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Leihvideo
Erhältlich seit:
15.04.2003
Originaltitel: The Importance of Being Earnest
USA/Großbritannien 2002
Laufzeit: 91 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)
Rupert Everett
Colin Firth
Reese Witherspoon
Regie: Oliver Parker
EuroVideo Bildprogramm

Der Titel seines populärsten Stücks war für Oscar Wilde selbst nie Programm, obwohl der geistreiche Gesellschaftskommentator wenige Monate nach der Premiere mit seiner Inhaftierung den Ernst seiner eigenen Situation erkennen musste. Nach "Ein perfekter Ehemann" setzt Regisseur Oliver Parker die Wilde-Renaissance mit der nach 1952 zweiten Verfilmung der verspielten Farce um zwei Freunde mit vier Identitäten und zwei Frauen fort. Die Besetzung ist von internationaler Klasse, die Komödie boulevardesk-heiter und die kommerzielle Attraktivität vergleichbar mit dem Vorgänger, der mit ähnlich prominenter Besetzung, aber etwas mehr Tiefgang 264.000 Zuschauer für Oscar Wilde begeistern konnte.
Eine Verwicklungs- , Verwechslungs- und am Ende auch Enthüllungskomödie ist diese Geschichte zweier Freunde, die als Fluchtmöglichkeit aus ihren jeweiligen Lebensrealitäten sich zwei Alternatividentitäten geschaffen haben, die nicht nur ihre Familien, sondern auch ihre Damen des Herzens verwirren. "Ernst sein ist alles" markiert dabei das dritte gemeinsame Filmprojekt von Rupert Everett und Colin Firth, die 1984 mit "Another Country" erstmals auf sich aufmerksam machten. Firth spielt den vermögenden, scheinbar biederen Gutsbesitzer Jack, der in London, als sein fiktiver Bruder Ernest, ein deutlich entspannteres Zweitleben pflegt, wenn ihm die Provinz auf die Nerven geht. Everett ist als Jacks bester Freund Algernon zu sehen, der das Leben zur Party macht und einen Freund auf dem Land erfunden hat, bei dem er in peinlichen Situationen, wie etwa Schuldenkrisen, Zuflucht suchen kann. Weil sich Jack in Algys Cousine, und Algy in Jacks Mündel verliebt, und beide Frauen ihre Verehrer nur unter dem Namen Ernest kennen, entwickelt sich ein kompliziertes romantisches Labyrinth, an dessen Ausgang auch noch Algys Tante (Judi Dench) als klassenbewusster Zerberus darüber wacht, dass Nichte Gwendolen eine standesgemäßere Partie als Adoptivkind Jack macht. Schöne Bilder und trotz eines Budgets von nur 15 Millionen Dollar durchaus auch Ausstattungspracht gibt es zu bestaunen in diesem etwas altmodischen, aber immer noch amüsanten Jux, den sich Wilde vor fast 120 Jahren machen wollte. Regisseur Parker ließ den Klassiker im Kern intakt, baute einige Modernisierungen ein, unter denen Gwendolens Tattoo "Ernest" vielleicht anachronistisch wirkt, aber das Chaos um den Namen auf eine spöttische Spitze treibt. Viel mehr als der Ernst-haftere Vorgänger "Ein perfekter Ehemann" ist Parkers Komödie eine Maskerade in Dur, die in Dauer-Dandy Everett ihr größtes Zugpferd hat, um den Beweis für die Zeitlosigkeit dieser Farce in den Kinos antreten zu können. kob.
| Darsteller: | Rupert Everett | als Algernon Moncrieff | |
|---|---|---|---|
| Colin Firth | als Jack Worthing | ||
| Reese Witherspoon | als Cecily Cardew | ||
| Dame Judi Dench | als Lady Bracknell | ||
| Frances O'Connor | als Gwedolen Fairfax | ||
| Tom Wilkinson | als Dr. Chasuble | ||
| Anna Massey | als Miss Prism | ||
| Edward Fox | als Lane | ||
| Charles Kay | als Gribsby | ||
| Regie: | Oliver Parker | ||
| Buch: | Oliver Parker | ||
| Musik: | Charlie Mole | ||
| Kamera: | Tony Pierce-Roberts | ||
| Produzent: | Barnaby Thompson | ||
Ernst sein ist alles in der Fotoshow
Features
Der Titel enthält folgende Features
Sprachen: Deutsch
Tonformat: HiFi Stereo
Bildformat: Vollbild (4:3)
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Rupert Everett
In Europa bereits mit Literaturverfilmungen und Beiträgen für das New British Cinema bekannt, war es die "Jane Bond", der schwule beste...
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Colin Firth
Englands Mann für alle Jahreszeiten, Kostüme und Leidenschaften - der Brite Colin Firth ist mit zwei Rollen zu einem kulturellen Markenzeichen...
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