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Endstation Sehnsucht


Endstation Sehnsucht (2 DVDs)

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Erhältlich seit:
05.02.2010

Originaltitel: A Streetcar Named Desire

Drama

USA 1951
Laufzeit: 120 Min.
FSK: ab 12

Vivien Leigh
Marlon Brando
Kim Hunter

Regie: Elia Kazan
Warner Home Video Germany

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Endstation Sehnsucht (2 DVDs)

Die psychisch labile Lehrerin Blanche DuBois, die unter anderem eine katastrophale Ehe hinter sich hat, sucht Zuflucht bei ihrer in New Orleans lebenden jüngeren Schwester Stella. Diese ist mit dem polnischstämmigen, groben Stanley Kowalski verheiratet und lebt in armen Verhältnissen. Blanche hat von Anfang an ein gespanntes Verhältnis zu Stanley, der ihr offenes Mißtrauen entgegenbringt. Als sich für Blanche eine Beziehung mit einem scheuen Pokerpartner Stanleys anbahnt, macht er dem Versuch brutal ein Ende. Um Blanche noch mehr zu demütigen, vergewaltigt er sie, was sie psychisch nicht verkraften kann: sie wird in eine Heilanstalt eingeliefert.

Zu den besten Literaturverfilmungen aller Zeiten zählt dieses atmosphärisch dichte und bedrückende Kammerspiel, das auf dem gleichnamigen Bühnenstück von Tennessee Williams, der auch am Drehbuch mitarbeitete, beruht. Der Überraschungserfolg vom Broadway wurde von Elia Kazan mit dem damals 23-jährigen Marlon Brando in der Rolle des Stanley Kowalski kongenial umgesetzt. Als Blanche DuBois lieferte Vivien Leigh die andere darstellerische Sensation des Films, sie bekam für ihre souveräne Leistung den Oscar.

Endstation Sehnsucht (2 DVDs)

Die kultivierte, aber labile Lehrerin Blanche (Vivien Leigh) sucht Unterschlupf bei ihrer Schwester Stella (Kim Hunter) im schwülen New Orleans. Sie will ihre Vergangenheit vergessen. Als Blanche den schüchternen Mitch (Karl Malden) kennen lernt, träumt sie sogar von einem neuen gemeinsamen Leben mit ihm. Doch Stellas brutaler Ehemann Stanley Kowalski (Marlon Brando), ein polnischer Einwanderer, bedrängt Blanche zusehends, bis ihre Auseinandersetzungen schließlich in der Vergewaltigung Blanches gipfeln ... Die Special Edition von Elia Kazans sensationeller Verfilmung nach Tennessee Williams beeindruckendem Drama enthält drei zusätzliche Filmminuten - erstmals ist dieser Klassiker in der längeren Version zu sehen. 1951 wurde "Endstation Sehnsucht" für 12 Oscars nominiert (darunter in der Kategorie Bester Film), gewann vier und läutete eine neue Filmära ein.

Quelle: Warner Home Video

Darsteller:  Vivien Leigh   als Blanche DuBois
  Marlon Brando   als Stanley Kowalski
  Kim Hunter   als Stella Kowalski
  Karl Malden   als Mitch
  Rudy Bond   als Steve Hubbell
  Nick Dennis   als Pablo Gonzales
  Peg Hillias   als Eunice Hubbell
 
Regie:  Elia Kazan  
Buch:  Oscar Saul  
Musik:  Alex North  
Kamera:  Harry Stradling Sr.  
Produzent:  Charles K. Feldman  

Kim Hunter gestorben

K. Hunter mit M. Brando in "Endstation Sehnsucht"

K. Hunter mit M. Brando in "Endstation Sehnsucht"

Die Schauspielerin Kim Hunter ist am Mittwoch im Alter von 79 Jahren in ihrem New Yorker Appartement an einem Herzinfarkt gestorben.

Ihre Darstellung der Stella in der "Endstation Sehnsucht"-Adaption brachte ihr 1951 den Oscar als beste Nebendarstellerin ein.

Die wandlungsfähige Schauspielerin spielte die Rolle der Stella auch auf dem Broadway unter der Regie von Elia Kazan. Mit Marlon Brando, Karl Malden und Jessica Tandy stand damals ein legendärer Cast auf der Bühne. Brando und Malden waren auch in der Filmversion an ihrer Seite.

Bekannt ist Hunter auch aus ihrer Rolle als Schimpansenpsychologin Dr. Zira, die sie in "Der Planet der Affen", "Flucht vom Planet der Affen" und "Rückkehr zum Planet der Affen" verkörperte. Stunden verbrachte sie damals in der Maske und beim Kostüm, um sich in die Affendame und zurück verwandeln zu lassen: "Das Einzige, was man von mir noch sehen konnte, waren meine Augen."

Ihr Kollege Charlton Heston, der den George Taylor in "Planet der Affen" spielte, sagt am Mittwoch über Hunter: "Sie war eine ausgezeichnete Schauspielerin und eine wunderbare Person. Es ist mein außerordentliches Privileg mit ihr gearbeitet zu haben. Die Welt hat ein einzigartiges Talent verloren."

Nach den "Planet der Affen"-Filmen trat sie mehrfach auf dem Broadway auf: "Darkness at Noon", "The Children's Hour" und "The Tender Trap". Außerdem tourte sie viel durch regionale Theater.

In letzter Zeit konnte man Kim Hunter in "Midnight in the Garden of Good and Evil" sehen.

Kim Hunter war zweimal verheiratet. Ihr zweiter Ehemann, Robert Emmett starb 2000. Sie hinterlässt eine Tochter aus erster Ehe und einen Sohn aus der Ehe mit Emmett.

 

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