
Der arbeitslose Schausteller Franz Biberkopf schlägt sich als Gelegenheits-Stricher durch und glaubt fest an einen Lottogewinn. Als er tatsächlich eines Tages mit einer halben Million gesegnet wird, hofft er auf Anerkennung in den besseren (Schwulen-)Kreisen. Er verliebt sich in den bankrotten Unternehmersohn Eugen, der Franz überredet, Geld in die Druckerei seiner Eltern zu investieren. Doch die Klassenunterschiede sind für Franz nicht zu überwinden - und es zeigt sich, dass Eugen tatsächlich nur an seinem Geld interessiert ist.
Rainer Werner Fassbinder als Regisseur und Hauptdarsteller, der den Namen des Helden von "Berlin Alexanderplatz" trägt: Ein persönlich gefärbter Film, in dem Fassbinder erneut sein Gespür für das Bizarre und Mondäne beweist und sich selbst als Spezialist für das Unausgesprochene und Undenkbare. Dennoch unbestechlich: sein treffsicherer Blick auf die Gesellschaft.