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Fair Game

Unkonventioneller Politthriller über den brisanten Fall der Botschafterehefrau Valerie Plame, deren Status als geheime CIA-Agentin von konservativen Medien als Rache gegen die Bush-feindliche Haltung ihres Mannes aufgedeckt wurde.


Fair Game

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Erhältlich seit:
28.04.2011

Drama/ Thriller

USA 2010
Laufzeit: 104 Min.
FSK: ab 12

Sean Penn
Naomi Watts
Sam Shepard

Regie: Doug Liman
Tobis Home Entertainment GmbH & Co. KG

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Fair Game

Vier Monate nach der US-Invasion im Irak veröffentlicht der ehemalige Botschafter Joseph Wilson im Juli 2003 einen Meinungsartikel in der "New York Times": Die CIA habe die Nachrichtenlage verzerrt, um es so aussehen zu lassen, dass Saddam Hussein eine Gefahr für die USA darstelle. Tage später wird Wilsons Ehefrau Valerie Plame von dem konservativen Autoren Robert Novak als geheime CIA-Agentin entlarvt. Startschuss für einen Spießrutenlauf für das Paar, an dessen Ende es zu Entlassungen in der Bush-Administration kommt.

Nachdem Rod Lurie in seinem "Nichts als die Wahrheit" mit Kate Beckinsale bereits Aspekte der brisanten Plame-Affäre, die die USA in ihren Grundfesten erschütterte, einfließen ließ, nimmt sich nun "Mr. & Mrs. Smith"-Regisseur Doug Liman der Geschichte ganz direkt und unmittelbar an, mit einem Ansatz, den er selbst als "wirklich, wirklich wahnsinnig" bezeichnet. Sean Penn und Naomi Watts sind große Klasse in dem leidenschaftlichen Aufruf zu Zivilcourage, den man als moderne Entsprechung von "Die Unbestechlichen" empfinden kann.

Fair Game

Prickelnder Politthriller von "Mr. & Mrs. Smith"-Macher Doug Liman über die skandalöse Enttarnung der CIA-Agentin Valerie Plame und deren Folgen.

"Was ich nicht in Afrika gefunden habe" ist der Titel eines Meinungsartikels, den der ehemalige Botschafter Joseph Wilson im Juli 2003, vier Monate nach dem Beginn des Irakkrieges, in der New York Times veröffentlichte. Zuvor war er auf Anraten seiner als verdeckte CIA-Agentin arbeitenden Frau Valerie Plame vom Geheimdienst nach Niger geschickt worden, um herauszufinden, ob etwas an den Gerüchten dran sei, aus dem armen afrikanischen Land sei im großen Stil angereichertes Uran in den Irak gebracht worden. Wilson kann trotz intensiver Suche nichts finden und meldet es entsprechend. Als Präsident Bush den US-Einmarsch in den Irak allerdings öffentlich damit rechtfertigt, Saddam Hussein habe Uran aus Afrika bezogen, wird Wilson hellhörig. Mit seinem eingangs genannten Artikel gibt er seinen Zweifeln Ausdruck und löst ein mittelschweres politisches Erdbeben aus. Wie er und seine Frau in der Folge unter Druck gesetzt, ihre Namen in den Dreck gezogen werden und dadurch fast ihre Existenz bedroht wird, das behandelt Doug Liman in seinem Politthriller, das einerseits ein flammendes Plädoyer für Zivilcourage, andererseits eine eindringliche Studie eines Ehepaars unter Beschuss ist: Es ist Freiwild in einem nach 9/11 angst- und hasserfüllten Land, das von seiner Regierung nach Belieben manipuliert wird.

Mit Filmen wie "Die Bourne Identität" oder "Mr. & Mrs. Smith" hat sich Liman einen Namen gemacht. Nun spielt er mit seinem couragierten neuen Film erstmals bei den großen Jungs mit. Zwar finden sich Elemente vorgenannter Arbeiten auch in "Fair Game", das auf den gleichnamigen Memoiren von Valerie Plame aus dem Jahr 2007 basiert, aber vor allem lassen sich Elemente der engagierten Filme eines Alan J. Pakula oder Costa-Gavras in der Geschichte entdecken, die als "Plamegate" weltweit für Schlagzeilen sorgte und zuvor bereits von Rod Lurie in seinem in Deutschland nur als Videopremiere erschienenen Film "Nichts als die Wahrheit" wenngleich leicht verklausuliert, aufgegriffen worden war (Kate Beckinsale spielte die Hauptrolle, als Plame-Figur war Vera Farmiga zu sehen). Hohes Tempo ist eines der Merkmale von allen Filmen von Doug Liman. Auch hier gönnt er sich und seinem Publikum kaum eine Sekunde zum Verschnaufen, und doch zählt es zu seinen herausragenden Leistungen, dass man bei der höchst komplexen Geschichte nie den Überblick verliert. Tatsächlich stellt er zwar Wilson und Plame, gespielt von Sean Penn (in seiner ersten Rolle seit dem Oscar-Gewinn mit "Milk") und Naomi Watts, in den Mittelpunkt, aber er fixiert sich nicht auf die beiden Figuren: Um die höchst tragischen unmittelbaren Auswirkungen der sofortigen Suspendierung Plames nach ihrer illegalen Enttarnung als CIA-Agentin durch den konservativen Journalisten Robert Novak zu verdeutlichen, zeigt "Fair Game" in einer Nebenhandlung eine Gruppe von ehemaligen Atomwissenschaftlern im Irak, die den CIA mit Informationen füttert und im Gegenzug von Plame sicher außer Landes geschafft werden sollen - nur dass die Hilfe nie kommt.

Der niederträchtige Racheakt der Bush-Administration, unliebsame Kritiker mundtot zu machen und zu diskreditieren, ist eben nicht nur moralisch verwerflich und illegal, sondern er hat auch unmittelbar Auswirkungen auf das Leben von Menschen. Überhaupt balanciert "Fair Game" das Politische und Private brillant aus und macht deutlich, wie die zunehmende Isolation der in der Öffentlichkeit in Verruf gebrachten Eheleute zu einem Prüfstein wird, der zwar letztlich etwas bequem in einem Showdown überwunden wird, in dem sich der Film arg in die Pose wirft und seine Message mit dem Dampfhammer anbringt. Diesen etwas aufgesetzten Frank-Capra-Moment verzeiht man ihm dennoch von ganzem Herzen. Er hat ihn sich verdient, mit intelligenter und engagierter Unterhaltung. Doug Liman steigt damit in die allererste Riege von Hollywood-Regisseuren auf. ts.

Fair Game

Valerie Plames (Naomi Watts) Leben könnte nicht perfekter sein: Sie ist glücklich verheiratet mit Joe (Sean Penn), hat zwei entzückende Kinder und einen sicheren Job bei einer US-Behörde. Nicht einmal ihre engsten Freunde ahnen, dass Valerie ein Doppelleben als hochrangige CIA-Agentin führt. Bei einem Undercover-Einsatz deckt sie gemeinsam mit Ihrem Ehemann eine brisante Propagandalüge der Bush-Regierung auf. Bestürzt folgt Joe seinem Gewissen und veröffentlicht die Erkenntnisse. Die Folgen sind fatal: Valerie wird durch eine gezielte Indiskretion enttarnt, ihre Ehe droht zu zerbrechen, und sie gerät ins Kreuzfeuer aufgebrachter Medien und gefährlicher Terroristen ...

Quelle: Tobis

- Audiokommentar mit Valerie Plame-Wilson und Joe Wilson
- Making-of
- Interviews
- B-Roll
- Trailer & TV-Spots

Quelle: Tobis

Darsteller:  Sean Penn   als Joe Wilson
  Naomi Watts   als Valerie Plame
  Sam Shepard   als Sam Plame
  Noah Emmerich   als Bill
  Michael Kelly   als Jack
  Bruce McGill   als Jim Pavitt
  Ty Burrell   als Fred
  Louis Ozawa Changchien  
  Brooke Smith   als Diana
  David Denman   als Dave
 
Regie:  Doug Liman  
Buch:  Jez Butterworth  
  John-Henry Butterworth  
Musik:  John Powell  
Kamera:  Doug Liman  
Produzent:  Akiva Goldsman  
  William Pohlad  
  Janet Zucker  
  Jerry Zucker  
  Doug Liman  
  Jez Butterworth  

Naomi Watts stillt mit Maschinengewehr

Da staunten die Ausbilder nicht schlecht!

Eine echte Supermom: Naomi Watts (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Eine echte Supermom: Naomi Watts (Foto: Kurt Krieger)

Es war ein verdammt seltsamer Anblick: Hollywood-Star Naomi Watts mit einem Baby auf dem einen Arm und einem Maschinengewehr im anderen. Zwar war die Waffe nur eine Übungsflinte und nicht echt, aber ihr Sohn Samuel dafür schon.

Zu der ungewöhnlichen Situtation kam es, weil Naomi Watts kurz nach Samuels Geburt im Dezember 2008 am Set des Agententhrillers "Fair Game" antreten sollte. Doch als Regisseur Doug Liman seine Hauptdarstellerin sah, verordnete er ihr erstmal ein hartes Trainingsprogramm. "Man sah mir die Schwangerschaft noch ziemlich an, als wir zu drehen beginnen sollten", berichtet Naomi Watts. "Doug sagte zu mir: 'Ok, Du bewegst Deinen Arsch jetzt erstmal in ein Bootcamp und bringst Dich in Form, Lady!'".

Naomi Watts nahm diesen Befehl gelassen entgegen und erinnert sich sogar gerne an ihr Training: "Es waren faszinierende Tage. Wer kann schon von sich behaupten, dass er gleichzeitig gestillt und eine Waffe nachgeladen hat?"

Bush-Lüge kostet Agentin beinah das Leben

In "Fair Game" spielt Naomi Watts nach eine wahren Geschichte die CIA-Agentin Valerie Plame, deren Fall weltweit Schlagzeilen gemacht hat: Ihr Status als Undercover-Spionin wurde von konservativen Medien aufgedeckt, weil ihr Mann Joseph Wilson als Botschafter die Bush-Regierung angegriffen hatte. Wilson hatte im Rahmen seiner Tätigkeit berichtet, dass der Irak nicht wie vermutet Uran aus dem Niger bezogen hatte. Doch George W. Bush behauptete dies trotzdem. Daraufhin protestierte Wilson mit einem Artikel in der New York Times, der ein politisches Erdbeben auslöste. Durch den Racheakt konservativer Medien geriet Valeria Plames Leben in höchste Gefahr. "Fair Game" lief bei den Filmfestspielein in Cannes und kommt in Deutschland am 25. November ins Kino.

 

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