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FC Venus

Kecke fußballfanatische Geschlechterkampf-Komödie, in der die Frauen gegen die Männer kicken.


FC Venus

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Erhältlich seit:
16.11.2006

Komödie

Deutschland 2006
Laufzeit: 95 Min.
FSK: ab 6

Christian Ulmen
Nora Tschirner
Heinz Hoenig

Regie: Ute Wieland
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Mehr als ein Vorspiel zur Fußball-WM: Bei Nora Tschirner und ihren taffen Kickerinnen können sich Klinsis Mannen noch eine Scheibe abschneiden.

Paul spielt gegen Anna (Foto: NFP (Fox)) Großansicht

Paul spielt gegen Anna (Foto: NFP (Fox))

Der Countdown läuft. Nur noch wenige Wochen bis zur Fußball-Weltmeisterschaft. Alle springen auf den WM-Zug auf. Auch dieser Film? Weit gefehlt. "FC Venus" ist keine kühl kalkulierte Komödie, die auf der WM-Welle schwimmt. Der Film hat Herz, Humor und, nun ja, ein Fußball-Duell - allerdings eines der Sonderklasse: Anna (Nora Tschirner aus "Kebab Connection") lässt sich von ihrem Freund Paul ("Elementarteilchen"-Star Christian Ulmen) breitschlagen, in sein Heimatkaff Imma zu ziehen.

Doch dann erfährt Anna, dass es für diesen Umzug nur einen Grund gab: den chronisch schwächelnden Fußball-Verein Eintracht Imma, den Paul mit gegründet hat und dem er in Zeiten der Not - es droht akute Abstiegsgefahr - beistehen muss.

Strategie für Anfänger (Foto: NFP (Fox)) Großansicht

Strategie für Anfänger (Foto: NFP (Fox))

Faire Entscheidung

Anna hat jedoch keine Lust, mit den anderen Spielerfrauen in der Fußballhölle zu versauern. Gemeinsam mit ihren Leidensgenossinnen fordert sie die elf Freunde zu einem Duell um "Freiheit, Gerechtigkeit und die Fernbedienung". Ihr Einsatz: Gewinnen die Frauen, ist für immer Schluss mit Fußball. Und Paul zieht mit ihr wieder zurück nach Berlin. Gewinnen die Männer, ist Schluss mit der Nörgelei.

Die Ausgangslage ist jedoch denkbar ungünstig, denn die Frauen sind weder fit noch fußballerprobt. Besonders der Macho-Mannschaftskapitän Steffen (Florian Lukas) malt sich schon paradiesische Zustände im Heim und am Herd aus. Als bereits eine Riesen-Schlappe droht, bekommen die Frauen unerwartet Verstärkung von Fußball-Ass Marc (Andreas Pietschmann), dem bisher verheimlichten Freund des Verteidigers Eric (Steffen Groth).

Die Kicker von FC Venus schützen ihre edelsten Teile (Foto: NFP (Fox)) Großansicht

Die Kicker von FC Venus schützen ihre edelsten Teile (Foto: NFP (Fox))

Frauen auf dem Vormarsch

Über einen gut durchgeplanten One-Night-Stand mit Eintracht Imma-Frauenheld Jurij (Andreas Guenther) können sie die Profitorhüterin Kim (Anneke Kim Sarnau) ins Tor schleusen. Denn teilnehmen dürfen alle, die im letzten Jahr mit einem Eintracht-Spieler Sex hatten. Und als dann auch noch Anna unbekannte Talente offenbart und sie den Profi-Trainer Laurenz Schmidt (Heinz Hoenig) rekrutieren können, geht den Männern doch langsam die Muffe...

Von Abseitsfallen oder Blutgrätschen braucht man bei "FC Venus" keine Ahnung zu haben. Das erste Instant-Remake der Filmgeschichte - die finnische Vorlage wurde praktisch zeitgleich gedreht - steht in der Tradition von "Ganz oder gar nicht" und "Kick it like Beckham", denn Freundschaft und Liebe sind die zentralen Themen des Films.

Aufmarsch der Gladiatoren (Foto: NFP (Fox)) Großansicht

Aufmarsch der Gladiatoren (Foto: NFP (Fox))

Volltreffer mit Chemie

Mit leichter Hand von Ute Wieland ("Miss Texas") inszeniert, punktet "FC Venus" mit witzigen Dialogen, kultiger Party-Musik und spielfreudigen Schauspielern.

Vor allem bei Nora Tschirner und Christian Ulmen, die ja schon gemeinsam bei MTV moderierten, stimmt die Chemie. Ob beim ersten Date oder als Auftakt eines Pistenabends - dieser Film ist ein Volltreffer!

FC Venus

Passend zum WM-Jahr und im Fahrwasser des gigantischen "Wilde Kerle 3"-Erfolges schickt nun Ute Wieland ihre kecke fußballfanatische Geschlechterkampf-Komödie mit Nora Tschirner und Christian Ulmen ins Rennen.

Fußball und Kino - das geht nicht zusammen. Diese Weisheit wurde in jüngster Vergangenheit nun schon zwei Mal widerlegt. So sorgte Sönke Wortmann mit dem "Wunder von Bern" im Jahre 2003 für ein kleines Wunder an den Kinokassen, während Joachim Masanneks "Wilde Kerle 3" sich gerade anschicken, erfolgreicher zu werden als ihre beiden Vorgänger. Einige floppten aber auch wie "Goal!" oder Sherry Hormanns "Männer wie wir". Zwischen letzterem und Ute Wielands "FC Venus" gibt es die eine oder andere Parallele. War es bei Hormann ein schwules Team, das eine Hetero-Mannschaft herausfordert, sind es hier Frauen, die gegen ihre Männer antreten. Und für beide gilt: Fußball ist lediglich eine Metapher, um zwischenmenschliche Beziehungen auszuloten und den uralten Kampf der Geschlechter ein weiteres Mal auf amüsante Weise zu variieren.

Bei "FC Venus", ist es ein Anruf, der den Ball ins Rollen bringt. Ein Anruf oder, besser gesagt, Hilferuf von Steffen (Florian Lukas). Der Kapitän des Provinzclubs Eintracht Imma 95 will seinen alten Kumpel Paul (Christian Ulmen), den es nach Berlin verschlagen hat, zurückholen, um Eintracht Imma vor dem Absturz in die Bedeutungslosigkeit zu bewahren. Dumm nur, dass Pauls Freundin Anna (Nora Tschirner) eine veritable Fußball-Hasserin ist. Trotzdem gelingt es Paul mit einem Trick, Anna nach Imma zu locken. Als Anna durchschaut, dass ihr Freund in Wirklichkeit dem Fußball mit Haut und Haaren verfallen ist, zettelt sie folgende Wette an: Sollten die Spielerfrauen ein Match gegen ihre Männer von Eintracht Imma gewinnen, müssten diese dem runden Leder für immer abschwören. Natürlich gehen die Jungs - selbstbewusst bis in die Haarspitzen - auf diesen Vorschlag ein und öffnen schon mal die ersten Dosen Bier auf ihren glorreichen Sieg. Doch niemand hat mit Annas Ehrgeiz gerechnet. Sie schafft es nicht nur, aus unsportlichen Heimchen am Herd eine passable Truppe zu formen, ihr gelingt es auch noch, Profi-Torfrau Kim (Anneke Kim Sarnau) und Erfolgstrainer Laurenz Schmidt (Heinz Hoenig) für ihren FC Venus zu gewinnen.

Bei ihrem ersten Kinofilm seit "Im Jahr der Schildkröte" (1988) führt Ute Wieland mühelos ein mindestens 22-köpfiges Darsteller-Ensemble, in dem das schauspielernde Moderatoren-Duo Ulmen/Tschirner zwar die Hauptrolle spielt, sich aber jederzeit in den Dienst der Mannschaft stellt. Die wiederum besteht aus alten Hasen wie Heinz Hoenig, der als Schleifer mit Herz gefällt, oder Nachwuchshoffnungen wie Jan Hendrik Stahlberg ("Muxmäuschenstill"), der als Pantoffelheld ein paar schöne Oneliner hat. Wieland vermeidet es bewusst, zu viele Fußballszenen zu zeigen. Stattdessen setzt sie auf forsche Sprüche wie "Ich weiß es nicht, man sagt es halt - Die Venus macht den Gegner kalt" und bedient sämtliche Vorurteile, die fußballhassende Frauen über fußballvernarrte Männer und umgekehrt haben. Ein Genuss ist auch der Soundtrack, der viele Sequenzen konterkariert und vom Fehlfarben-Hit "Es geht voran" bis zu Queens unvermeidlichem "We are the Champions" einige Ohrwurm-Klassiker enthält. Bleibt nur zu hoffen, dass die deutschen Männer doch den besseren Fußball spielen als ihre Frauen. Sonst gibt's den nächsten Flop ab dem 9. Juni 2006 - in einem Stadion ganz in ihrer Nähe. lasso.

FC Venus

Anna (Nora Tschirner) lässt sich von ihrem Freund Paul
(Christian Ulmen) breitschlagen, gemeinsam von Berlin
in sein Heimatkaff Imma zu ziehen. Was die notorische
Fußballhasserin jedoch nicht weiß: In die Kanzlei seines
besten Freundes Steffen (Florian Lukas) einzusteigen, ist
nur ein Vorwand. In Wahrheit soll Paul dort mit seinen
Kumpels den von ihm mitgegründeten Fußballverein Eintracht
Imma 95 vor dem Abstieg retten.
Recht bald wird Anna klar, dass die Spielerfrauen bei
ihren Fußball-Junkies nichts zu melden haben: Kunstrasen
im Schlafzimmer, Effenberg-Bettwäsche und Wochenenden
auf dem Fußballplatz ... Als sie den eigentlichen
Grund des Umzugs erfährt, mobilisiert sie nach einem
heftigen Frust-Gelage ihre Leidensgenossinnen zum Gegenangriff
und fordert Paul und seine Freunde zum ultimativen
Duell auf dem Fußballplatz heraus. Die Wette
gilt: Frauen gegen Männer. Gewinnen die Frauen, ist
Schluss mit Fußball - und Paul muss mit Anna zurück
nach Berlin. Für immer. Gewinnen die Männer, wird nie
mehr gemeckert. Dumm nur, dass keine der Frauen je
gegen einen Ball getreten hat ...

Quelle: EuroVideo

FC Venus Special,
Making of, Interviews, Audiokommentar
von Regisseurin & Kameramann,
Kinotrailer, Teaser

Quelle: EuroVideo

Darsteller:  Christian Ulmen   als Paul Bruhn
  Nora Tschirner   als Anne Rothe
  Heinz Hoenig   als Laurenz Schmidt
  Florian Lukas   als Steffen Hagen
  Anneke Kim Sarnau   als Kim Wagner
  Andreas Guenther   als Jurij Zille
  Katrin Wrobel   als Susanne Jünemann
  Stefanie Mühlhan   als Manu Zylke
  Leslie Malton   als Astrid Mehnert-Wichert
  Martin Armknecht   als Sebastian Mehnert-Wichert
  Karina Fallenstein   als Heike Minnert
  Jan Henrik Stahlberg   als Boris Minnert
  Andreas Pietschmann   als Marc Ritter
  Steffen Groth   als Eric Polgar
  Ernest Allan Hausmann   als Mike Jünemann
  Jens Münchow   als Daniel Gunze
  Sabine Urig   als Babette Piper
  Detlef Bothe   als Louis Doderer
  Petra Kleinert   als Lili Oelze
  Veit Stübner   als Rudi Oelze
  Nikola Kastner   als Johanna Hof
  Julian Sengelmann   als Nico Oelze
  Volker Ippig   als Udo Glock
 
Regie:  Ute Wieland  
Buch:  Jan Berger  
  Katri Manninen  
  Outi Keskevaari  
Musik:  Oliver Biehler  
Kamera:  Peter Przybylski  
Produzent:  Ralph Schwingel  
  Stefan Schubert  
 

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Features

 

Star

Christian Ulmen

Die stets ein wenig niedergeschlagenen Augenlider verdecken den Spott, mit dem er die Welt sieht, und die phlegmatischen Bewegungen, die...

 

Star

Nora Tschirner

Nora Tschirner begann ihre Karriere als Moderatorin bei MTV. In der ARD-Vorabendserie "Sternenfänger" spielte sie ihre erste TV-Hauptrolle...