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Fat City


Fat City

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Erhältlich seit:
06.11.2008

Drama

USA 1972
Laufzeit: 93 Min.
FSK: ab 12

Stacy Keach
Jeff Bridges
Candy Clark

Regie: John Huston
Sony Pictures Home Entertainment (SPHE)

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Stockton, Kalifornien. Der 29-jährige einst erfolgreiche Boxer Billy Tunny, vom Leben betrogen, von der Frau verlassen, zieht mit Trinkerin Oma, deren Lover im Knast sitzt, zusammen, sie streiten sich endlos. Mit dem zehn Jahre jüngeren Ernie, der mit einer Niederlage beginnt, versucht er sich als Obstpflücker, das bringt noch weniger ein als Boxen. Sie fangen von vorn an. Billy gelingt ein fragwürdiges halbherziges Comeback gegen einen kranken Mexikaner, Ernie verliert seinen zweiten Kampf, bleibt bei Gelegenheitsarbeiten.

Beide werden "Fat City", das Symbol für Geld, Erfolg und das große Leben, nie erreichen. John Hustons Meisterwerk war 1972 in Cannes außer Konkurrenz einer der Höhepunkte des Festivals. "Fat City" ist mehr als ein Boxerfilm, er zeigt ein trostloses enges Milieu, in dem Menschen zum Scheitern verurteilt sind. Die verwaschenen Farbtöne des Films (Kamera: Conrad Hall) betonen die Atmosphäre von Immobilität und Lähmung. Genial die Musik von Kris Kristofferson: "Help me make it through the night".

Stockton, Kalifornien. Ein heißes Pflaster für zwei Amateurboxer, die nie den großen Fight gewinnen - weder im Ring noch im Leben: Früher hat Tully manchen Kampf für sich entschieden, doch längst ist der Erfolg in die nächste Runde gegangen. Seine Geliebte Oma hat Alkoholprobleme, und als er bei ihr einzieht, ist der Beziehungskrieg vorprogrammiert. Ernie, jung und heißblütig, will unbedingt gewinnen, geht aber gleich bei seinem ersten Kampf ko. Die beiden Männer halten sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, bis Tully ein fragwürdiges Comeback gelingt und Ernie eine neue Niederlage hinnehmen muss. "Fat City"steht für Geld und Erfolg - für beide unerreichbar?

Kurzbewertung:
Einer der besten Filme des legendären Oscar[r]-Preisträgers John Huston (Der Schatz der Sierra Madre) ist grandiose Milieustudie und stimmiges Porträt eines Verlierer-Trios zugleich, subtil, mit beißendem Humor und exzellenten Schauspielerleistungen: Stacey Keach (American History X) als abgehalfterter Boxer, Jeff Bridges (Iron Man) als draufgängerischer Loser und Susan Tyrrell (Cry Baby, 1972 Oscar[r]- Nominierung, Beste Nebendarstellerin) als einsame Frau. Genial auch der Soundtrack: Dusty Springfields "The Look Of Love" - und Kris Kristofferson bringt es auf den Punkt mit: "Help Me Make It Through The Night".

Quelle: Sony Pictures

Darsteller:  Stacy Keach   als Tully
  Jeff Bridges   als Ernie
  Candy Clark   als Faye
  Susan Tyrrell   als Oma
  Nicholas Colasanto   als Ruben
  Curtis Cokes   als Earl
  Art Aragon   als Babe
  Ruben Navarra   als Fuentes
 
Regie:  John Huston  
Buch:  Leonard Gardner  
Musik:  Marvin Hamlisch  
  Kris Kristofferson  
Kamera:  Conrad Hall  
Produzent:  Ray Stark  
  John Huston  
 

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Features

 

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