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Firestorm - Brennendes Inferno

Grundsolider Feuerkatastrophen-Actioner. Gelungenes Leinwand-Debüt für Footballer Howie Long.


Firestorm - Brennendes Inferno

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Erhältlich seit:
01.10.2003

Originaltitel: Firestorm

Action

USA 1997
Laufzeit: 85 Min.
FSK: ab 16

Howie Long
Scott Glenn
William Forsythe

Regie: Dean Semler
Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany

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Firestorm - Brennendes Inferno

Wenn ein Waldbrand Eingeschlossenen keinen Fluchtweg mehr läßt, schlägt die Stunde von Jesse und seinen "Smokejumpers", einer Art fallschirmbewehrter Ledernacken der Feuerwehrzunft. Beim neusten und schlimmsten Brand seit langem wartet jedoch nicht bloß das übliche flammende Inferno auf den Draufgänger und seine Gang, sondern auch ein frisch dem Knast entwichener, hochbegabter Räuber und Serienmörder, dessen Skrupellosigkeit angesichts naher Freiheit und Millionengewinn keinerlei Grenzen mehr kennt.

Feuer frei für ein weiteres Produkt der Desasterfilmwelle, diesmal aus der Werkstatt des oscargekrönten "Der mit dem Wolf tanzt"-Kameramann Dean Semler, mit Howie Long als glattem Helden-Strahlemann, Scott Glenn in derselben Rolle wie in "Backdraft" und William Forsythe in einer glanzvollen Abschaum-Paraderolle aus dem Lehrbuch für Superpsychopathen. Für Special-Effects-Feuerwerk ist naheliegenderweise reichlich gesorgt.

Firestorm - Brennendes Inferno

Im Jahre 1991 zog Football-Star Brian Bosworth in "Stone Cold" aus, um sich Action-Lorbeeren zu verdienen. Der ehemalige Raiders-Spieler Howie Long folgt nun in dem spezialeffektreichen Feuerkatastrophen-Actioner "Firestorm" in seine Fußstapfen. Longs cineastischer Anlauf ist jedoch eindeutig gelungener als die peinliche Bauchlandung, die sein blonder Kollege hinnehmen mußte. Der muskulöse Long mit strahlendem Zahnpastalächeln, das von einer markanten Kinnlade umrahmt wird, verströmt immerhin den leicht hölzernen, wenn auch vielversprechenden Elan eines jungen Arnold Schwarzeneggers.

Der sympathische Sportheld mimt den furchtlosen Feuerwehrmann Jesse Graves, der eine Elitetruppe von sogenannten Smokejumpern leitet. Diese springen mit Fallschirmen direkt in Gefahrenherde, um so Wildfeuer im Mittelpunkt des glühend-gleißenden Geschehens bekämpfen zu können. Gleich zu Beginn wird Graves mit seiner couragierten Rettung eines kleines Mädchen aus einem Flammeninferno als selbstloser Samariter etabliert. Der folgende Plot läuft strikt nach Schema ab. Der inhaftierte Zugräuber Shaye (William Forsythe erinnert optisch an John Malkovich) besticht seinen Anwalt, einen Waldbrand zu arrangieren, so daß er einer Feuerbekämpfungscrew aus Inhaftierten zugeteilt wird und entkommen kann. Gemeinsam mit vier Komplizen macht er sich nach Überwältigung ihrer Aufseher in bester Point-of-No-Return-Manier auf den Weg durch die in Rauchschwaden gehüllte Wildnis des amerikanischen Nordwesten. Unterwegs nehmen sie eine Ornithologin (Suzy Amis gleicht einem Abziehbild von Lauren Holly) als Geisel. Graves, der inzwischen ein zweites Feuer zur Eindämmung des Originalbrandes gelegt hat, springt den als kanadischen Feuerwehrmännern getarnten Sträflingen direkt in die Arme, und nach kurzer Beschnupperungsphase geht es mano-a-mano.

Neben den Standard-Schießereien wird mit einem spektakulären Motorrad-Stunt aufgewartet, in dem Long von einer Klippe fährt und mit seiner toughen Begleitung am Bein hängend, fallschirmspringend in den Abgrund segelt. Der Showdown besteht aus dem titelgebenden Feuersturm, bei dem die beiden Brände durch eine Kaltwetterfront vorangetrieben kollidieren und so der Sauerstoff aus der Umgebung gesaugt wird. Dieser computergenerierte Spezialeffekt mag zwar als solcher zu erkennen sein, bietet dennoch einen haarsengenden Thrill. Die unauffällige und nicht immer den Spannungsbogen fest im Griff behaltende Regie übernahm Dean Semmler, der bei "Der mit dem Wolf tanzt" die Kameraleitung innehatte. Ansehnlich, doch recht schnörkellos photographiert wurde das testosteronschürende Feuerpandemonium von Stephen F. Windon, der Kevin Costners "Postman" filmte. Einer der herausstechenden Momente ist eine Luftaufnahme des Waldbrandes, die mit David Bowies "Cat People" (putting out fires with gasoline) unterlegt wurde. Ansonsten kann das mit dem Slogan "Now Action Goes Long" beworbene Debüt als grundsolide B-Actionware bezeichnet werden, der der Atem mit einem US-Starteinspiel von lediglich 4 Mio. Dollar wohl bald ausgehen dürfte. ara.

Darsteller:  Howie Long   als Jesse Graves
  Scott Glenn   als Wynt Perkins
  William Forsythe   als Earl Shaye
  Suzy Amis   als Jennifer
  Christiane Hirt   als Monica
  Garwin Sanford   als Pete
  Sebastian Spence   als Cowboy
  Michael Greyeyes   als Andy
  Vladimir Kulich   als Karge
  Tom McBeath   als Loomis
  Benjamin Ratner   als Wilkins
  Barry Pepper   als Packer
  Jonathon Young   als Sherman
 
Regie:  Dean Semler  
Buch:  Chris Soth  
Musik:  J. Peter Robinson  
Kamera:  Stephen F. Windon  
Produzent:  Thomas M. Hammel  
  Jeph Loeb  
  Matthew Weisman  
 

Fassungen

 

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Features

 

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