Neun Europäische Regisseure verbinden neun individuelle Episoden mit einem Budget von 99 Euro zu einem Bild des modernen Europa.
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Eine der 99 Euro-Episoden (Foto: Ind. Partners (Neue Visionen))
Eine der 99 Euro-Episoden (Foto: Ind. Partners (Neue Visionen))
Die Fortsetzung der "deutschen" Kurzfilmidee "99 Euro Films", die 2002 auf der Berlinale vorgestellt wurde, breitet sich nun auf Europa aus.
Die zweite Variante setzt sich aus neun Episoden von neun internationalen Regisseuren zusammen. Einzige Vorraussetzung war - wie auch schon beim Vorgänger - nur ein Budget von 99 Euro auszugeben. Ansonsten hatten sie absolute künstlerische Freiheit.
Das "Sequel" ist eine weitere Sammlung unterhaltsamer Kurzfilme, die zu einem Gesamtkunstwerk in Spielfilmlänge zusammengeschnitten wurden.
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Benjamin Quabeck liefert den deutschen Beitrag (Foto: Ind. Partners (Neue Visionen))
Benjamin Quabeck liefert den deutschen Beitrag (Foto: Ind. Partners (Neue Visionen))
Ein billiger Trip durch Europa
Ebenso wurde eine Rahmenhandlung hinzugefügt, in der ein mysteriöser Fremder den Zuschauer auf einen Trip durch Europa nimmt und einen heimlichen roten Faden zwischen den Geschichten knüpft. Alles zusammen ergibt die Vision eines modernen und morbiden Europas.
Der deutsche Beitrag stammt von Benjamin Quabeck ("Verschwende Deine Jugend"), der seine Hauptdarstellerin Heike Makatsch auf eine nächtliche Autofahrt durch Berlin schickt. Außerdem krönt Polen einen Zwergenkönig, die Londoner U-Bahn wird zum Horrorszenario und in Paris endet die Suche nach einer unbekannten Schönen für einen jungen Mann im Jenseits.