkratisches Amüsement, das McGrath verhalten und mit einem gewissen Minelli-Touch zu inszenieren wußte. McGrath hat sein Script ganz dem Flair von Jane Austens Romanvorlage untergeordnet. Mit stimmungsvollen Bildern, die ihre atmosphärische Aufladung im wesentlichen der hervorragenden Arbeit des Produktionsdesigners Michael Howells (u. a. "Orlando") und der Kostümbildnerin Ruth Meyers (u. a. "Addams Family") verdanken, schwelgt McGrath gerne in operettenhafter Opulenz, die gelegentlich die psychologisch subtile Handschrift Austens zu verwischen droht. Doch bei aller Grandezza vergißt er nie das Herzstück seines Films - Emma, gespielt von Gwyneth Paltrow. Ihr ist es zu verdanken, daß aus dem Film nicht nur ein geschmackvoll arrangiertes period-pic geworden ist. Sie durchstrahlt den Film mit ihrem Charme, ihrer nuancierten Ausdruckskraft, ihrer pointierten Spielweise - durchaus einer Audrey Hepburn würdig. Durch sie wird "Emma" zum Erlebnis. Einen Vergleich mit "Sinn und Sinnlichkeit" braucht diese Zehn-Mio.-Dollar-Produktion nicht zu fürchten. Es wird sich zeigen, ob weitere Austen-Adaptionen das vorgegebene Niveau werden halten können. Das Interesse beim Zuschauer (ca. 1,5 Millionen bei "Sinn und Sinnlichkeit") ist jedenfalls vorhanden.ull.

Emma (Bild der Frau Love Collection)

England im frühen 19. Jahrhundert: Emma ist eine lebenslustige und hübsche Tochter aus gutem Hause. Seit ihre geliebte Erzieherin Miss Taylor allerdings verheiratet ist, fehlt ihr die vertraute Freundin. Um ihren Kummer zu vergessen, steigert sie sich in eine fixe Idee hinein: Um jeden Preis möchte sie andere Menschen glücklich unter die Haube bringen. Doch je mehr sie dem Schicksal anderer auf die Sprünge helfen möchte, umso weniger Beachtung schenkt sie ihren eigenen Gefühlen ...

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Gwyneth Paltrow   als Emma Woodhouse
  Jeremy Northam   als Mr. Knightley
  Toni Collette   als Harriet Smith
  Greta Scacchi   als Anne Weston
  Alan Cumming   als Mr. Elton
  Juliet Stevenson   als Mrs. Elton
  Ewan McGregor   als Frank Churchill
  Polly Walker   als Jane Fairfax
  Sophie Thompson  
  Phyllida Law  
  James Cosmo  
  Edward Woodall  
  Kathleen Byron  
  Angela Down  
  Rebecca Craig  
 
Regie:  Douglas McGrath  
Buch:  Douglas McGrath  
Musik:  Rachel Portman  
Kamera:  Ian Wilson  
Produzent:  Patrick Cassavetti  
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