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Family Man

Romantische Komödie um einen Wall Street Broker, der eines Morgens als Familienvater aufwacht und sich gar nicht schlecht in dieser Rolle gefällt.


Family Man

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Erhältlich seit:
15.10.2006

Originaltitel: The Family Man

Komödie/ Drama

USA 2000
Laufzeit: 121 Min.
FSK: ab 6

Nicolas Cage
Téa Leoni
Don Cheadle

Regie: Brett Ratner
STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

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Family Man

Wall-Street-Playboy Jack Campbell steht auf dem Gipfel seines Erfolges. Dies ändert sich schlagartig, als er am Weihnachtsabend einen Überfall vereitelt. Denn zur "Belohnung" erwacht er am Morgen danach in einem anderen Leben - exakt dem Leben, das er geführt hätte, wäre ihm nicht seine Karriere wichtiger gewesen: Als Familienvater an der Seite seiner College-Liebe in New Jersey. Nachdem der erste Schock überwunden ist, beginnt Jack, sich allmählich wohl zu fühlen. Bis ihm das Schicksal erneut eine brillante Karriere verspricht...

Geld oder Liebe - darum dreht sich alles in der berechenbaren, aber menschlich ergreifenden Komödie von "Rush Hour"-Regisseur Brett Ratner. Auf den Spuren von Frank Capras Klassiker "Ist das Leben nicht schön?" (1947) wandelnd, erkennt Nicolas Cage darin mit Hilfe eines Engels den wahren Wert des Lebens. Damit kehrt der Ausnahme-Schauspieler nach Action-Filmen wie "Nur noch 60 Sekunden" wieder zum Romantik-Genre à la "Mondsüchtig" zurück. Eine Tatsache, die vor allem das weibliche Publikum begeistern wird.

Family Man

Geld oder Leben lauten die Optionen eines reichen Geschäftsmannes, der Heiligabend einen Überfall verhindert und als himmlischen Lohn einen Blick auf ein anderes Leben als Familienvater nehmen darf. Inszeniert von "Rush Hour"-Regisseur Brett Ratner transportiert diese romantische Komödie mit Nicolas Cage und Téa Leoni die sentimentale, aber hier nicht unsympathische Werteüberprüfung, die sich Leistungsgesellschaften zur Weihnachtszeit gerne leisten. Da die Saison einen vergleichbaren Stoff nicht zu bieten hat, geht "Family Man" mit eigentlich guten Karten ins Weihnachtsgeschäft.

Das Drehbuch von David Weissman und David Diamond, das vor Brett Ratner unter anderen Curtis Hanson nahezu unterschriftsreif angelockt hatte, stellt Frank Capras Klassiker "Ist das Leben nicht schön" zumindest in der Prämisse auf den Kopf. Der Verzweiflung James Stewarts über den Wert seines eigenen Lebens steht hier die Zufriedenheit des Protagonisten gegenüber, der sich seiner Leere erst bewusst werden muss. Am Anfang und Ende des Films stehen zwei Abschiedsszenen, die die Ausgangsposition Unreife sowie die Ankunftsposition Erkenntnis in einer Beziehung markieren. Auszubildender in puncto Erleuchtung ist Wall-Street-Titan Jack Campbell (Nicolas Cage), der 1987 seine Collegeflamme (Téa Leoni aus "Deep Impact") trotz ihrer brennenden Liebeserklärung stehen ließ, um sich auf seine Karriere zu konzentrieren. 13 Jahre später ist er immer noch exklusiv in Arbeit und Wohlstand verliebt, bis er am Abend des 24. Dezember einen Raubüberfall gewaltlos entschärft und dafür von dem über himmlische Kontakte verfügenden Täter (Don Cheadle) mit einem Blick auf ein anderes mögliches Leben belohnt wird. Am nächsten Morgen wacht Jack fassungslos in der Vorstadt in einem ungleich bescheideneren Dasein auf, das er mit Kate, zwei süßen Kindern und einem Hund teilt. Natürlich ist nur er sich dieses Neustarts bewusst und stolpert ahnungslos und anfangs widerwillig als Vater und Reifenverkäufer durch sein alternatives ideelles Glück, während das vertraute, materielle ausgelöscht ist. Nur seine Tochter, von den Filmemachern nach dem größten Niedlichkeitsfaktor besetzt, ahnt, dass Jack nicht Jack sein kann, macht dafür aber Aliens verantwortlich. Die Aufgabenverteilung in diesem berechenbaren, aber dennoch recht charmanten Szenario weist Cage vor allem ungläubiges Staunen und Betroffenheitsmimik zu, während Leoni für Wärme, Witz und Quirligkeit sorgen muss. Von einem Windeldrama abgesehen, erspart sich der Film weitgehend die erwarteten Anpassungskonflikte und konzentriert sich auf die Entwicklung der romantischen Beziehung, wobei vom Jahrestag bis zum rührenden Geburtstagsvideo nichts ausgelassen wird, um die Herzen der Zuschauer zu massieren. Dass sie klopfen und trotz Sentimentalität und Naivität nicht verstopfen, weist "Family Man" als weihnachtlichen Hitkandidaten aus, der vor allem beim weiblichen Publikum punkten wird. Obwohl es am Ende jede romantische Seele treffen könnte, wenn Schneeflocken aus dem Dunkel fallen und zwei einst Vertraute in der Distanz die Vergangenheit überwinden: gesprächig, aber für uns doch lautlos. kob.

Family Man

Weihnachten in New York: Der äußerst erfolgreiche Wall Street Broker Jack Campbell ist kurz davor, einen sehr lukrativen Deal über die Bühne zu bringen. Als er jedoch am Abend beim Einkaufen einem mittellosen und kriminellen Straßenjungen helfen möchte zu einem besseren Leben zu finden, dreht sich der Spieß um. Jack scheint einem Engel begegnet zu sein, der ihn dazu verdammt, einen kleinen Blick in sein mögliches anderes Leben zu werfen - hätte sich Jack vor 13 Jahren für seine Collegeliebe und gegen eine steile Karriere entschieden...

Quelle: Studiocanal

Audiokommentare von Brett Ratner, Danny Elfman und Marc Abraham, Starinfos, Produktionsnotizen, Behind the Scenes, Trailer

Quelle: Studiocanal

Darsteller:  Nicolas Cage   als Jack Campbell
  Téa Leoni   als Kate Reynolds
  Don Cheadle   als Cash
  Jeremy Piven   als Arnie
  Saul Rubinek   als Alan Mintz
  Josef Sommer   als Lassiter
  Makenzie Vega  
  Jake Milkovich   als Josh
  Ryan Milkovich   als Josh
  Lisa Thornhill   als Evelyn
  Harve Presnell   als Big Ed
  Mary Beth Hurt   als Adelle
  Amber Valletta   als Paula
  Francine York   als Lorraine
  John O'Donahue   als Tony
  Daniel Whitner   als Frank
 
Regie:  Brett Ratner  
Buch:  David Diamond  
  David Weissman  
Musik:  Danny Elfman  
Kamera:  Dante Spinotti  
Produzent:  Marc Abraham  
  Howard Rosenman  
  Tony Ludwig  
  Alan Riche  
 

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