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Fever Pitch - Ein Mann für eine Saison

Romantisches Date-Movie, das lose auf Hornbys Bestseller beruht und einen Baseballfan statt einen Fußbalfan porträtiert.


Fever Pitch - Ein Mann für eine Saison

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Erhältlich seit:
16.02.2006

Originaltitel: Fever Pitch

Komödie

USA 2005
Laufzeit: 99 Min.
FSK: ab 12

Drew Barrymore
Jimmy Fallon
Jason Spevack

Regie: Bobby Farrelly, ...
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Romantisches Date-Movie, das lose auf Hornbys Bestseller beruht und einen Baseballfan statt einen Fußballfan porträtiert.

Es geht doch nichts über ein romantisches Dinner (Foto: Fox) Großansicht

Es geht doch nichts über ein romantisches Dinner (Foto: Fox)

Ben (Jimmy Fallon) ist bereits seit Kindertagen Red-Sox-Fan. Während der Winterspielpause lernt er Lindsey (Drew Barrymore) kennen, und sie verlieben sich. Doch mit dem Saisonauftakt dreht sich Bens Leben nur noch um sein favorisiertes Team, so dass er sogar ein romantisches Wochenende in Paris ausschlägt, um kein Spiel zu versäumen.

Lindsey hatte anfangs ja noch Verständnis für Bens Spinnerei, doch langsam reißt ihr der Geduldsfaden. Ben muss sich langsam überlegen, welche Prioritäten er in seinem Leben fortan setzt.

Gemeinsam ist es im Stadion viel schöner (Foto: Fox) Großansicht

Gemeinsam ist es im Stadion viel schöner (Foto: Fox)

Voll im Ballfieber

Eine Komödie der Farrelly-Brüder ("Verrückt Nach Mary") ohne Bad-Taste-Gags? Kaum vorstellbar, doch genau dies ist der Fall bei dieser ungewohnt zurückhaltend-zahmen romantischen Komödie.

Das Drehbuch basiert lose auf dem bereits 1997 verfilmten ersten Bestseller "Fever Pitch" von Nick Hornby. Die Hauptdarsteller und das Autorenduo Mandel-Ganz sorgen für Charme in der mehr warmherzigen als witzigen Lovestory.

Fever Pitch - Ein Mann für eine Saison

Eine Komödie der Farrelly-Brüder ("Verrückt Nach Mary") ohne Bad-Taste-Gags? Kaum vorstellbar, doch genau dies ist der Fall bei ihrer ungewohnt zurückhaltend-zahmen romantischen Komödie mit Drew Barrymore und Jimmy Fallon. Die Story basiert lose auf dem bereits 1997 mit Colin Firth verfilmten ersten Roman von Nick Hornby ("High Fidelity", "About A Boy"), wobei der Protagonist statt vom Fußball- nun vom Baseball-Fieber angesteckt ist.

Die Dreieicks-Lovestory zwischen Businessfrau Lindsey, Schullehrer Ben und seiner heiß geliebten Mannschaft der Red Sox wurde vom Veteranen-Autorenteam Lowell Ganz und Babaloo Mandel ("Splash", "City Slickers") adaptiert. Dementsprechend werden hier nicht die patentiert ausufernd-absurden Albernheiten der Farrellys (die bislang zumeist ihre eigenen Drehbücher schrieben) aufgefahren, sondern charmante Romantik und der kameradschaftliche Sportfanaspekt hervorgehoben. Dies bot sich an, da die treuen Fans der Red Sox, die seit dem Verkauf von Spielerlegende Babe Ruth 1918 an die New York Yankees keine Worldseries mehr gewonnen hatten, eine Spezies für sich sind. Dazu gehört auch Ben Wrightman, der seit Kindertagen jedem Spiel seines Teams mit nahezu religiöser Ritualhaftigkeit beiwohnt. Während der Winterspielpause lernt er Lindsey kennen, die daher nicht die geringste Ahnung vom Ausmaß seiner Obsession hat. Zwar sieht sie ein Indiz dafür in seiner mit Red-Sox-Fanartikel zugepflasterten Wohnung, doch hält sie dies für nicht mehr als ein typisches Männerhobby. Dies ändert sich mit dem Saisonauftakt, da sich jede freie Minute in Bens Leben fortan um das Team dreht. Er schlägt sogar ein romantisches Wochenende mit Lindsey in Paris aus, um kein Spiel zu versäumen. Auf Dauer kann dies natürlich nicht gut gehen und Lindsey reißt der Geduldsfaden. Erstmals fragt sich Ben, ob die Infantilität seines Fanatismus ihn davon abhält, erwachsen zu werden und eine Partnerschaft zu haben. Um Lindsey zurückzugewinnen, ist er sogar bereit seine auf Lebenszeit geerbten Stadionsplätze in den vordersten Reihen zu verkaufen. Beim herzerwärmenden Finale im Stadion wird dann selbstverständlich ein Homerun für die Liebe geschlagen.

Sowohl Barrymore als auch der ehemalige Saturday-Night-Live-Komiker Fallon überzeugen als sympathische Jederleute, was Hand in Hand mit dem familiären "Kleine Leute"-Grundtenor der Komödie geht. Das Geschehen konzentriert sich fast ausschließlich auf die beiden Protagonisten, ihre Interaktionen mit ihren Freunden (Bens fanatische Männerclique, ihre skeptischen Freundinnen) wird in erster Linie zur amüsanten Auflockerung eingesetzt. Lauthalse Lacher fallen ein wenig spärlich aus. Dafür nimmt das warmherzige Element der Liebesgeschichte Oberhand, womit sich der achte Film der Farrellys als kurzweiliges Datemovie qualifiziert. ara.

Darsteller:  Drew Barrymore   als Lindsey
  Jimmy Fallon   als Ben
  Jason Spevack   als Ben (1980)
  Jack Kehler   als Al
  Scott H. Severance   als Artie
  Jessamy Finet   als Teresa
  Maureen Keiller   als Viv
  Lenny Clarke   als Onkel Carl
  Ione Skye   als Molly
  KaDee Strickland   als Robin
  Marissa Jaret Winokur   als Sarah
  Evan Helmuth   als Troy
  Brandon Craggs   als Casey
  Brett Murphy   als Ryan
  Isabella Fink   als Audrey
  Miranda Black   als Carrie
  Greta Onieogou   als Tammy
  Johnny Sneed   als Chris
  James B. Sikking   als Doug Meeks
  Michael Rubenfeld   als Ian
  Willie Garson   als Kevin
  Armando Riesco   als Gerard
  Zen Gesner   als Steve
  Siobhan Fallon Hogan   als Lana
  JoBeth Williams   als Maureen Meeks
 
Regie:  Bobby Farrelly  
  Peter Farrelly  
Buch:  Lowell Ganz  
  Babaloo Mandel  
Musik:  Craig Armstrong  
Kamera:  Matthew F. Leonetti  
Produzent:  Drew Barrymore  
  Nancy Juvonen  
  Alan Greenspan  
  Bradley Thomas  
  Gil Netter  
  Amanda Posey  
 

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