Wehe, wenn sie losgelassen
Es gibt nette und es gibt echt fiese: Aliens sind so unberechenbar wie das andere Geschlecht. Der Unterschied: Die wirklich gemeinen Außerirdischen brechen keine Herzen, sie reißen sie aus dem Leib. Und danach zerfetzen sie den Rest gleich mit.
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Alien: Schlimmer geht's nimmer
Es ist wirklich nicht leicht mit diesen Wesen aus einer anderen Dimension. Die einen kucken die Welt mit großen Kinderaugen an und wollen lediglich nach Hause telefonieren, die anderen finden das, was sie erblicken, nicht gerade existenzbedürftig und machen platt, was oder wer sich ihnen in den Weg stellt. Letztgenannter Spezies sollte man möglichst aus dem Weg gehen. Was einfacher gesagt als getan ist.
Denn die wirklich fiesen Viecher üben immer noch die größte Faszination aus. Stichwort "Aliens". Egal, ob von Ridley Scott, James Cameron oder David Fincher in Szene gesetzt - die parasitären Killermaschinen sind schrecklich einnehmend. Das weiß der Filmfan ebenso wie das Leinwandopfer. Kein SciFi-Monster trieb sein Unwesen heftiger als dieses. Und keins war so unberechenbar in der Wahl seines Beutereviers.
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Noch so ein unangenehmer Geselle: der Predator
Noch so ein unangenehmer Geselle: der Predator
Das Weltall ist nicht genug
In der Alien Quadrilogy beschränkte es sich noch auf den Weltraum, um seine Leibesfrucht zu pflanzen. Der ewige Kampf mit seinem Erzrivalen, dem Predator, zieht das blutrünstige Wesen aber in unschöner Regelmäßigkeit auf die Erde. Zweimal schon wurde das Gefecht Alien vs. Predator auf dem blauen Planeten ausgetragen. Und immer wieder gab es all zu neugierige Zaungäste, die kurzerhand zum humanen Brutkasten umfunktioniert wurden.
Überhaupt ist es eine der unangenehmsten Angewohnheiten von Außerirdischen, sich ungefragt menschlicher Körperhüllen zu bemächtigen. "Die Dämonischen", "Die Körperfresser" oder die emsigen Aliens aus "The Faculty" - alle wollen sie nur das eine: ein möglichst unauffälliges neues Äußeres, dem man nicht ansieht, dass der innere extraterrestrische Schweinehund sich im Zusammenschluss mit seinen gleichgepolten Kumpels die Welt untertan machen möchte. Ein perfider Plan, der in den meisten Fällen zum Scheitern verurteilt ist.
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Schaut friedlich aus, ist es aber nicht: Das Mutterschiff aus "Independence Day"
Schaut friedlich aus, ist es aber nicht: Das Mutterschiff aus "Independence Day"
Hinfort mit den lästigen Erdbewohnern
Also lieber gleich alles kaputt machen. Das ist die andere Taktik der Weltall-Wesen, die ebenfalls viele Anhänger unter Ihresgleichen hat. Eindrucksvoll lässt sich das unter anderem in "Independence Day", "Krieg der Welten" oder den beiden Versionen von "Der Tag, an dem die Erde still stand" beobachten. Der Überraschungsangriff mag ihnen dabei noch gelingen, die weitere Erfolgsquote allerdings ist starken Schwankungen unterlegen.
Angesichts dieser scheinbar unkontrollierbaren Zerstörungswut lobt man sich schon fast die Zurückhaltung der Aliens in "District 9". Knapp zwei Jahrzehnte fristen diese ihr Dasein in erzwungener Koexistenz mit den Menschen. Dass auch das auf Dauer nicht gut gehen kann, steht auf einer anderen Karte. Aber einen Versuch war es ja mal wert.