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Familiengeheimnisse - Liebe, Schuld und Tod

TV-Drama um eine kenianische Ärztin, die erfährt, dass ihr leiblicher Vater ein deutscher Unternehmer ist.


Familiengeheimnisse - Liebe, Schuld und Tod

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Erhältlich seit:
18.03.2011

Drama

Deutschland 2010
Laufzeit: 140 Min.
FSK: ab 12

Hardy Krüger
Dennenesch Zoudé
Hans-Jochen Wagner

Regie: Carlo Rola
Universum Film

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Familiengeheimnisse - Liebe, Schuld und Tod

Der Deutsche Victor Frey erfährt, dass die junge Kenianerin Dahna seine leibliche Tochter ist. Vor Jahrzehnten hatte der Kosmetik-Unternehmer gemeinsam mit Dahnas Mutter, einem ehemaligen Supermodel, in Kenia eine Hilfsorganisation für Kinder aufgebaut. Während der schwerreiche Patriarch offensichtlich begeistert von seiner neuen Tochter ist, macht seine zerrüttete Familie, allen voran Ehefrau Alexa, die intrigante Tochter Isolde und Neffe Simon dem unerwarteten Familienzuwachs das Leben prompt zur Hölle. Lediglich Halbbruder Leander ist offen gegenüber Dahna.

Produzent Oliver Berben und Regisseur Carlo Rola, die gemeinsam mit Autor Christian Schnalke und Kameramann Frank Küpper bereits für zahlreiche erfolgreiche TV-Mehrteiler, unter anderem "Krupp - Eine deutsche Familie", verantwortlich zeichneten, stehen auch hinter diesem hochkarätig besetzten Familiendrama. Erstmals nach über 20 Jahren Film-Abstinenz stand der große deutsche Schauspieler Hardy Krüger mit 82 Jahren wieder für eine Hauptrolle vor der Kamera. Neben Krüger sind außerdem Dennenesch Zoudé, Gila von Weitershausen, Barnaby Metschurat, Jördis Triebel und Devid Striesow zu sehen.

Familiengeheimnisse - Liebe, Schuld und Tod

Das Melodram des bewährten "Krupp"-Teams ist nicht nur, aber gerade auch wegen des Comebacks von Hardy Krüger ein bemerkenswerter Film

Der Titelzusatz fasst den Inhalt dieser Geschichte in bemerkenswerter Prägnanz zusammen, und auch der Sendeplatz am Sonntag ist völlig angemessen: "Familiengeheimnisse" ist ein Melodram, dessen Zutaten in der Tat aus "Liebe, Schuld und Tod" bestehen. Im Vergleich zu den Pilcher-Filmen, die das ZDF sonntags zu zeigen pflegt, ist allerdings alles mindestens eine Nummer größer und zwei Nummern düsterer: Die Konflikte sind existentiell, der Aufwand beeindruckend, die Besetzung erlesen, die Bildgestaltung kunstvoll. Die entscheidenden kreativen Kräfte des Films haben für das ZDF auch schon die Mehrteiler "Die Patriarchin", "Afrika, mon amour" und "Krupp - eine deutsche Familie" hergestellt: Produzent Oliver Berben, Regisseur Carlo Rola, Autor Christian Schnalke und Kameramann Frank Küpper. Einzigartig aber wird die Produktion, weil Rola den großen Hardy Krüger nach über zwanzig Jahren zu einem Comeback überreden konnte. Er allein wäre schon Grund genug, sich "Familiengeheimnisse" anzusehen. Krüger spielt Victor Frey, Besitzer eines großen deutschen Kosmetikkonzerns, der sowohl sein Unternehmen wie auch seine Familie als Patriarch von altem Schrot und Korn führt. Jahrzehnte nach der Trennung eröffnet ihm eine frühere afrikanische Geliebte, dass es eine gemeinsame Tochter (Dennenesch Zoudé) gibt. Victors Familie empfängt die junge Frau mit eisiger Ablehnung. Seine Frau Alexa (Gila von Weitershausen) hält ihr Auftauchen gar für schicksalhaft: Vor 30 Jahren ist die Familie von einem Schicksalsschlag heimgesucht worden; und nun scheinen sich die Ereignisse zu wiederholen. Tatsächlich trägt "Familiengeheimnisse" die Züge einer komplexen griechischen Tragödie. Mit Ausnahme der Afrikanerin ist keine der Figuren ohne Fehl und Tadel, auch und gerade Victor nicht.

Noch vor einigen Jahren hätten Berben und das ZDF diese Saga vermutlich mindestens als Zweiteiler erzählt. Für neunzig Minuten wiederum ist die Geschichte entschieden zu umfangreich, so dass man sich für die ungewohnte Zwischenlänge von 140 Minuten entschieden hat. Das Experiment müsste jedoch funktionieren. Neben der gerade auch akustischen Präsenz Hardy Krügers haben vor allem Barnaby Metschurat und Jördis Triebel viele einprägsame Momente. Ein Genuss ist auch die Arbeit Küppers, dessen sorgsam komponiertes Spiel mit Licht und Schatten immer wieder für eine beredte Illustration der familiären Abgründe sorgt. tpg.

Familiengeheimnisse - Liebe, Schuld und Tod

"Die Familie" entführt den Zuschauer nach Afrika und appelliert an die unvergängliche Werte, Dingen die man nicht kaufen kann und an das was bleibt, wenn man alles verloren hat.

Die Ärztin Dahna lebt mit ihrer Mutter Ayana, ein ehemaliges Supermodel, in Kenia und leitet dort die Kinderhilfsorganisation Hekima Foundation. Ayana kehrte vor über 30 Jahren dem glamourösen Jetsetleben den Rücken und reiste in ihre alte Heimat Kenia zurück, um sich für hilfsbedürftige Kinder einzusetzen. Als sie im sterben liegt offenbart sie ihrer Tochter ein letztes Geheimnis: ihr leiblicher Vater ist Victor Frey, der berühmte Kopf des großen Beauty- Konzerns Frey & Casell Cosmetics. Auch für Victor ist die Nachricht, eine uneheliche Tochter zu haben völlig überraschend. Dahna reist nach dem Verlust ihrer Mutter nach Deutschland, um ihren Vater näher kennenzulernen. Dort trifft sie jedoch auf eine völlig fremde Welt. Sie wird von ihrem Vater zwar mit offenen Armen empfangen, aber sein Leben ist im Gegensatz zu ihrem von Luxus, Glamour und Geld geprägt. In Erinnerung an Ayana entschließt sich Victor seiner großen Liebe ein Denkmal zu setzen und möchte sein neues Parfüm unter ihrem Namen herausbringen. Nachdem ihm dazu nahezu jedes Mittel recht ist, realisiert Dahna, dass ihr Vater zwei Gesichter hat. Als plötzlich die Presse berichtet, dass die Hekima Foundation in einen Spendenskandal verwickelt sein soll, kann Dahna diesen Rufmord am Erbe ihrer Mutter nicht hinnehmen und beginnt Nachforschungen anzustellen. Dabei stößt sie auf ein dunkles Familiengeheimnis...

Quelle: Universum Film

Darsteller:  Hardy Krüger   als Victor Frey
  Dennenesch Zoudé   als Dahna Hedar
  Hans-Jochen Wagner   als Glenn
  Gila von Weitershausen   als Alexa Frey
  Jördis Triebel   als Isolde
  Barnaby Metschurat   als Leander Frey
  Rolf Kanies   als Denis
  Devid Striesow   als Simon
  Karin Boyd   als Ayana Hedar
  Axel Deller   als Müller
  Ben Unterkofler   als Pascal
  Rainer Guldener   als Petersen
  Prof. Hark Bohm   als Sky
  Hans Brückner   als Vogel
  Cornell Adams   als Mahmoud
 
Regie:  Carlo Rola  
Buch:  Christian Schnalke  
Musik:  Christian Brandauer  
Kamera:  Frank Küpper  
Produzent:  Oliver Berben  
 

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