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Es geschah in einer Nacht

Claudette Colbert und Clark Gable begründen die Screwball Comedy.


Es geschah in einer Nacht

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Erhältlich seit:
09.06.2007

Originaltitel: It Happened One Night

Komödie

USA 1934
Laufzeit: 105 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Clark Gable
Claudette Colbert
Walter Conolly

Regie: Frank Capra
Süddeutsche Zeitung

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Es geschah in einer Nacht

Die verwöhnte Millionärstochter und unglückliche Erbin Ellie Andrews reißt aus ihrem goldenen Käfig in Miami aus und nimmt mittellos den Bus nach New York. Zufällig an Bord ist der hartgesottene Journalist Peter Warne, der sie erkennt und Potenzial für eine Story sieht. Ellie will nichts mit ihm zu tun haben, erkennt aber bald, dass sie mit seiner Hilfe ihr Ziel erreichen kann. Unterwegs raufen sie sich zusammen, teilen ein Zimmer, trampen, tricksen die Detektive ihres Vaters aus und verlieben sich.

Mit der Mischung aus Road Movie, Romantic Comedy und Geschlechterkampf um die Erziehung einer Widerspenstigen begründete Frank Capra 1935 die Screwball Comedy. In einem Monat an echten Schauplätzen und in Mode kommenden Motels gedreht, gewann der Schelmenstreich fünf Oscars (Film, Regie, Drehbuch, Claudette Colbert und Clark Gable). Für Gable war es die erste Komödie, Colbert war eine gewiefte Komödiantin. Berühmt wurden Motelszenen und Autostop, bei dem sie beweist, dass ihr Bein mehr bewirkt als sein Daumen.

Darsteller:  Clark Gable   als Peter Warne
  Claudette Colbert   als Ellie Andrews
  Walter Conolly   als Alexander Andrews
  Roscoe Karns   als Oscar Shapeley
  Alan Hale   als Danker
  Henry Wadsworth   als Betrunkener
  Claire McDowell   als Mutter
  Ward Bond   als Busfahrer
 
Regie:  Frank Capra  
Buch:  Robert Riskin  
Musik:  Louis Silvers  
Kamera:  Joseph Walker  
Produzent:  Harry Cohn  

Spielberg ersteigert "Oscar"

Scheinbar sind zwei goldene Statuetten für Steven Spielberg nicht genug. Der Meisterregisseur ersteigerte nun für das erkleckliche Sümmchen von 207.500 Dollar einen weiteren "Oscar".

Passionierter "Oscar"-Sammler: Steven Spielberg

Passionierter "Oscar"-Sammler: Steven Spielberg

Ist die altehrwürdige Academy nun käuflich? Vertraut Steven Spielberg nicht mehr auf seine Fähigkeiten als Regisseur, dass er nun schon mit schnödem Mammon einen "Oscar" erkauft? Alles Unsinn! Spielberg hat lediglich etwas gegen Privatsammler, die exklusive Exponate der Filmgeschichte in einem Tresor verstauben lassen würden.

Deshalb ersteigerte er nun bei einer Aktion von Sotheby's in London den "Oscar", den Bette Davis 1935 für ihre Rolle in "Dangerous" erhalten hatte. Spielberg wird die Statue zur Aufbewahrung und Ausstellung der Academy zurückgeben.

Übrigens ist es nicht das erste Mal, dass er einen "Oscar" für die Öffentlichkeit rettete: Für Clark Gables "Oscar" ("It Happened One Night", 1934) blätterte Spielberg sogar über 600.000 Dollar hin, und Bette Davis' zweite Trophäe für "Jezebel" war ihm auch knapp 580.000 Dollar wert. Da geht der dritte ersteigerte Goldjunge glatt als Schnäppchen durch.

Leicht falle es ihm übrigens nicht, die Statuen wieder aus der Hand zu geben, meinte Spielberg in einem Interview. Aber die Freude, die andere Menschen beim Betrachten der historischen Stücke habe, wiege das bei weitem auf - und außerdem hat er ja selbst noch zwei Stück für die Regie von "Schindlers Liste" und "Der Soldat James Ryan" zu Hause herumstehen...

 

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