Alex Holbeck lebt in Paris als Journalist. Vom CIA wird er angeheuert, fünf Gegner des kommunistischen Regimes zu retten, die auf einer Todesliste des KGB stehen. Hollbeck soll ein sowjetisches Dechiffriergerät aus der DDR beschaffen, das den Behörden helfen soll, den Plan zu druchkreuzen. In Ost-Berlin erledigt Hollbeck, von Volkspolizei und KGB verfolgt, den Auftrag erfolgreich, obwohl der KGB seine ehemalige Geliebte Karen entführt hat und ihn unter Druck setzt. Er rettet Karen und erfährt, das man beide lediglich als Lockvögel benutzt hat.
Der britisch-französische Spionagethriller aus der Endzeit des Kalten Krieges nutzt die seit "James Bond 007 - Liebesgrüße aus Moskau" (007 beschafft die Dechiffriermaschine Lector aus Istanbul) bekannten Erzählmuster des Genres. Die DDR, als unheimlicher Staat gezeichnet, dient politisch eher als Spielmaterial. Stars wie Martin Sheen, Brigitte Fossey und Sam Neill als KGB-Mann erledigen ihren Job routiniert. Nicht zu verwechseln mit dem titelgleichen "Enigma" (2001), der im Zweiten Weltkrieg spielt.