DVD Leihvideo

Everybody's Fine

US-Remake von Giuseppe Tornatores Tragikomödie über einen Witwer, der aufbricht, um seinen erwachsenen Kindern, ihren Sorgen und Enttäuschungen, wieder näher zu kommen.


Everybody's Fine

Leihvideo

Erhältlich seit:
22.07.2010

Drama/ Komödie

USA 2009
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 6

Robert De Niro
Drew Barrymore
Kate Beckinsale

Regie: Kirk Jones
Walt Disney Studios Home Entertainment

Videoplayer wird geladen ...

Filmbewertung


(2 Bewertungen)
Die Ausstattung

Die Technik

Haben Sie den Film schon gesehen?

Jetzt bewerten!


 
Everybody's Fine

Nach dem Tod seiner Frau fehlt Frank der Mittelpunkt und seinen vier erwachsenen Kindern der Mensch, mit dem sie ihr Leben besprechen und teilen konnten. Um dieser Mensch für sie werden zu können, bricht Frank zu einem Road Trip inklusive Überraschungsbesuch auf. Zwei Töchter und einen Sohn trifft er an, aber sie verbergen, wie es wirklich um sie und um den abwesenden Bruder steht. Doch Frank durchschaut die Lügen und bleibt fest entschlossen, die Familie zu vereinen und den Kindern das Gefühl zu geben, dass alles wieder gut werden könnte.

Etwas oberflächlich in der Zeichnung von Figuren, Problemen und deren Überwindung streift dieses von Kirk Jones ("Lang lebe Ned Devine!") inszenierte Remake einer Tragikomödie von Giuseppe Tornatore durch die Baustelle Leben. Doch der leise Humor, die sympathischen Stars wie Kate Beckinsale und Sam Rockwell, und eine überzeugende Darstellung von Robert De Niro sorgen dafür, dass sich die Wärme des Films ausdehnt und sich der Titel von Tornatores Original erfüllt. "Allen geht's gut" am Ende - auf und vor der Leinwand.

Everybody's Fine

Am Ende des warmherzigen Remakes eines Giuseppe-Tornatore-Films heißt es auf und vor der Leinwand: "Allen geht's gut".

1990 machte sich Marcello Mastroianni auf, um seinem über ganz Italien verstreuten Nachwuchs einen Überraschungsbesuch abzustatten. Seinen Spuren folgt nun Robert De Niro - als stiller, charakterlich korrekter Witwer in den Sechzigern ein Verwandter von Jack Nicholsons Warren "Schmidt", doch ohne dessen brummig-skurrilen Züge. Die Mitteilungen seiner erwachsenen Kinder auf dem Anrufbeantworter, die für das geplante gemeinsame Wochenende absagen, und die leisen Pianotöne in Dario Marianellis Score etablieren auf Anhieb Franks Status quo: absolute Einsamkeit. Um ihr zu entkommen und seine vier Kinder für die Weihnachtsfeiertage persönlich einzuladen, bricht der gesundheitlich angeschlagene Pensionär zu einem Bahn- und Bustrip nach New York, Denver und Las Vegas auf. Einen Sohn wird er nie erreichen, den anderen und seine beiden Töchter nur kurz und überdies schwer beschäftigt. Während er von einer Stadt zur anderen unterwegs ist, die Leitungen überregionaler Kommunikation draußen am Fenster vorbeiziehen, bleibt er davon ausgesperrt, hört man nur die Kinder miteinander telefonieren, erfährt von ihrer Hilflosigkeit im Umgang mit dem Vater und vom Schicksal des einen Sohns, den er nicht wiedersehen wird. Am Ende seiner Reise wird Frank bewusst werden, dass sich nicht alle Träume der Kinder, die manchmal auch die seinen waren, erfüllten, dass er viel gefordert und geredet, aber zuwenig zugehört hat, dass aber auch ein Lernprozess und Glück möglich sind, wenn der dampfende Truthahn und Weihnachten die Familie wieder zusammenführen.

In einer seiner besten Rollen seit Jahren, aber ohne wirklich gefordert zu werden, spielt De Niro diese Figur, die einmal nicht mit riesigen Defiziten aufgeladen, nicht unnahbar oder übertrieben dominant ist, sondern vor allem die verstorbene Frau als den eigenen Lebensmittelpunkt und als Kommunikationszentrale der Kinder ersetzen muss. Der von Kate Beckinsale, Sam Rockwell und Drew Barrymore dargestellte Nachwuchs ist nicht minder oberflächlich, aber vergleichbar sympathisch skizziert. Es sind Charaktere, die Instantidentifikation ohne Folgelasten ermöglichen. Mit leichter Hand von Kirk Jones ("Lang lebe Ned Devine!") adaptiert und inszeniert, streift dieses Remake vorwiegend süß und nur reduziert bitter durch das Leben, hält berechenbar Kurs auf sein familiäres Finale. Eine Wohlfühloase für Zuschauer, die in einer Zeit nicht nur meteorologischer Kälte schnelle Wärme suchen. kob.

Darsteller:  Robert De Niro   als Frank Goode
  Drew Barrymore   als Rosie Goode
  Kate Beckinsale   als Amy Goode
  Sam Rockwell   als Robert Goode
  Katherine Moennig   als Jilly
  James Frain   als Tom
  Melissa Leo  
 
Regie:  Kirk Jones  
Buch:  Kirk Jones  
Musik:  Dario Marianelli  
Kamera:  Henry Braham  
Produzent:  Vittorio Cecchi Gori  
  Glynis Murray  
  Gianni Nunnari  
  Ted Field  
 

Everybody's Fine in der Fotoshow

 

Fassungen

 

facebook

 

Features

 

Weitere Videos

Hoch Runter
 

Star

Robert De Niro

Ausnahmeschauspieler, Chamäleon, legitimer Nachfolger des Jahrhundertmimen Marlon Brando: Für den 1943 in New York geborenen Robert De Niro...

 

Star

Drew Barrymore

"Nach Hause telefonieren" machte sie an der Seite von Knuddel-Alien "E.T." berühmt. Aus der Hollywood-Schauspielerfamilie Barrymore (...