
Gino Strabiggli, 38 Jahre, wegen Raub- und Banküberfall im Gefängnis, wird nach zehn Jahren wegen guter Führung auf Bewährung entlassen. Während sich der ehemalige Polizist Germain seiner annimmt und ihm einen Job verschafft, versucht Inspektor Goitreau mit allen Mitteln, Gino die Mittäterschaft an einem Überfall von Ginos alter Bande nachzuweisen und erpresst alte Freunde und Ginos Geliebte Lucie. Gino kann seine blinde Wut nicht zügeln und erschießt Goitreau. Er wird verurteilt und zur Guillotine geführt. Germain hat seinen Kampf verloren.
Der dritte Film und letzte Film, den Alain Delon an der Seite von Jean Gabin spielte. Das Drama um die drei Protagonisten ist als Plädoyer gegen die Todesstrafe zu lesen. Regisseur und Autor José Giovanni hat sie als psychologische und menschliche Tragödie inszeniert. Delon legt Gino nicht als mythische Figur, sondern als realistischen Charakter an, dem es nicht gelingt, wieder in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Unter Giovannis Regie spielte Delon noch in "Wie ein Bumerang" und "Der Zigeuner".