Rom aus verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven: auf die Eindrücke Fellinis, die er hatte, als er mit 20 Jahren zum ersten Mal in die "große Stadt" kam, folgen verschiedene spätere Erlebnisse wie ein Aufenthalt im Bordell oder die Entdeckung alter Fresken auf einer U-Bahn-Baustelle, sowie Begegnungen mit den Schauspielern Alberto Sordi, Marcello Mastroianni und "Mamma Roma" Anna Magnani. Den Abschluß bildet ein Blick auf das "moderne" Rom und seine Einwohner zum Zeitpunkt der Dreharbeiten.
Das sehr persönliche Porträt der italienischen Hauptstadt ist eines der außergewöhnlichsten Werke Federico Fellinis, das jedoch durch seine eigenwillige Dramaturgie hohe Ansprüche an die Zuschauer stellt. Der fragmentarisch gestaltete Film setzt sich aus dokumentarischen und fiktiven Aufnahmen zusammen, die weniger nach einer herkömmlichen (Erzähl-) Logik, sondern eher assoziativ aneinandergereiht werden. Diese faszinierend subjektive Sicht verdichtet sich zu imponierenden Bildeindrücken, bei denen die unverwechselbare Handschrift Fellinis allgegenwärtig ist.