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Final Destination 2

Sequel des Teenie-Horror-Überraschungshits, in dem erneut hellseherische Vorahnungen eine mysteriöse Mordwelle einleiten.


Final Destination 2

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Erhältlich seit:
20.11.2003

Horror

USA 2003
Laufzeit: 87 Min.
FSK: ab 16

Ali Larter
A.J. Cook
Michael Landes

Regie: David R. Ellis
Warner Home Video Germany

Bild 1 von 17

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Auch in David R. Ellis' Fortsetzung des erfolgreichen Horror-Spektakels springt man dem Sensenmann nicht ungestraft von der Schippe.

Kimberly und Thomas sehen dem Gemetzel fassungslos zu (Foto: Warner) Großansicht

Kimberly und Thomas sehen dem Gemetzel fassungslos zu (Foto: Warner)

"Never change a winning team" - dieses Prinzip mussten die Macher von "Final Destination 2" zwangsläufig über den Haufen werfen und sich nach neuen Protagonisten umsehen, gab doch ein Großteil des Ensembles im ersten Teil den Löffel ab.

Deshalb sind einzig Ali Larter alias Clear Rivers und Leichenbestatter Tony Todd auch in der zweiten Metzel-Orgie mit dabei.

Diesmal bewahrt eine Vorahnung der Studentin Kimberly (A. J. Cook aus "Eis Kalt - Out Cold") Dutzende Autofahrer vor einer fatalen Massenkarambolage. Aber zu früh gefreut, nach und nach holt sich Gevatter Tod doch noch seine Kunden, von denen alle in irgendeiner Verbindung zu den früheren Toten stehen.

Es folgt ein blutiges Morden nach dem "Zehn kleine Negerlein"-Prinzip, dessen perfide Choreographie den Grausamkeiten des Vorgängers locker das Wasser reichen kann.

Auch Rory geht es an <br />den Kragen (Foto: Warner) Großansicht

Auch Rory geht es an <br />den Kragen (Foto: Warner)

Meister der Effekte

David R. Ellis machte bisher hauptsächlich durch die Inszenierung spektakulärer Actionszenen in Filmen wie "Deep Blue Sea" auf sich aufmerksam. Hier darf er nun zeigen, dass er sein Effekte-Handwerk bestens versteht. In selten zuvor erlebter Detailtreue müssen seine Figuren aus dem Leben scheiden, sehr zur Freude der Splatter-Fan-Gemeinde.

Nicht zuletzt imponiert der sarkastische Schocker auch durch sein stimmiges Drehbuch, für das als Co-Autor "Final Destination"-Veteran Jeffrey Reddick verantwortlich zeichnet. So können sich Gruselfans erneut auf ein kurzweiliges Gastspiel des erbarmungslosen Sensenmanns freuen...

Final Destination 2

Endstation Überraschungshit. Das Original des satirisch angehauchten Mysteryhorrors entwickelte sich in Deutschland unerwartet zum Riesenhit und war auch in den USA mit einem Einspiel von 53 Mio. Dollar ein ansehnlicher Erfolg. Mit dem Sequel dreht sich das Todeskarussell nun konzepttreu auf ein Neues. Wieder kann eine buntgemischte Gruppe dank hellseherischer Vorahnung einer Unfallkatastrophe entgehen und dem Tod vorübergehend von der Schippe springen, nur um in Folge einer nach dem anderen einer clever ausgetüfelten Morddynamik zum blutigen Opfer zu fallen.

Aus dem ersten Teil gibt es lediglich ein Wiedersehen mit Ali Larter als einzige Überlebende Clear Rivers und Tony Todd ("Candyman") als ominösem Leichenbestatter. Ansonsten findet sich vor und hinter der Kamera frisches Blut. Regisseur James Wong, der auch das Drehbuch des Erstlings verfasste, wurde von James R. Ellis abgelöst, der sein Spielfilmdebüt 1996 mit dem sentimentalen Disney-Film "Ein tierisches Trio - Wieder unterwegs" gab, kann auf eine lange Karriere als gefragter Stuntkoordinator und als Regisseur des zweiten Drehteams (zuletzt "Matrix Reloaded") zurückblicken.

Diese langjährige Erfahrung im Actionbereich schlägt sich gleich zu Beginn mit einer exzellent ausgeführten Autounfall-Sequenz nieder. Diese wird detailreich von der jungen Collegestudentin Kimberly (A.J. Cook aus "Eiskalt - Out Cold") in einer Vorahnung gesehen, kurz bevor sie auf den Freeway fährt. Völlig aufgelöst blockiert sie daraufhin die Auffahrt und rettet damit den Leuten hinter ihr das Leben, als der Massenunfall wenige Momente später tatsächlich stattfindet. Doch die Überlebenden müssen schon bald feststellen, dass der Tod sich nicht so ohne weiteres betrügen lässt. Als erster muss Devon-Sawa-Lookalike David Paetkan ("Schneefrei") ins Gras beißen, der zwar zunächst dem Abfallzerkleinerer und einem Wohnungsbrand entfliehen kann, doch letztlich ein buchstäblich ins Auge stechendes Ende findet. Die weiteren Beteiligten werden in umgekehrter Reihefolge von Kimberlys Vision vom (unsichtbaren) Sensenmann entweder ausgiebig blutspritzend enthauptet, aufgespießt, zerstückelt, zerquetscht oder bekommen anderweitig unappetitlich den Garaus gemacht. Dies wird jeweils von einer Rube-Goldberg-inspirierten Kettenreaktion eingeleitet, die die nötige Spannung erzeugt und Fans auf ihre Kosten kommen lässt.

Auch beim Drehbuch wurde für eine Horrorschockkomödie erstaunlich viel Wert auf Stimmigkeit gelegt und überdies darauf geachtet, Parallelen zum Original auszuarbeiten und mit symbolischen Vorzeichen vielsagende Fingerzeige zu geben. So haben alle Opfer eine Verbindung zu den Unglücksraben aus dem Vorgänger und finden jeweils durch ähnliche Objekte oder Umstände ihren Tod. Dies wird auch mit einer etwas plumpen Szene herausgearbeitet, in der die letzten Überlebenden während einer gemeinsamen Autofahrt ihre Verbindung zu diesen Opfern diskutieren. Hier erweisen sich Ellis' sichtlich mangelnde Kompetenz in Schauspielerführung und die hölzernen Dialoge, die die zumeist gut gelungenen Blood-and-Gore-Szenen einklammern, als Hemmschuh. Dennoch sollte der teenorientierte Todesthriller dem Erfolg von Teil eins in keinster Weise nachstehen. ara.

Darsteller:  Ali Larter   als Clear Rivers
  A.J. Cook   als Kimberly Corman
  Michael Landes   als Officer Thomas Burke
  Terrence 'T.C.' Carson   als Eugene Dix
  Jonathan Cherry   als Rory
  Keegan Connor Tracy   als Kat
  Sarah Carter   als Shaina
  Lynda Boyd   als Nora Carpenter
  David Paetkau   als Evan Lewis
  James Kirk   als Tim Carpenter
  Tony Todd   als Mr. Bludworth
  Justina Machado   als Isabella Hudson
  Enid-Raye Adams   als Dr. Kalarjian
  Sarah Hattingh   als Krankenschwester
  Aaron Douglas   als Deputy Steve Adams
 
Regie:  David R. Ellis  
Buch:  Eric Bress  
  Jonathan Mackye Gruber  
Musik:  Shirley Walker  
Kamera:  Gary Capo  
Produzent:  Warren Zide  
  Craig Perry  

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