Im Jahr 1944 versuchen die Alliierten mit der Hilfe von deutschen Kriegsgefangenen, etwas über die Truppenstärken und -bewegungen der Deutschen zu erfahren. Zu denjenigen, die sich als Spione gegen ihr Vaterland zur Verfügung stellen, zählt Karl Maurer, der gemeinsam mit dem zynischen Rudolf Barth und dem amerikanischen Offizier Rennick nach Deutschland eingeschleust wird. Ihre Aufgabe ist, mit einem deutschen General Kontakt aufzunehmen, der zur Kapitulation bereit ist.
Spannender und zu Unrecht in Vergessenheit geratener Kriegsfilm von Anatole Litvak ("Die Schlangengrube"), der Fragen hinsichtlich Patriotismus, Pflicht und Moral aufwirft. Oskar Werner überzeugt als deutscher Kriegsgefangener, der zu einem schnelleren Ende eines ohnehin bereits sinnlosen Krieges beitragen will, um so weiteres unnötiges Blutvergießen zu verhindern. Gedreht wurde im noch vom Krieg zerstörten Deutschland, was die bedrückende Atmosphäre des Films steigert.