DVD Kaufvideo

Eve und der letzte Gentleman

Romantische Kulturschock-Komödie mit Brendan Fraser, der nach 35 Jahren im Bunker erstmals in die reale Welt tritt.


Eve und der letzte Gentleman

Kaufvideo

Erhältlich seit:
28.03.2000

Originaltitel: Blast from the Past

Komödie

USA 1999
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 6

Brendan Fraser
Alicia Silverstone
Christopher Walken

Regie: Hugh Wilson
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(0 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Eve und der letzte Gentleman

Nach einem vermeintlichen Atomschlag im Jahre 1962 verbringt Adam 35 Jahre mit seinen Eltern in einem Atomschutzbunker. Als sich 1997 schließlich das Zeitschloss seines unterirdischen Heims öffnet, macht sich Adam nach Los Angeles auf, um neue Vorräte zu besorgen und eine gesunde Frau zwecks Fortpflanzung zu finden. Er trifft dabei ausgerechnet auf die sarkastische, von der Männerwelt entäuschte Eve, die ihn zunächst nur äußerst widerwillig durch die Gefahren des Großstadtdschungels lotst...

Hugh Wilson ("Der Club der Teufelinnen") hat mit viel Sinn für subtilen Humor eine romantische Zeitreise-Komödie in Szene gesetzt, die nicht mit satirischen Seitenhieben auf die Kultur der 60er und 90er Jahre spart. Gut besetzt - Sissy Spacek und Christopher Walken glänzen als skurriles Retro-Ehepaar, Brendan Fraser und Alicia Silverstone bestechen als Adam und Eva auf dem Weg in ihr gemeinsames Paradies -, wunderbar ausgestattet und dank eines geistreichen Drehbuchs (Bill Kelly & Hugh Wilson) mit echtem Leben versehen, unterscheidet sich dieses Werk wohltuend von den üblichen Teenie-Klamotten.

Eve und der letzte Gentleman

"Steinzeit Junior", "Airheads" und "George der aus dem Dschungel kam" - allesamt Zeugnisse davon, daß kaum einer den liebenswerten Naivling so gut (aussehend) spielt wie Brendan Fraser. Seine perfektionierte Fish-out-of-Water-Manier kommt auch in der romantischen Kulturschock-Komödie "Blast From The Past" vorteilhaft zum Einsatz. Hier mimt er den 35jährigen Adam, der sein ganzes Leben behütet in einem unterirdischen Atombunker verbracht hat und, von seinen Eltern als unschuldiges Eisenhower-Ära-Relikt aufgezogen, nun erstmals mit der schockierenden Realität der Gegenwart konfroniert wird. Als Love Interest läuft ihm die sarkastische Eva in Gestalt von Alicia Silverstone ("Clueless - Was sonst?") über den Weg, die ihm auch hilft, sich im Großstadtgestrüpp von Los Angeles zurechtzufinden.

Der paranoide Wissenschaftler und Kommunistenhasser Calvin Webber (Christopher Walkens patentierte Exzentrik kommt auch in einer Komödie an) begibt sich mit seiner hochschwangeren Frau Helen (Sissy Spacek erweist sich als frustierte Schnapsdrossel als grandios komisch) während der Kuba-Krise 1962 in ihren Schutzbunker. Ein Flugzeugabsturz über ihrem Haus läßt fälschlicherweise das Eintreffen der nuklearen Katastrophe annehmen. In einer Art langgezogenem Prolog wird daraufhin die Geburt, Kindheit und Jugend ihres Sohnes Adams geschildert, bis sich nach 35 Jahren die automatische Verriegelung ihrer Behausung öffnet. Calvin wagt einen kurzen Ausflug an die Oberfläche, wo es nur so von Penner, Prostituierten und Pornoläden wimmelt. Verstört vom absoluten Zerfall der Gesellschaft, kehrt er zurück, und Adam wird beauftragt Proviant einzukaufen, damit sie sich für mindestens weitere zehn Jahre abschotten können. Dabei soll er am besten gleich nach einer "gesunden und nicht mutierten" Braut Ausschau halten. Adam begeistert sich für neue Eindrücke wie den Himmel, das Meer und seinen ersten "Neger", doch am meisten ist er von der taffen Eve (Silverstone im Ringellöckchen-Look) hingerissen, die ihre zarte Seele aufgrund schlechter Erfahrungen mit Männern hinter einer zynischen Schale versteckt. So werden sämtliche Annäherungsversuche des herzensguten Unbekannten erst einmal abgeblockt...

Ein bißchen unglücklich hantiert Hugh Wilson in seinem ersten Film nach dem Superhit "Der Club der Teufelinnen" mit den romantischen Aspekten seines vergnüglichen Filmes. Gerne würde man dem sympathischen Unschuldsbolzen Adam eine nettere Herzensdame gönnen, zumal sich zwischen den beiden Hauptdarstellern so gut wie keine Chemie einstellen will. Viele der lustigsten Momente gehen daher auf das Konto von Walken und Spacek in ihrem Sixties-Kitsch-Bunkerbungalow, dessen fabelhaftes Retro-Design vom "Boogie Nights"-Produktionsdesigner entworfen wurde. Weil aber so viel Zeit auf die stotternde Romanze zwischen Fraser und Silverstone verwandt wird, wirkt der Film ebenso unentschlossen zwsichen den Welten pendelnd wie der Soundtrack, der im Spannungsfeld zwischen Perry Como und Everclear angesiedelt ist. Mit einem Start von 5,9 Mio. Dollar wird noch einmal verdeutlicht, daß man mit einer reinen Anachronismus-Farce womöglich besser gefahren wäre. ara.

Eve und der letzte Gentleman

Los Angeles, 1962. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, während der Kubakrise, ist sein heimlich gebauter Atombunker der einzige Ort, wo sich der Wissenschaftler Calvin Webber (CHRISTOPHER WALKEN) mit seiner schwangeren Frau Helen (SISSY SPACEK) sicher fühlt.
Als eines Abends Präsident Kennedy in einer Fernsehansprache einen Atomkrieg nicht mehr ausschließt und zufällig ein Flugzeug direkt über dem Haus der Webbers abstürzt, glauben sie, der Atomschlag sei gekommen, und schließen sich ein, bis die radioaktive Verstrahlung nachgelassen hat. Dort unten, wo die Zeit stillsteht, wächst ihr Sohn Adam (BRENDAN FRASER) zu einem echten amerikanischen Gentleman heran.
Nach 35 Jahren öffnet sich schließlich das Zeitschloß des Bunkers, und Adam wird losgeschickt, um Vorräte zu besorgen - und sich eine Frau zu suchen. Verwirrt und überwältigt irrt er in einer fremden Welt zwischen sechsspurigen Highways, Pornoshops und "Mutanten" umher, bis die junge Verkäuferin Eve (ALICIA SILVERSTONE) sich seiner annimmt. Sie geht mit ihm sogar auf Brautschau, in der Hoffnung ihn bald wieder abzuwimmeln. Doch allmählich muß Eve feststellen, dass sie den charmanten Adam gar nicht einer anderen überlassen will.

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Brendan Fraser   als Adam
  Alicia Silverstone   als Eve
  Christopher Walken   als Calvin
  Sissy Spacek   als Helen
  David Foley   als Troy
  Joey Slotnick   als Soda Jerk
  Dale Raoul   als Mom
 
Regie:  Hugh Wilson  
Buch:  Bill Kelly  
  Hugh Wilson  
Musik:  Steve Dorff  
Kamera:  José Luis Alcaine  
Produzent:  Renny Harlin  
  Hugh Wilson  
 

Eve und der letzte Gentleman in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter
 

Star

Brendan Fraser

Er wechselt die Genres und Charaktere wie andere die Hemden, ist als krachender Komiker, Psychopath und Höhlenmensch so überzeugend wie als...

 

Star

Alicia Silverstone

Als wandelnde Mode- und Barbie-Puppe Cher auf der High School stand Alicia Silverstone in "Clueless" am Anfang jener Reihe von...