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Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer

Zweites Abenteuer der Superhelden aus dem Marvel-Imperium, die es diesmal mit dem mysteriösen Silver Surfer zu tun bekommen.


Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer

Leihvideo

Erhältlich seit:
14.12.2007

Science Fiction/ Action

USA 2007
Laufzeit: 88 Min.
FSK: ab 12

Ioan Gruffudd
Jessica Alba
Chris Evans

Regie: Tim Story
Highlight Communications (Deutschland)

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Heißer kann der Sommer nicht werden: Ein gefährlicher galaktischer Besucher, der Silver Surfer, bedroht das Heldenquartett und die Erde.

Dem Silver Surfer ist keine Situation zu heiß (Foto: Constantin) Großansicht

Dem Silver Surfer ist keine Situation zu heiß (Foto: Constantin)

Silver Surfer! Zwei Worte, die Millionen von Comicfans in Begeisterung versetzen. Wenn der coole, mysteriöse Angreifer mit der geballten kosmischen Kraft auftaucht, ist Spektakel garantiert - und das Sterben des von ihm besuchten Planeten. Die Erde ist sein neues Ziel.

Schneller als das Licht rauscht das Energiepaket auf seinem mental gesteuerten Surfbrett durchs All, durchdringt mühelos den infernalisch heißen Schutzschild des blauen Planeten und demonstriert eindrucksvoll seine Kräfte. Seen vereisen, Schnee fällt über Ägyptens Pyramiden, Metropolen stürzen durch Stromausfälle ins Chaos. In New York stößt der Surfer schließlich auf die vier Superhelden - der Auftakt eines Duells der Giganten.

Vier Helden, ein Ziel (Foto: Constantin) Großansicht

Vier Helden, ein Ziel (Foto: Constantin)

Optimaler Sonnenschutz

Hitzkopf Johnny Storm (Chris Evans) ist der Erste, der die überirdischen Fähigkeiten des Eindringlings zu spüren bekommt. Im High Speed auf dem Board beherrscht dieser die Luft und seine silberne Haut scheint undurchdringbar. Er kann der Hitze von Sonnen, Strahlung und jedem Raketenbeschuss widerstehen, Energie hochkonzentriert bündeln und ausstoßen.

Und seine Berührung kann tödlich sein oder unglaubliche Nebenwirkungen haben, wie die Fantastischen Vier am eigenen Leib erfahren. Doch obwohl der Silver Surfer die Welt in Schrecken versetzt, folgt seinen Zerstörungsorgien eine noch größere Bedrohung.

Susan verfolgt ihre eigene Taktik (Foto: Constantin) Großansicht

Susan verfolgt ihre eigene Taktik (Foto: Constantin)

Wunder der Technik

Schon viele namhafte Filmemacher träumten davon, diese Comic-Figur im Kino zum Leben zu erwecken. James Cameron zollte dieser Sehnsucht Tribut mit seiner liquiden Kampfmaschine T-1000 in "Terminator 2 - Tag der Abrechnung". Doch erst jetzt, mit Hilfe der oscargekrönten Effektschmiede Weta Digital, die bereits Gollum und King Kong auf die Leinwand zauberte, ist die Technik ausgereift, das visuelle Wunder zu schaffen.

Verblüffende Specialeffects und originelle Action-Sequenzen sind seine Hauptattraktionen, aber auch - ein Markenzeichen der Fantastischen Vier - jede Menge Humor. Produziert von Bernd Eichinger, spielte das Entertainment-Event in den USA in nur zehn Tagen bereits über 100 Millionen Dollar ein. Der Kinosommer hat seine nächste Sensation.

Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer

Zweifelsohne fantastisch: Der familienfreundliche Folgefilm der Marvel-Comics-Superhelden-Adaption ist das erste Sequel im Jahr 2007, das sich am Boxoffice gegenüber dem Vorgänger verbesserte.

Als Fortschritt werden viele Comicfans auch den Neueintrag nach der etwas simpel gestrickten Entstehungsgeschichte ansehen, da nun mehr Action, aufwendigere Effekte und mit dem Silver Surfer eine faszinierende neue Figur geboten werden. Beim Alten blieb es hingegen (weitgehend) vor und hinter der Kamera: Tim Story inszeniert, Mark Frost steuerte (diesmal in Zusammenarbeit mit "Meine Super-Ex"-Skripter Don Payne) das Drehbuch bei, und das sympathische Darsteller-Kleeblatt sowie sein Erzfeind sind wieder vollständig versammelt. Anders als ihre illustren Marvel-Kollegen wie Spider-Man oder die X-Men müssen die Helden jedoch keine tiefschürfenden Einblicke in ihre durch Außenseitertum oder Verantwortungslast gemarterten Psychen gewähren, sondern können sich einem PG-Rating entsprechend recht unverfänglich geradlinig ihrer Weltrettungsmission stellen.

Zunächst gilt es für Mr. Fantastic Richard Reed (Ioan Gruffudd) und Invisible Woman Susan Storm (Jessica Alba) triviale Probleme zu bewältigen, da ihre bevorstehende Hochzeit einen wahnwitzigen Medienzirkus entfacht hat. Doch anstatt sich in Gegenwart ihrer Partner, der menschlichen Fackel Johnny Storm (Chris Evans) und Steinklotz Ben Grimm (Michael Chiklis), das Jawort geben zu können, werden sie vom enigmatischen Silver Surfer unterbrochen. Silberglänzend und muskulös gleitet er schnittig mit seinem Surfbrett durch die Lüfte und hinterlässt überall, wo er aufkreuzt, Chaos und Verwüstung. Das Superhelden-Team muss ihn daran hindern, die Erde zu zerstören, und prallt dabei unerwartet mit seinem zurückgekehrten Feind Victor Von Doom (Julian McMahon) zusammen.

Der Silver Surfer (im Original inbrünstig von Laurence Fishburne gesprochen) stellt sich dabei nicht nur optisch als interessante Figur heraus, da er seinen Zerstörungszug im Dienste der Welt-Allmacht Galactus durchführt und mit gewissen Messias-Parallelen versehen wurde. Seine Szenen, wie beispielsweise das Höhenduell mit Johnny, gehören zu den Highlights des Films, die auch von der (ebenfalls CGI)-actionreichen Rettungsaktion des Superquartetts von London nicht überboten werden. An viel lockerem Humor mangelt es selbstverständlich nicht. Johnny, der nie lange rumfackelt, um zu flirten, amüsiert wieder mit seiner narzisstischen Egozentrik, während "Sin City"-Girl Jessica Alba mit ihren optischen Reizen begeistert. Insgesamt kurzweilige Popcorn-Unterhaltung, die sich auf sympathische Art selbst nicht allzu ernst nimmt. ara.

Darsteller:  Ioan Gruffudd   als Reed Richards/ Mr. Fantastic
  Jessica Alba   als Sue Storm/ Invisible Woman
  Chris Evans   als Johnny Storm/ Chris Evans
  Michael Chiklis   als Ben Grimm/ The Thing
  Julian McMahon   als Victor von Doom/ Dr. Doom
  Kerry Washington   als Alica Masters
  Doug Jones   als Silver Surfer
  Beau Garett   als Captain Raye
  Andre Braugher   als General Hager
 
Regie:  Tim Story  
Buch:  Mark Frost  
  Don Payne  
Musik:  John Ottman  
Kamera:  Larry Blanford  
Produzent:  Avi Arad  
  Bernd Eichinger  
  Ralph Winter  
  Michael Barnathan  
  Mark Radcliffe  

Jessica Alba will keine Hauptrollen mehr

"Ich bin schüchtern. Ich mag es nicht, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen."

Jessica Alba will es ruhiger angehen. (Foto: Kurt Krieger) Großansicht

Jessica Alba will es ruhiger angehen. (Foto: Kurt Krieger)

Jessica Alba hat es satt, im Mittelpunkt zu stehen - Und sie will auch keine Hauptrollen mehr, denn das sei dem Star viel zu viel Rummel. "Im Moment bevorzuge ich es, nicht so im Vordergrund zu stehen", so Jessica Alba gegenüber der Zeitschrift Elle. "Das ist eine ganz neue Herangehensweise für mich - aber es fühlt sich viel besser an."

Wie Alba zugibt, sei sie im Grunde ein schüchterner Mensch, dem es nicht behagt, dauernd im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen. "Nur wenn ich drehe, komme ich aus mir heraus und vergesse alle Hemmungen." In Zukunft will Jessica Alba nur noch Rolle annehmen, bei denen der Regisseur stimmt und die den ganzen Aufwand auch lohnen. "Die Zeit, die ich nicht mit meinem Kind verbringen kann, muss wirklich etwas wert sein."

Nackte Tatsachen in "Machete"

Mit ihrer Entscheidung, sich selbst etwas in den Hintergrund zu rücken, tut sich Jessica Alba sicher etwas Gutes - zumindest was ihr Seelenleben angeht. Beruflich ist der Rückzug allerdings fraglich, gerade wenn die Karriere etwas lahmt. So gelang ihr seit "Fantastic Four" kein nennenswerter Hit mehr. Dafür gab sich die sexy Schauspielerin für "Der Love Guru" oder "Der Glücksbringer" her, die beide flopten. Einige Projekte mit ihr landeten gar sofort in der DVD-Versenkung. Aktuell erregt Jessica Alba mit "Machete" nun wieder Aufsehen, denn hier hat der Star nicht nur eine größere Rolle mit prominenten Partnern, sondern auch einen höchst heißen Auftritt.

Darüber, dass Jessica Alba in letzter Zeit nicht die beste Qualität lieferte, ist sich der Star jedenfalls im Klaren: "Ich weiß schon: Einige meiner Filme haben die Tiefgründigkeit nicht erfunden. Aber ich wusste, worauf ich mich einließ und ich habe es nicht anders gewollt."

 

Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer in der Fotoshow

 

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