
China im späten 19. Jarhundert. Obwohl ihm sein Vater, ein ehrwürdiger Meister, alle Beschäftigung mit der Kampfkunst untersagte, wird aus dem kleinen Huo ein spektakulärer Kung-Fu-Schläger mit kaum minder eindrucksvollem Ego. Als der im Zorn einen angesehenen Konkurrenten tötet, verfällt er in eine tiefe Depression, aus der ihn schließlich ehrliche Arbeit und die Liebe einer blinden Bäuerin befreien. Als Kämpfer aus den Reihen der westlichen Besatzer China schmähen, beschließt Huo, wieder zu kämpfen.
Zum zweiten Mal seit 1994 leiht Jet Li ("Kiss of the Dragon") dem chinesischen Nationalhelden und Sportschulenbegründer Huo Yuan-jia seine Gestalt, und wenn man Karriereplänen des begnadeten Martial-Arts-Athleten glauben darf, sieht man Li hier auch zum letzten Mal als reinen Actionhelden zur Tat schreiten, bevor er sich in Zukunft der dramatischen Muse widmen möchte. Ronny Yu ("Bride of Chucky") inszenierte die aufwendige Hochglanzproduktion unter viel Effektschnickschnack und patriotischem Pathos.