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Findet Nemo

Der neueste Animationsstreich aus dem Hause Pixar ist ein Vater-Sohn-Unterwasser-Abenteuer um den kleinen Fisch Nemo, der aus seiner Heimat entführt wird.


Findet Nemo

Leihvideo

Erhältlich seit:
01.04.2004

Originaltitel: Finding Nemo

Trickfilm/ Komödie

USA 2003
Laufzeit: 96 Min.
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Regie: Andrew Stanton, ...
Walt Disney Studios Home Entertainment

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Meer erleben mit den verrückten, niedlichen und mutigen Ozean-Bewohnern Down Under - im erfolgreichsten Animationsfilm aller Zeiten in den USA.

Sucht Nemo: Doktorfisch Dorie hilft Clownfisch Marlin (Foto: Buena Vista) Großansicht

Sucht Nemo: Doktorfisch Dorie hilft Clownfisch Marlin (Foto: Buena Vista)

Wer könnte die Herausforderung einer atemberaubend echt wirkenden Unterwasserwelt besser bewältigen als die Computerfreaks aus den Pixar Animation Studios, die mit den beiden "Toy Stories", "Das große Krabbeln" und "Monster AG" der Menschheit bereits vier grandiose Trick-Spektakel beschert haben?

Jetzt steht es außer Zweifel, dass das Team um John Lasseter, kreative Leitfigur von Pixar und diesmal als ausführender Produzent beteiligt, sich auch mit ihrem fünften Streich in die Herzen eines Millionenpublikums - wie in den USA bereits geschehen - spielen wird.

"Findet Nemo" beginnt als klassische Vater-Sohn-Geschichte. Seit der kleine Clownfisch Nemo bei einem Raubfisch-Überfall nicht nur seine Mutter, sondern alle Geschwister verloren hat, lässt ihn sein überängstlicher Vater Marlin keine Sekunde mehr aus den Augen.

Der Pelikan rettet Marlin und Dorie vor den Möwen (Foto: Buena Vista) Großansicht

Der Pelikan rettet Marlin und Dorie vor den Möwen (Foto: Buena Vista)

Die Untiefen des Meeres

Bis zum ersten Schultag. Da muss er seinen sechsjährigen Sprössling schweren Herzens ziehen lassen.

Und genau da passiert das Unglück. Der kleine Nemo geht Fischern ins Netz und landet auf abenteuerlichen Umwegen in einem Aquarium in einer Zahnarztpraxis in Sydney. Natürlich nimmt der verzweifelte Vater sofort die Suche nach seinem Sohn auf.

Bei dieser sind ihm nicht nur die unter Kurzzeitgedächtnisschwund leidende Doktorfischdame Dorie, sondern auch der vegetarisch veranlagte Weiße Hai Bruce und die 150 Jahre alte, aber ziemlich cool gebliebene Schildkröte Crush behilflich.

Schildkröte Crush lässt Dorie und Marlin in ihrem Windschatten surfen (Foto: Buena Vista) Großansicht

Schildkröte Crush lässt Dorie und Marlin in ihrem Windschatten surfen (Foto: Buena Vista)

Ein bunter Haufen Fische

Nemo schmiedet derweil Aquariums-Ausbruchspläne. Dabei kann er auf die Unterstützung seiner Leidensgenossen im Bassin - darunter der neugierige Seestern Bella, der zwielichtige Halfterfisch Kahn und der nervöse Kugelfisch Puff - bauen.

Doch bis sich Vater und Sohn endlich wieder in die feuchten Flossen schließen können, muss noch eine Menge Wasser Australiens Great Barrier Reef herunter fließen.

Eine spannende Story, jede Menge liebenswerte Charaktere und köstlich komische Dialoge - das sind nur drei der Highlights, die "Findet Nemo" auszeichnen.

Sehen gefährlicher aus, als sie sind: der Weiße Hai Bruce sowie Hammer & Hart sind Vegetarier (Foto: Buena Vista) Großansicht

Sehen gefährlicher aus, als sie sind: der Weiße Hai Bruce sowie Hammer & Hart sind Vegetarier (Foto: Buena Vista)

Sie sprechen!

Dazu gesellen sich noch die exorbitante Farbenpracht, verblüffend echt wirkende Actionsequenzen und natürlich die Stimmen der deutschen Synchronfassung, die von den Comedy-Stars Christian Tramitz (als Marlin), Anke Engelke (als Dorie) und Erkan & Stefan (als Hai-Duo) angeführt und von Tatort-Kommissar Udo Wachtveitl (als Crush) komplettiert werden.

Findet Nemo

Vier Filme - vier Blockbuster. Die Success Story von Pixar ist einzigartig selbst im von Superlativen verwöhnten Hollywood. Nichts deutet darauf hin, dass die 100-Prozent-Quote, die der in Nordkalifornien ansässigen und wenigstens noch die nächsten drei Filme bei Disney angesiedelten Produktionsfirma allein in den USA ein Einspiel von knapp 800 Mio. Dollar beschert hat, mit Projekt Nummer fünf nicht beibehalten werden sollte. Die CGI-Saga von einem besorgten Clownsfisch, der in den Weiten des Ozeans nach seinem einzigen Sohn fahndet, während der Pläne schmiedet, aus einem Aquarium in einer Zahnarztpraxis zu entkommen, hat all die Markenzeichen, die schon "Toy Story 1 & 2", "Das große Krabbeln" und "Die Monster AG" zu Hits machte: eine pfiffige Story, liebenswerte Charaktere, hinreißenden Wortwitz, ein Füllhorn an Einfällen und zudem eine technische Umsetzung, die alles bisher Dagewesene im Bereich Animationsfilm in den Schatten stellt.

Bislang galt die alte Hollywood-Regel, der Dreh auf offenem Wasser berge stets unkalkulierbare Risiken von "Waterworld"-Ausmaßen, nicht zuletzt insbesondere für computergenerierte Animationsfilme. Wenig ist bei CGI so ausgefuchst wie das realistische und überzeugende Rendering von Wasser. Das ist wohl die größte Leistung der ersten alleinigen Regie-Arbeit von Andrew Stanton: Es dauert nicht einmal die Exposition, bis man als Zuschauer vergisst, dass man hier lediglich im Computer entstandene Pixel sieht. Die Illusion ist perfekt, angefangen bei der Fülle an unglaublichen Farben, über die überzeugend gestalteten Figuren (die etwas plumpen Menschen in den Sydney-Sequenzen verzeiht man gerne), hin zum Einfallsreichtum, mit dem die Ozeanwelt mit ihren 3,7 Billionen Einwohnern (Schätzung der Macher) aus immer neuen Facetten gezeigt wird.

Dabei ist die Geschichte eingangs weniger lustig, als vielmehr tragisch bewegend: Weil seine Lebensgefährtin und ihr gesamter Nachwuchs in einem Handstreich von Raubfischen getötet werden, ist der ohnehin überängstliche Clownfisch Marlin, mit Verve gesprochen von Albert Brooks, besonders protektiv, wenn es um den einzigen Überlebenden der Katastrophe geht: Der kleine Nemo kann keinen Flossenschlag vor die heimische Seepflanze wagen, ohne dass der Papa Panikattacken bekommt. So trifft es den gestressten Marlin besonders hart, dass der Sohnemann gleich am ersten Schultag aus Unbedacht einem Fischer ins Netz geht und aus seinem Leben verschwindet. Der unerwartete Held, ein Jederfisch, wenn es jemals einen gab, muss fortan die eigene Lebensangst überwinden, wenn der Sprössling wiedergefunden werden soll. Mit der lustigen Dory, die ganz "Memento"-technisch an akutem Kurzgedächtnisschwund, dafür aber nicht an einem Mangel an Loyalität leidet, an seiner Seite beginnt für Marlin das Abenteuer seines Lebens. Er stößt auf eine Gruppe von Haien, die sich dem Mantra "Friends not food" und damit dem willentlichen Pazifismus gegenüber anderen Fischen verschrieben haben, was solange gilt, bis sie Blut schnuppern. Auf ein bedrohliches Heer hochgiftiger Quallen, die nur im aufopferungsvollen Zickzack-Kurs bewältigt werden können. Auf Seeschildkröten, die sich völlig stoned im Meeresstrom treiben lassen und das Leben genießen. Und auf hilfsbereite Pelikane, die immerhin wissen, dass es dem kleinen Nemo gut geht: Er ist im Zieraquarium eines Zahnarztes in Sydney gelandet und plant hochtrabende Ausbuchspläne, die an "Chicken Run - Hennen rennen" (und damit natürlich automatisch "Gesprengte Ketten") erinnern.

Dass die Zusammenführung von Vater und Sohn nur eine Frage der Zeit ist, steht von Anfang außer Frage. Aber welch schöne Haken "Findet Nemo" dabei schlägt, ist die Hälfte des Spaßes an einem Film, der sehr zielstrebig die Erfolgsformel der vorangegangenen Pixar-Filme auffrischt: Viele Elemente hat man so oder so ähnlich bereits gesehen (die Bedrohung durch die vermeintlich grausame Nichte des Zahnarztes erinnert an das verzogene Mädchen aus "Toy Story"; die zombiehaften Möwen tragen deutliche Züge der devoten grünen Männchen des gleichen Films) - aber es spricht für die überschäumende Fabulierlust und die Exzellenz der technischen Umsetzung, dass etwaige Déjà-Vus niemals stören: Was zählt, ist der Fun an einem kleinen Meisterwerk, das schon vor Veröffentlichung ein Instant Classic ist. ts.

Sprecher:  Albert Brooks   als Marlin
  Ellen DeGeneres   als Dory
  Alexander Gould   als Nemo
  Willem Dafoe   als Gill
  Brad Garrett   als Bloat
  Allison Janney   als Peach
  Austin Pendleton   als Gurgle
  Stephen Root   als Bubbles
  Vicki Lewis   als Deb/Flo
  Joe Ranft   als Jacques
  Geoffrey Rush   als Nigel
  Andrew Stanton   als Crush
  Elizabeth Perkins   als Coral
  Barry Humphries   als Bruce
 
Regie:  Andrew Stanton  
  Lee Unkrich  
Buch:  Andrew Stanton  
  Bob Peterson  
  David Reynolds  
Musik:  Thomas Newman  
Kamera:  Sharon Calahan  
  Jeremy Lasky  
Produzent:  Graham Walters  

Williams auf den Spuren von Travolta

Er kann singen und tanzen - das hat Robbie Williams schon einige Male bewiesen. Jetzt wartet seine erste große Hauptrolle in einem Film auf den geborenen Entertainer.

Er soll bald für die Bee Gees tanzen: Robbie Williams (Foto: EMI Music Germany) Großansicht

Er soll bald für die Bee Gees tanzen: Robbie Williams (Foto: EMI Music Germany)

Die Brüder Robin und Barry Gibb von den Bee Gees wollen den Erfolg des Klassikers "Saturday Night Fever" von 1970 wiederholen. Damals schritt noch John Travolta selbstbewusst die Straße entlang und tanzte sich Samstag Nacht in der Disco die Seele aus dem Leib.

In dem Remake soll nun Robbie Williams in die Fußstapfen von Travolta treten und die Rolle von Tony Manero in der modernen Version des Erfolgsfilms übernehmen. Als Teenager in Brooklyn sind Maneros einzige Highlights die nächtlichen Discobesuche. Bis er schließlich Stephanie kennen lernt und die beiden in Manhattan einen Neustart wagen.

Die Bee Gees möchten 20 Millionen Pfund in die Neuverfilmung investieren. "Sie wollten 'Saturday Night Fever' schon immer neu verfilmen," so ein Freund der Band. "Und Robbie Williams wäre die perfekte Besetzung. Er sieht gut aus und hat verdammt viel Charisma."

Let me entertain you!

Robbie Williams, den es von Anfang an zur Schauspielerei gezogen hat, musste sich vorerst mit dem Singen von Titelliedern für verschiedene Filme, unter anderem "Bridget Jones - Am Rande des Wahnsinns" und "Findet Nemo", begnügen. In "De-lovely - Die Cole Porter Story" bekam er schließlich sein Filmdebüt. Nun könnte sich sein Traum von einer Hauptrolle erfüllen. Und wer weiß, John Travolta schaffte mit "Saturday Night Fever" seinen großen Durchbruch, vielleicht wechselt Williams am Ende noch ganz seinen Job.

Noch ist aber nichts unter Dach und Fach. Williams ist mit seiner Musik beschäftigt und wird sein sechstes Solo-Album nächsten Monat in Europa veröffentlichen. Dann ist es aber vermutlich soweit, und die Fans können ihr Idol nicht nur auf Konzertbühnen, sondern auch endlich im Kino bewundern.

 

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