
Der Gelehrte Faust, der um Erkenntnis ringt, will vom teuflischen Mephisto alles Wissen der Welt erwerben. Er geht mit dem listenreichen Mephisto einen Pakt ein, der Mephisto seine Seele garantiert. Mephisto führt Faust durch die Welt und bedingt sich aus, dass er zum Lohn ein unschuldiges Wesen zu Grunde richtet. Faust lernt beim Osterspaziergang das naive Gretchen kennen, während Mephisto heftig mit der Buhlerin Marthe Schwerdtlein flirtet. Nachdem Faust Gretchen zerstört hat, holt sich Mephisto seine Seele.
Die Theaterverfilmung von Gustaf Gründgens' legendärer "Faust I"-Inszenierung 1957 am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Gründgens selbst spielt den Mephisto nicht als mittelalterlichen Beelzebub, sondern als schalkhaften Teufel, der sich seinen Spaß mit dem grüblerischen Wissenschaftler im Schlabberpullover (Will Quadflieg) macht. Gründgens' Stiefsohn Peter Gorski belässt die Bühnensituation und konzentriert sich auf die Leistung der Darsteller. Jahrzehntelang ein Hit für Schülervorstellungen in Arthousekinos.