DVD Leihvideo

Firewall

Kidnapping- und Rache-Thriller im Stil von "Ein Mann sieht rot" mit Harrison Ford.


Firewall

Leihvideo

Erhältlich seit:
08.09.2006

Action/ Thriller

USA 2006
Laufzeit: 102 Min.
FSK: ab 16

Harrison Ford
Virginia Madsen
Paul Bettany

Regie: Richard Loncraine
Warner Home Video Germany

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Super-Star Harrison Ford muss als Sicherheitsexperte das eigene Computersystem knacken, um seine Familie aus den Fängen von Erpressern zu retten.

Was tun, wenn der andere dich in- und auswendig kennt? Jack Stanfield gibt nicht auf (Foto: Warner) Großansicht

Was tun, wenn der andere dich in- und auswendig kennt? Jack Stanfield gibt nicht auf (Foto: Warner)

Telefonieren, E-Mails Schreiben, im Internet surfen - ein Tor, wer da noch an Sicherheit glaubt. Das muss auch Computer-Sicherheitsexperte Jack Stanfield (Harrison Ford) am eigenen Leib erfahren: Das von ihm ausgetüftelte einbruchsichere Computersystem mit Tracern, Zugangscodes und Firewalls treibt jeden Hacker zur Verzweiflung.

Was der Spitzen-Manager nicht ahnt: Er steht unter ständiger Überwachung durch Video und Richtmikrofone, jede Geste, jedes Wort und jeder Mausklick, sogar jede Intimität kennt der große Unbekannte, der Jacks Frau und Kinder eines Tages als Geisel nimmt.

Virginia Madsen ist dem Erpresser hilflos ausgeliefert (Foto: Warner) Großansicht

Virginia Madsen ist dem Erpresser hilflos ausgeliefert (Foto: Warner)

Selbst-Knacker

100 Mio. Dollar soll er aus der Bank stehlen. Jetzt heißt es, Nerven behalten, das selbst entwickelte System knacken und manipulieren, ohne dass der Konzern sein Tun bemerkt.

Kann das Opfer den Erpresser mit eigenen Waffen schlagen? Das Adrenalin steigt bei diesem High-Suspense-Thriller in ungeahnte Höhen, der ultimative Kampf findet auf der Datenautobahn statt. Schöne neue Online-Welt.

Firewall

Nach dreijähriger Pause ist Harrison Ford wieder voll in Action: So nimmt er als Familienvater in dem Kidnapping-Thriller die Justiz zum Schutz seiner Lieben selbst in die Hand.

Die Story von Drehbuchnovize Joe Forte ist so vertraut, als sei sie dem Alten Testament entnommen: Ein teuflischer Bösewicht, voller Gier und ohne Gewissen, droht den heiligen Nukleus einer rechtschaffenen Familie zu zerstören. Doch der Vater kämpft bis aufs Blut für Recht und Rache und kann seinen Klan aus dem lebensbedrohlichen Unheil retten. Große Sprünge in punkto Originalität werden nicht unternommen, doch mit der Starbesetzung mit Ford, Virginia Madsen aus "Sideways" und Paul Bettany (schlägt nach "Wimbledon" ein weiteres Mal für Regisseur Richard Loncraine auf) als kalt kalkulierender Killer erhält der (vor allem im dritten Akt) mit reichlich Action und Hightech aufgemotzte Thriller genügend Glanz, um manche B-Movie-Elemente zu überdecken.

Im Detail entfalten sich die Geschehnisse folgendermaßen: Der leitende Computersicherheitsexperte Jack Stanfield arbeitet für eine Bankkette in Seattle, wodurch er zur Zielscheibe für den Berufskriminellen Bill Cox wird. Cox fällt mit mehreren Handlangern in das schicke Haus der Stanfields ein, nimmt Jacks Frau und seine zwei Kinder als Geiseln. Jack soll 100 Mio. Dollar auf ein Auslandskonto umleiten. Doch Cox und Co. können sich nicht lange am Lösegeld erfreuen, denn als klar wird, dass sie nicht planen, die Familie Stanfield am Leben zu lassen, schreitet Jack energisch zur blutigen Gegenoffensive.

Während Fords fortschreitendes Alter (er ist inzwischen 63 Jahre alt) in seinem letzten Film, der Buddykomödie"Hollywood Cops", betont selbstironisch aufs Korn genommen wurde, wird dieser Umstand hier auf sympathisch-natürliche Art integriert (z.B. stolpert er im Eifer des Gefechts). Im Kontrast dazu steht seine durch die entsprechende Sprache und Keyboard-Akrobatik belegte Genialität als Computercrack. An seine Seite gesellt sich die unterforderte Virginia Madsen perfekt emotional als angegriffenes Muttertier. Bettany agiert als adäquater Antagonist, der seine Abscheulichkeit zunächst hinter einer umgänglichen Fassade verbirgt. Man darf gespannt sein auf seine Rolle als Albinokiller in "The Da Vinci Code". Insgesamt hapert es bei "Firewall" an Plausibilität und Kontinuität (ein Subplot verläuft im Sand), doch ein reiferes Publikum auf der Suche nach solider Unterhaltung wird sich von dieser Ode an die Firewall-gleiche Unantastbarkeit der Familie angesprochen fühlen. ara.

Darsteller:  Harrison Ford   als Jack Stanfield
  Virginia Madsen   als Beth Stanfield
  Paul Bettany   als Bill Cox
  Carly Schroeder   als Sarah Stanfield
  Jimmy Bennett   als Andrew Stanfield
  Mary Lynn Rajskub   als Janet Stone
  Alan Arkin   als Arlin Forester
  Candus Churchill   als Betty
  Robert Forster   als Harry Romano
  Robert Patrick   als Gary Mitchell
 
Regie:  Richard Loncraine  
Buch:  Joe Forte  
Musik:  Alexandre Desplat  
Kamera:  Marco Pontecorvo  
Produzent:  Armyan Bernstein  
  Jonathan Shestack  
  Basil Iwanyk  
 

Firewall in der Fotoshow

 

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Features

 

Star

Harrison Ford

Dass Harrison Ford 1996 zum erfolgreichsten Schauspieler des Jahrhunderts gewählt wurde und 2008 zum vierten Mal die Filmikone "Indiana Jones...

 

Star

Virginia Madsen

Anerikanische Schauspielerin. Verführerin, Femme fatale, blondes Gift, Geliebte, Lehrerin, Wissenschaftlerin, Kellnerin und sorgende...