
In einer Londoner WG mit zwei Frauen lebt der Ukrainer A.K., träumt von einer Karriere als Berufsmusiker und verdient sich seine Frühstücksflocken bis dahin, indem er als Dominator solvente Herrschaften züchtigt. Mitbewohnerin Holly, für die A.K. tiefer empfindet, geht es ähnlich: Sie strebt zum Ballett und landet beim Stangentanz. Freundin Julie arbeitet in einer Apotheke und stiehlt dort Medikamente fürs notleidende Afrika. Beide suchen nach der Liebe und werden schließlich in nächster Umgebung fündig.
Popstar Madonna, bisher im Film nur vor der Kamera tätig, debütiert als Regisseurin mit diesem vordergründig anarchischen und schrillen, inwändig aber durchaus konventionellen und werteorientierten Liebesreigen aus der hippen, doch armen Londoner Kulturbasis (vulgo: Boheme). Natürlich finden Madonnas Ansichten, Marotten und sexuelle Vorlieben breiten Ausdruck zwischen Musikauftritt und Sadomaso-Sexspiel, doch kann der Spaß auch von Leuten genossen werde, die wenig mit der Sängerin, sondern nur etwas mit schrägen Komödien im Sinn haben.