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Familienfest - und andere Schwierigkeiten

Ein heiter-nervenaufreibender Familienbesuch ist das Thema von Jodie Fosters zweiter Regiearbeit.


Familienfest - und andere Schwierigkeiten

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Erhältlich seit:
06.04.2005

Originaltitel: Home for the Holidays

Komödie

USA 1995
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 12

Holly Hunter
Robert Downey Jr.
Anne Bancroft

Regie: Jodie Foster
Concorde Home Entertainment

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Familienfest - und andere Schwierigkeiten

Thanksgiving steht vor der Tür und Claudia Larson ist bereits vor der Abfahrt zum alljährlichen Familienfest mit den Nerven am Ende. Körperlich wird sie von einer Grippe gequält, seelisch macht ihr der Verlust des Jobs schwer zu schaffen. Am Ziel angekommen, wird sie von ihrer Mutter sofort wie ein kleines Mädchen behandelt, und auch die anderen Verwandten sind Claudia keine Hilfe. Am festlich gedeckten Tisch sprechen sich die Verwandten schließlich aus, wobei es zu unerwarteten Auseinandersetzungen kommt.

In ihrer zweiten Regiearbeit nach "Das Wunderkind Tate" hat sich Multitalent Jodie Foster mit den schwierigen Beziehungen unter den Mitgliedern einer Großfamilie auseinandergesetzt. Kritisch, jedoch immer liebevoll porträtiert sie die skurrilen Eltern, eine geistig verwirrte Tante, die spießige Schwester und den etwas überdrehten Bruder. Oscar-Preisträgerin Holly Hunter ist als gestreßte Großstädterin eine überzeugende Sympathieträgerin. Ein zeitloser Familien-Film, der jung und alt gleichermaßen erheitern wird.

Familienfest - und andere Schwierigkeiten

Wer kennt es nicht? Das stressige Feiertagssyndrom, das sich einstellt, wenn man mit der lieben und oftmals nervenaufreibenden Familie konfrontiert wird. Genau das ist die Prämisse der mit Spannung erwarteten zweiten Regiearbeit von Ausnahmeschauspielerin Jodie Foster nach ihrem vielgelobten Debüt "Das Wunderkind Tate" von 1991. Bei der heiter-tiefsinnigen Problemkomödie "Home For the Holidays" beschränkt sich die zweifache Oscar-Preisträgerin auf einen Einsatz hinter der Kamera (in Zusammenarbeit mit Peggy Rajski übernahm sie auch auch die Produktion) und überläßt Holly Hunter (Oscar für "Das Piano") die Rolle der in einer Identitätskrise steckenden Protagonistin Claudia. Mit einer gut zusammengestellten Besetzung tauscht Hunter wohltemperierte Weisheiten und unterhaltsame Banalitäten aus, die dem kammerspielartigen Flair der Egg-Film-Produktion die rechte Portion Humor verleihen. Für das schlüssige Drehbuch adaptierte W.D. Richter eine Kurzgeschichte von Chris Radant, die wunderbar das aufschlußreiche Chaos einer typischen Familienzusammenkunft am amerikanischen Erntedankfest skizziert. Claudia Larson (Hunter) verliert innerhalb eines Tages ihren Job als Gemälderestauratorin, ihre Beherrschung und ihre Jacke. Zudem kämpft sie mit einer fürchterlichen Erkältung und erfährt von ihrer 15jährigen Tochter, daß diese plant, am Wochenende ihre Unschuld zu verlieren. In dieser zerrütteten Verfassung fliegt sie nach Hause zu ihren schrullig-liebevollen Eltern (Anne Bancroft und Charles Durning), die sie wie eine Zehnjährige behandeln. Am Festtagsstisch versammeln sich zudem ihre leicht senile, brachial ehrliche Tante (Geraldine Chaplin), ihre spießbürgerliche Schwester (Cynthia Stevenson) samt fadem Ehemann und altklugen Gören und ihr überdrehter, homosexueller Bruder Tommy (Robert Downey Jr.) und dessen gutaussehender Freund Leo Fish (Dylan McDermott). Ein Aufeinanderprallen verschiedener Auffassungen ist vorprogrammiert, wobei sämtlichen Beteiligten aber auch ein Seelenspiegel vor Augen gehalten wird. Im Kern eine Ode an Familienwerte und die Liebe, vollzieht Jodie Foster eine Gratwanderung mit der gnadenlos bloßstellenden, überzogenen Porträtierung einiger Charaktere, die in manchem Zuschauer mehr entnervte Abneigung als Erheiterung erzeugen könnte. Doch mit Holly Hunter hat Foster eine hervorragende Symphatieträgerin und Identifikationsfigur, die ihrer Rolle überzeugend Substanz verleiht. Das Thema ist dermaßen zeitlos und universell ansprechend, daß, gepaart mit Fosters renommiertem Namen als Gütesiegel und Erfolgsgarant, überdurchschnittliches Besucherinteresse erzielt werden sollte. ara.

Darsteller:  Holly Hunter  
  Robert Downey Jr.  
  Anne Bancroft  
  Charles Durning  
  Dylan McDermott  
  Geraldine Chaplin  
  Cynthia Stevenson  
  Steve Guttenberg  
  Claire Danes  
  Austin Pendleton  
  David Strathairn  
 
Regie:  Jodie Foster  
Buch:  W. D. Richter  
Musik:  Mark Isham  
Kamera:  Lajos Koltai  
Produzent:  Peggy Rajski  
  Jodie Foster  
 

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Holly Hunter

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Ausnahmemime Hollywoods, der wegen persönlicher Drogenprobleme extreme Schwankungen in seiner Filmkarriere erlebte und einige der...