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Es bleibt in der Familie

Schwarze Familienkomödie über die Familienproblemen von drei Generationen einer New Yorker Familie, gespielt von der Hollywoodfamilie Douglas.


Es bleibt in der Familie

Leihvideo

Erhältlich seit:
26.02.2004

Originaltitel: It Runs in the Family

Komödie/ Drama

USA 2003
Laufzeit: 105 Min.
FSK: ab 6

Michael Douglas
Kirk Douglas
Rory Culkin

Regie: Fred Schepisi
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Ohne die Familie geht gar nichts - aber mit ihr manchmal auch nicht! Kirk Douglas und sein Anhang versammeln sich unter einem Dach und treten gemeinsam vor die Kamera.

Drei Generationen in einem Film (Foto: Buena Vista) Großansicht

Drei Generationen in einem Film (Foto: Buena Vista)

Die Grombergs sind ein New Yorker Familien-Clan mit eigenen Problemen. Patriarch Mitchell (Kirk Douglas nach seinem Schlaganfall mit faszinierender Leinwandpräsenz) möchte im Alter gern die Wogen glätten, die er selbst jahrelang im Dauerclinch mit seinem Sohn Alex (Michael Douglas) geschlagen hat.

Alex versucht, die Fehler seines Vaters bei der Erziehung seiner eigenen Söhne Asher (Douglas-Spross Cameron) und Eli (Macauley-Bruder Rory) zu vermeiden. Asher hat mit seinem Dasein als Langzeitstudent genug zu tun, seine Mutter ist gestresst von Therapeutenberuf und Eheproblemen, und nur der kleine Eli scheint alles auf die Reihe zu kriegen.

Opa, Papa und Sohn treffen sich zum Angeln (Foto: Buena Vista) Großansicht

Opa, Papa und Sohn treffen sich zum Angeln (Foto: Buena Vista)

Im Kreis der Lieben

Den ganz normalen Familienwahnsinn, wie ihn jeder irgendwie kennt, nimmt Fred Schepisi ("Letzte Runde") in seiner schwarzen Komödie gekonnt aufs Korn. Dabei vereint er erstmals die schauspielernde Douglas-Familie vor derselben Kamera, und verhilft auch noch Cameron zu seinem Leinwanddebüt.

Kein leichtes Unterfangen, doch die Profi-Promis, darunter auch Kirks erste Ehefrau und Michaels Mutter Diana Douglas, liefern sich verbale Duelle erster Güte. Nicht verpassen!

Es bleibt in der Familie

Einen Traum erfüllten sich Michael Douglas und sein Vater Kirk mit diesem schwarzhumorigen Familienfilm, nämlich endlich einmal gemeinsam vor der Kamera zu stehen. Doch die Story um die kleinen, zuweilen auch etwas größeren Neurosen der Mitglieder des New Yorker Gromberg-Clans entpuppt sich als schwerfälliger, unschlüssig zwischen Drama und Komödie pendelnder Dialogmarathon ohne echte Höhepunkte. Die interessante Besetzung, zu der auch Cameron (Michaels Sohn) und Diana Douglas (Michaels Mutter) gehören, sowie die sorgfältige Regie von "Rußlandhaus"-Macher Fred Schepisi könnten "Es bleibt in der Familie", der im Original schon drei Titel ("Family Jewels", "A Few Good Years", "It Runs in the Family") verschlissen hat, zu einem Achtungsergebnis in kleineren Häusern verhelfen.

Die Hauptrolle in der Arthur-Brauner-Produktion "Babij Jar - Das vergessene Verbrechen" musste Hollywood-Ikone Kirk Douglas aus gesundheitlichen Gründen noch ablehnen, doch nun gibt er nach seinem schweren Schlaganfall an der Seite seiner Familie ein bemerkenswertes Comeback. Als Opa Gromberg würde er auf seine alten Tage nur zu gerne sämtliche Mitglieder seines Clans an einen Tisch bringen und Frieden schließen. Doch die sind alle mit sich selbst beschäftigt. Alex (Michael Douglas) steckt in der Midlife-Crisis, seine Frau Rebecca (Bernadette Peters) leidet unter den Abnutzungserscheinungen der Ehe, vor allem, als sie in der Manteltasche ihres Mannes einen Damenslip findet, und Sohnemann Asher (Cameron Douglas) versucht als College-Student, mit Leben, Liebe, Sex und (leichten) Drogen zurecht zu kommen. Und dann gibt es da noch den elfjährigen Eli (Rory Culkin), Alex' jüngster Spross, der manchmal viel erwachsener als die anderen Gromberg-Männer wirkt, aber eines nachts plötzlich spurlos verschwunden ist, Mitchells in einem Altersheim vor sich hin vegetierenden Bruder Stephen (Mark Hammer) sowie Mitchells liebenswerte, inzwischen schwer kranke Frau Evelyn (Diana Douglas), die ständig zwischen den Streithähnen Vater und Sohn vermitteln muss. Am Ende der turbulenten Familientage sind zwar zwei Todesfälle zu beklagen, aber dennoch scheint sich der Gromberg-Clan wieder ein bisschen näher gekommen zu sein.

Darstellerische Höchstleistungen der Douglas-Sippe, aber auch von den übrigen (Neben)darstellern - allen voran Sarita Choudhury als draufgängerische Möchtegern-Liebhaberin von Alex - und die unauffällige, schnörkellose Regie von Fred Schepisi, der zuletzt mit seinem morbiden Michael-Caine-Vehikel "Letzte Runde" begeisterte, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieses Psychogramm einer Handvoll superreicher Stadtneurotiker aus Manhattan wohl lediglich dazu diente, zwei der größten Schauspieler, die Hollywood hervorgebracht hat, auf der Leinwand zu vereinen. Nervtötende Dialoge, die man bei Woody Allen schon vor 25 Jahren besser gehört hat, slapstickartige Einlagen, die so gar nicht mit den melodramatischen Zwischentönen in Einklang gebracht werden können, sowie ein Plot, der mit dramaturgischen Höhepunkten geizt - das alles wird es dem von Michael Douglas selbst produzierten Werk nicht leicht machen, an der (deutschen) Kinokasse zu punkten, zumal "Es bleibt in der Familie" in den USA bereits im Frühjahr 2003 am Box Office durchgefallen ist. lasso.

Darsteller:  Michael Douglas   als Alex Gromberg
  Kirk Douglas   als Mitchell Gromberg
  Rory Culkin   als Eli Gromberg
  Cameron Douglas   als Asher Gromberg
  Diana Douglas   als Evelyn Gromberg
  Michelle Monaghan   als Peg Maloney
  Geoffrey Arend   als Malik
  Sarita Choudhury   als Suzie
  Irene Gorovaia   als Abby Staley
  Annie Golden   als Deb
  Mark Hammer   als Stephen Gromberg
  Audra McDonald   als Sarah Langley
  Josh Pais   als Barney
  Bernadette Peters   als Rebecca Gromberg
  Louie Torrellas   als Jeremy
  Jonathan Mondel   als Morgan
  Wynter Kullman   als Katie
  Kelly Overton   als Erica
  Mark Damon Johnson   als Professor Edwards
  Carmen López   als Rosario
  Steve Singer   als Dr. Kaplan
  Keith Nobbs   als Stein
 
Regie:  Fred Schepisi  
Buch:  Jesse Wigutow  
Musik:  Paul Grabowsky  
Kamera:  Ian Baker  
Produzent:  Michael Douglas  
 

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