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Factory Girl

Porträt der schillernden, tragischen Sixties-Ikone und Andy-Warhol-Muse Edie Sedgwick.


Factory Girl

Leihvideo

Erhältlich seit:
03.12.2008

Drama/ Biographie

USA 2006
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 12

Guy Pearce
Sienna Miller
Hayden Christensen

Regie: George Hickenlooper
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Sie ist die Mutter aller It-Girls: In den Swinging Sixties zieht Sienna Miller als Andy Warhols Muse durchs Zentrum der Pop Art - New York.

Andy Warhol hat seine Muse gefunden (Foto: Kinostar) Großansicht

Andy Warhol hat seine Muse gefunden (Foto: Kinostar)

Für Edie Sedgwick ist 1965 das Jahr der Entscheidung. Sie bricht ihr Studium in Harvard ab, geht nach New York und trifft einen jungen, unbekannten Künstler mit großen Träumen: Andy Warhol. Wenig später ist er weltberühmt, seine Factory wird zur Kreativschmiede, und Edie, seine Muse, ihre Ikone. Sie ist der Mittelpunkt des boomenden Pop Art Universums voller Sex, Drugs, Style und Rock'n'Roll.

Doch das Celebrity-gesättigte Partyleben hat seinen Preis für die schöne, aber auch zerbrechliche Edie: Je steiler ihr Stern am Szene-Himmel steigt, desto mehr verliert sie den Boden unter den Füßen, versinkt in Drogen und Party-Exzessen.

Edie kommt mit dem Ruhm nicht zurecht (Foto: Kinostar) Großansicht

Edie kommt mit dem Ruhm nicht zurecht (Foto: Kinostar)

Auf der Überholspur

Das Aushängeschild von Warhols Factory, das sich später in einen Musiker verliebte, starb mit 28. George Hickenloopers Biografie lässt faszinierend die frühen Warhol-Tage auferstehen, und eine grandiose Sienna Miller, immer auf der Überholspur, gibt alles auf dem Weg zum Ruhm.

Factory Girl

Stark besetztes und gespieltes Porträt über den Aufstieg und Absturz der Stil-, Speed- und Sixties-Ikone Edie Sedgwick.

Ihr Kulturzentrum hieß "Factory" - und manche hielten sie auch eher für Fabrikarbeiter als Künstler - die Selbstdarsteller, Lebenskünstler und Paradiesvögel, die sich in den Sixties um Andy Warhol scharten. Diesen Hofstaat streift George Hickenloopers erster Film in den deutschen Kinos seit "Hearts of Darkness - A Filmmaker's Apocalypse" nur am Rande. Im Fokus steht Edie Sedgwick (Sienna Miller), die attraktive Studentin aus einer reichen, aber emotional degenerierten Familie, und ihre Beziehung zum Kunstnarziss Warhol (Guy Pearce). Sedgwick selbst, 1970 auf Entzug und in psychiatrischer Klinikbehandlung, blickt zurück auf die letzten sechs Jahre, in denen aus einem idealistischen, fragilen Engel ein ausgezehrter Junkie wurde. Auf einer Vernissage lernt sie Warhol kennen, der sie einführt in seine Factory, in der jeder mitmachen darf und nicht nur in Begegnungen der Kunst. Er nennt sie "Superstar", sie ihn einen "kleinen Jungen, um den man sich kümmern muss." Ein Jahr scheint in dieser bizarren Beziehung die Sonne. Edie modelt, spielt in Warhol-Filmen, wird zur Stilikone und mit schwindenden Ressourcen zum Sponsor der Factory. Mehrere Gründe könnten den Bruch zwischen ihr und dem Männer liebenden Pop-Art-Guru erklären. Doch für Hickenlooper ist es vor allem Edies behauptete Affäre mit einem unbenannten Musiker, hinter dem Bob Dylan zu erkennen ist. Spekulation und Fakten mischen sich in diesem Porträt, das drei VIPs auch durch ihr Verhältnis zueinander zu charakterisieren versucht. Obwohl Dylan und Warhol als Rivalen aufgebaut werden, um die Zuneigung des Freigeists Sedgwick, noch mehr aber in ihrem Verständnis von Kunst, werden Gemeinsamkeiten in seelischer Grausamkeit und Arroganz angedeutet, auch wenn sie aus verschiedenen Quellen gespeist werden. Der Komplexität dieser Figuren und ihrer temporären Sonne, deren Absturz tragisch endet, kann der Film nicht gerecht werden. In der Vorgeschichte psychischer Störungen im Sedgwick-Clan, bei den Missbrauchsvorwürfen gegen den Vater und vielem mehr muss er an der Oberfläche bleiben. Als dramatische Einführung aber macht sich "Factory Girl" verdient, zumal Pearce und vor allem Miller darstellerische Spitzen zeigen. Am Ende ist nicht Dylan der böse Wolf, auch wenn er vorab mit Klage drohte, sondern der mit seinen Dämonen ringende distanzierte Warhol. Die Rechnung hat er auch im Kino längst bezahlt - mit Mary Harrons "I Shot Andy Warhol". kob.

Darsteller:  Guy Pearce   als Andy Warhol
  Sienna Miller   als Edie Sedgwick
  Hayden Christensen   als Billy Quinn
  Jimmy Fallon   als Chuck Wein
  Jack Huston   als Gerard Malanga
  Armin Amiri   als Ondine
  Tara Summers   als Brigid Polk
  Mena Suvari   als Richie Berlin
  Meredith Ostrom   als Nico
  Beth Grant   als Julia Warhol
  Shawn Hatosy   als Syd Pepperman
  Illeana Douglas   als Diana Vreeland
  Edward Herrmann   als James Townsend
  James Naughton   als Fuzzy Sedgwick
 
Regie:  George Hickenlooper  
Buch:  Captain Mauzner  
Musik:  Edward Shearmur  
Kamera:  Michael Grady  
Produzent:  Malcolm Petal  
  Morris Bart  
  Kimberly C. Anderson  
  Holly Wiersma  
  Aaron Richard Golub  

Miller hat genug von Männern

Jude Law und Sienna Miller haben sich nach langem Hin und Her endgültig getrennt. Jetzt will die 24-Jährige vorerst nichts mehr von Männern wissen und rät allen Frauen dieser Welt: "Bleibt Single und haltet euch an eure Freundinnen."

Bleibt lieber solo: Sienna Miller (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Bleibt lieber solo: Sienna Miller (Foto: Kurt Krieger)

So erschien Sienna Miller auch zur Londonpremiere ihres neuen Films "Casanova" ganz ohne männliche Begleitung. Von "Darth Vader"- Hayden Christensen, mit dem sie in den letzten Wochen am Set von "Factory Girl" heftig geturtelt haben soll, war weit und breit nichts zu sehen. Die britische Schauspielerin genoss den Abend lieber in Gegenwart ihrer Schwester Savannah und ihrer Mutter Jo.

Am heutigen Valentinstag erwartet Miller keine Überraschungen. Sie hat weder selbst Karten geschrieben noch glaubt sie daran, einen Liebesgruß zu erhalten. So wird es dieses Jahr wohl keinen romantischen Abend für die britische Schauspielerin geben. Aber selbst ist die Frau und Pläne sind gemacht: "Ich habe keinen Freund, also werde ich mit meinen Freundinnen bowlen gehen", erklärt Miller.

Single, oder nicht Single?

Noch ist die "Alfie"-Darstellerin von ihrer gefühlsverwirrenden Beziehung mit Jude Law gebrandmarkt. Wie lange sie ihr Singleleben noch genießt, darf gespannt verfolgt werden.

Law hingegen scheint nicht daran zu denken, alleine zu bleiben. Wenn man Gerüchten Glauben schenkt, wurde der 33-Jährige bereits mit einer neuen Blondine an seiner Seite gesichtet.

 

Factory Girl in der Fotoshow

 

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Guy Pearce

Als ehrgeiziger Polizist Ed Exley, der seine Ausbildung als Jahresbester absolviert hat und als Partner des Hitzkopfs Bud White (Russell Crowe)...

 

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Sienna Miller

Angloamerikanische Schauspielerin. Die langbeinige blonde Sienna Miller begann als Model und TV-Soap-Schauspielerin, spielte Theater und in...